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Menschen klettern die Mauer zum US-Kapitol hoch und wollen das US-Parlament stürmen

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Bolsonaro tuts nicht. Sein Vorbild Donald Trump hats getan: Eine Wahlniederlage zur "gestohlenen Wahl" zu erklären. Demokratien sind keineswegs machtlos gegen das gefährliche Narrativ. Doch einfache Antworten gibt es nicht.

Beste Grüsse aus Bern

Menschen klettern die Mauer zum US-Kapitol hoch und wollen das US-Parlament stürmen
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Was tun gegen die Mär von der «gestohlenen Wahl» in stabilen Demokratien?

Trump hat mit seiner Umdeutung seiner Wahlniederlage zur «gestohlenen Wahl» die USA Ende 2020 in eine schwere innenpolitische Krise gestürzt, die Menschenleben forderte, darunter auch von mehreren Polizist:innen.

Dass sich dieses Szenario bis jetzt in Brasilien nicht wiederholt, ist eine gute Nachricht für die Demokratie.

Aber welche Möglichkeiten hat diese überhaupt, um auf solch brunnenvergiftende Herausforderungen zu reagieren?

Stärkung der Wahlbehörden, einfache, transparente und sichere Wahlprozesse einerseits sowie höhere Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien andererseits stehen sicherlich im Vordergrund, wie unser Experte für internationale Demokratie schreibt.

Aber das alleine reiche noch nicht aus. Nötig seien auch gesetzliche Grundlagen, damit solche Falschinformationen gar nicht erst verbreitet werden dürften.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Bruno Kaufmann

Wie können Sie sich in Geldangelegenheiten Gehör verschaffen?

Haben Sie praktische Erfahrungen mit Bürgerhaushalten und Finanzreferenden? Sollte es mehr oder weniger solcher Möglichkeiten geben?

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Alte Frau in einem pakistanischem Haus mit völlig verschlammtem Boden aufgrund von Hochwasser
Keystone / Arshad Arbab

Wir haben grad den wärmsten Oktober «ever» hinter uns – jetzt findet in Ägypten die UNO-Weltklimakonferenz statt.

Im Vordergrund des 27. UNO-Klimagipfels steht die Notwendigkeit, den von der Klimaerwärmung am stärksten betroffenen Ländern finanziell zu helfen.

Im Blickfeld sind reiche Länder wie die Schweiz. Derweil sind die Folgen der menschengemachten Klimakrise immer deutlicher sichtbar: heissester und trockenster Sommer in Europa der letzten 500 Jahre, riesige Überschwemmungen in Pakistan, die bis heute anhalten.

Dabei, und das ist eine von vielen schlechten Nachrichten, steigt der Ausstoss von klimaschädlichem Treibhausgas weiter an.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Sara Ibrahim

Wie sähe eine Welt ohne Atomwaffen aus?

Für die einen ein benötigtes Mittel zur Sicherung von Frieden und Stabilität, für die anderen eine Bedrohung für die Menschheit. Was ist Ihre Meinung?

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junge Moderatorin der Sendung SRF Kids schreitet draussen in einem Park eine Treppe hinunter
SRF

Weltpolitik den Kindern erklären, inklusive der schlimmen Seiten?

Ja, das müssen wir – davon bin ich überzeugt. Gleiches gilt übrigens auch für die Demokratie. Unsere Kolleg:innen von «SRF Kids News» sind absolute Pionier:innen auf diesem Gebiet.

Heute erklärt Angela den Kleinen die Proteste in Iran. Dort protestieren Frauen, aber auch Männer, dagegen, dass die Religion des Islam das Gesetz ist. Weil dieser Islam, in dem nur Männer bestimmen, den Frauen und Mädchen andere Regeln vorschreibt als den Männern.

Sie dürfen nicht die Kleider tragen, die sie gern möchten, nicht aus dem Haus gehen, wann und wohin sie möchten, und nicht die Musik hören, die ihnen gefällt und dazu tanzen. Sie dürfen nicht allein in die Ferien und aus anderen Gründen reisen, und sie können sich, wenn sie verheiratet sind, nicht scheiden lassen, falls der Ehemann sie schlecht behandelt.

Die Proteste finden aber nicht nur in Iran selber statt, sondern in der ganzen Welt – in Städten und im Internet, wo viele Menschen zeigen, dass sie auch dafür sind, dass die Herrschaft der strengen religiösen Männer endet.

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