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Koch schält eine Karotte in der Küche eines Restaurants

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Können Sie sich vorstellen, dass das Schweizer Parlament die Schweizer Demokratie nicht richtig versteht? Ich auch nicht. Aber ich muss mich eines "Besseren" belehren lassen.

Beste Grüsse aus Bern

Koch schält eine Karotte in der Küche eines Restaurants
Keystone SDA

In der Schweiz sind Kantone auch Vorreiter. Ausser, wenn es um Mindestlöhne geht.

Sind die Kantone mit «Bern» nicht einverstanden, können sie eigene Lösungen umsetzen und sich in einer Sache zu Vorreitern machen. Dies aufgrund der verfassungsmässig garantierten Kantonsautonomie, deren Zweck es ist, 26 föderale Gegengewichte zur zentralen Macht des Bundes in Bern zu schaffen.

Um Arbeitnehmende in bestimmten Branchen vor Tieflöhnen zu schützen, haben mehrere Kantone Mindestlöhne festgesetzt.

Nach dem Ständerat hat nun auch die bürgerliche Mehrheit im Nationalrat gegen Einwände von Links entschieden, dass damit Schluss sein soll. Wo ein Gesamtarbeitsvertrag besteht, soll dieser kantonale Mindestlöhne aushebeln. Also wieder runter mit den Löhnen für Arbeitnehmer:innen in Genf, Neuenburg oder Jura.

Das ist Kantonsautonomie à la Carte. Auch wenn die Regierung den Beschluss jetzt umsetzen muss: Die Kantone werden sich «Bern» kaum wohl kampflos beugen.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Emilie Ridard

Liebe Herren, welche Liebesgeschichte verbirgt sich hinter Ihrer Auswanderung?

Es gibt viel weniger Männer als Frauen, die aus Liebe ins Ausland gehen. Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!

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Tisch mit vielen Zifferblättern der Schweizer Bahnhofuhr der SBB
Thomas Kern/swissinfo.ch

Schweizer Uhren sind eine globale Chiffre für Qualität und Luxus. Haben da neben der Swatch noch andere günstige Modelle überhaupt noch Platz?

«Swiss Made»: Auch in einer sich immer schneller verändernden Welt steht dieses Label für etwas, das bleibt. Auf die Uhrenbranche bezogen bedeutet dies: Sie tickt und tickt und tickt…, und sieht auch noch schick aus.

Aber neben den Ikonen und Flaggschiffen haben nach wie vor auch kleine Uhrenhersteller:innen überlebt, die Einsteiger:innenuhren verkaufen.

Wie will eine Firma wie Mondaine aus der Uhrenstadt Grenchen im harten Konkurrenzkampf gegen die Grossen der Branche bestehen? Mit einer ikonischen, aber preisgünstigen Uhr, viel Transparenz, Ehrlichkeit und Optimismus, wie Kollege Samuel Jaberg bei einem Rundgang vor Ort mit Geschäftsführer André Bernheim erfuhr:

Grüner Campus der Uni St. Gallen
Keystone SDA

Schweizer Universitäten sind in einem harten Konkurrenzkampf. Eine Uni aber kämpft um ihren Ruf.

Auf dem Spiel steht nichts weniger als die wissenschaftliche Reputation der Uni St. Gallen. Denn die Institution, die vor Jahren noch ein exzellentes Image genoss, wird von einer Plagiatsaffäre erschüttert.

Ein Professor an einem Institut der Abteilung Betriebswirtschaft soll nicht nur seine Dissertation, sondern auch seine Habilitation zu weiten Teilen abgeschrieben haben.

Nicht nur das: Selbst Gutachten für Doktorarbeiten, die er betreut hat, soll er kopiert haben. Das könnte bedeuten, dass Doktortitel, die Studierende bei ihm erworben haben, wertlos sein könnten. Für den betroffenen Professor gilt die Unschuldsvermutung.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Pauline Turuban

Sollen Frauen aktiv dazu ermutigt werden, sich in der Politik zu engagieren? Wenn ja, wie?

Was halten Sie von aktiven Massnahmen wie Quoten oder positiver Diskriminierung, um eine gleichberechtigtere Repräsentation zu gewährleisten?

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Weisse Wände mit blauen Graffitis zum Thema Fussball
SRF

Fussball und Kunst: In einer Schweizer Stadt sorgt diese Liaison für eine Provinzposse. Mit internationaler Ausstrahlung.

Es gibt nicht nur die WM in Katar mit dem Final Frankreich gegen Argentinien. Es gibt auch den FC Tössfeld.

Die Stadt Winterthur hatte einen Plan. Der war ambitioniert: Ein cooles Lokal für den Quartierklub.

Zwei lokale, junge Künstlerinnen sorgten für den nötigen urbanen Chic. Das Resultat – «schnelle» blaue Graffitis und Männchen à la Keith Haring an weissen Wänden und Decke – verstörte die «Schütteler» und Klubleitung offenbar nachhaltig.

Internationale Medien griffen die Winterthurer Fussballverstörung, hervorgerufen von zwei Frauen und zwei Farben, dankbar auf.

Der Gipfel des «Skandals»: Das «Krakel-Debakel» und die «Schmiererei im Kinderstil», so Medien in Deutschland und Frankreich, haben die Stadt 28’000 Franken gekostet. Hallo, habt ihr sie selber bezahlt?

Was sagen die beiden Künstlerinnen? Sie finden es bedenklich, «dass das Werk vor der Fertigstellung des gesamten Raums beurteilt wurde».

Vielleicht würden die Wogen weniger hoch gehen, wenn es zwei fussballafine Künstler gewesen wären, die ihr Werk mit breiten Schultern und kecken Parolen verteidigt hätten.

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