Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
In weniger als einem Jahr sind in der Schweiz Wahlen. Wir diskutieren mit Ihnen schon morgen Dienstag um 15 Uhr online. Etwa darüber, was Sie von der Schweizer Politik erwarten. Sind Sie dabei?
Beste Grüsse aus Bern
Wir laden Sie herzlich ein zum Mitdiskutieren: Morgen Dienstag, 20. Dezember, führt swissinfo.ch eine spezielle Politik-Diskussion durch, an der Sie als Auslandschweizer:in online teilnehmen können.
Wir blicken auf das kommende Jahr der Eidgenössischen Wahlen 2023, mit Ariane Rustichelli von der Auslandschweizer-Organisation und dem Politologen und Auslandschweizer-Experten Michael Hermann. Online über Teams zugeschaltet werden Ihre Stimmen und Fragen aus der Fünften Schweiz.
Die Fragen an Sie als Auslandschweizer:in sind: Warum werden Sie wählen? Was erwarten Sie von der Schweizer Politik? Oder allgemeiner: In welche Richtung müsste sich die Schweiz bewegen? Wir führen die Diskussion in unserer Sendung «Let’s Talk», die wir am morgen um 14.45 Uhr Schweizer Zeit aufzeichnen.
Sind Sie dabei? Melden Sie sich jetzt bei Moderator balz.rigendinger@swissinfo.ch. Er sendet Ihnen den Link, mit dem Sie sich in die Sendung einwählen können. Die Sendung wird am 13. Januar ausgestrahlt.
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Stichwort Wahlen 2023: Die bekannteste Bergsteigerin der Schweiz wollte kandidieren, überlegte es sich jetzt aber anders.
Evelyne Binsack ist Bergführerin und Extremsportlerin. In ihrem Gipfelbuch fungieren die Eigernordwand und der Mount Everest, den sie als erste Schweizerin solo bestieg.
Für die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei wollte die Bergsteigerin in den Nationalrat – als Quereinsteigerin.
Nun zieht die 55-Jährige ihre Kandidatur zurück – aus gesundheitlichen Gründen. Die Nebenwirkungen einer Wirbelverletzung, herrührend aus einem unverschuldeten Unfall, machten ihr zuletzt wieder stark zu schaffen.
Zudem, so Binsack, habe die SVP nicht goutiert, dass sie keinen Wahlkampf habe führen wollen.
- Evelyne Binsack zieht Nationalrats-Kandidatur zurück!Externer Link – Bericht von Blick.
- Extremsportlerin Binsack zieht Nationalratskandidatur zurück – Schmerzen sind zu grossExterner Link – Bericht von Watson.ch.
- Evelyne Binsack – erste Schweizerin auf dem Mount Everest – Bericht von 2001 aus dem swissinfo.ch-Archiv.
- GrenzgängerinExterner Link – Homepage von Evelyne Binsack.
«Fast Fashion» steht für sehr «schnelle» und sehr billige Mode. Ihr Preis kann aber sehr hoch sein. Und bisweilen tödlich.
Ein Kleidungsteil kaufen, weil es fast nichts kostet. Dies ist die Formel des Phänomens der schnellen Mode oder «Fast Fashion» – Kollektionen, die nach drei Wochen wechseln.
Diese Entwertung führt zu einem globalen Phänomen: In Ländern des Südens wachsen gigantische Müllberge aus Kleidern.
Diese sind ganz weit weg von uns. Eine solche Müllhalde liegt ausserhalb von Kenias Hauptstadt Nairobi. Es ist eine riesige Wüste, die Menschen und Umwelt vergiftet.
- Die drastischen Umweltfolgen von «Fast Fashion» – Kollegin Sarah Jelassi vom Westschweizer Rundfunk RTS war dort.
- SRF «Einstein» – Wege weg von «Fast Fashion»Externer Link.
- Fast FashionExterner Link – Lexikon der Nachhaltigkeit.
- Die harten FaktenExterner Link – Dossier von Fashion Revolution Switzerland.
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Der Kalte Krieg machts möglich oder so bissig ironisch konnte ein Schweizer Diplomat sein.
Es war vor 50 Jahren, also mitten im Kalten Krieg, als die Schweiz mit der damaligen DDR, der Deutschen Demokratischen Republik, diplomatische Beziehungen aufnahm.
Zur Frage der Pressefreiheit im kommunistischen Arbeiter und Bauernstaat rapportierte Hansjakob Kaufmann von der Schweizerischen Botschaft in Ostberlin nach Bern: «Ihre Vermutung, wonach in der DDR keine ausländischen Zeitschriften erhältlich seien, kann nur auf Einflüsterung böswilliger kapitalistischer Greuelpropaganda beruhen.» Und das war erst der Anfang.
Sein Vorgesetzter, Botschafter Hans Miesch, bedauerte, dass der Text Kaufmanns nicht im Satiremagazin «Nebelspalter» abgedruckt werden könne.
- «Den Vorsprung halten, ohne allzu sehr ins Rampenlicht zu geraten»Externer Link – Beitrag der NZZ (Paywall).
- Ja nicht in die erste Reihe setzen: Wieso die Inkognito-Taktik der Schweiz in der DDR scheiterteExterner Link – Luzerner Zeitung 2019.
- Als die Mauer fiel, schaute die Schweiz erstarrt zu – unser Beitrag 2019 zum 30. Jahrestag des Mauerfalls.
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