Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Und was hat das mit uns zu tun? Diese Frage höre ich oft oder stelle sie mir selbst, wenn ich über die Geschehnisse in der Welt lese. Beim Ukraine-Krieg lautet die Antwort: Eine ganze Menge.
Herzliche Grüsse
Der russische Autor Michail Schischkin gibt der Schweiz eine Schuld am Ukraine-Krieg.
Der in der Schweiz lebende russische Autor Michail Schischkin hat in einem Interview mit Tamedia-Zeitungen indirekt der Schweiz die Schuld am Krieg in der Ukraine gegeben.
Die Fehler der Schweiz reichen laut Schischkin in die 1990er-Jahre zurück, als sie zusammen mit anderen westlichen Staaten der «neuen kriminellen Diktatur» geholfen habe, statt der jungen russischen Demokratie auf die Beine zu helfen.
Auch habe er als Dolmetscher gesehen, wie die Schweiz schmutziges Geld aus Russland angenommen habe. Ohne die Unterstützung der Schweiz, aber auch London und den USA, wäre keine «Banditendiktatur» entstanden, so Schischkin.
- Das Interview in den Tamedia-ZeitungenExterner Link (Paywall).
- NauExterner Link und WatsonExterner Link berichten.
- Die Meldung auf swissinfo.ch.
- Aus unserem Archiv: Ein satirisches Video zu den Oligarchen-Geldern.
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Bleiben wir beim Geld aus Russland: Die Schweiz gerät unter Druck.
Die Schweiz hat russische Finanzvermögen von etwa 7,5 Milliarden Franken plus 15 Liegenschaften gesperrt.
Die USA wollen mit gesperrten russischen Vermögen der Ukraine beim Wiederaufbau helfen. Die Beschlagnahmung privater Gelder ist rechtlich jedoch heikel.
Die Schweiz hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die prüfen soll, was mit den gesperrten Geldern geschehen soll. Gegenüber der NZZ sagten mehrere Quellen in unterschiedlichen Departementen, dass der Druck auf die Schweiz steigen wird.
- Der Artikel in der NZZExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Schmutziges Geld sauber zurückgeben – aber wie?; Russland-Sanktionen: Hoher Druck auf die Schweiz.
Bronislaw Erlich überlebte den Holocaust dank falscher Identität.
«Jetzt sehe ich aus wie ein Russe», sagte der Holocaust-Überlebende Bronislaw Erlich, als er bei einem Treffen mit meiner Kollegin Simone Müller eine Pelzmütze mit grossen Ohrenklappen aufsetzte.
Er lachte dabei und meinte es als Scherz. Aber in seiner Biografie sind wahre und falsche Identitäten zentral – musste er doch eine Rolle spielen, um zu überleben.
Auf einem deutschen Bauernhof hat Bronislaw Erlich das Naziregime als polnischer Knecht getarnt überlebt. In seinem Pass steht bis heute das falsche Geburtsdatum.
- Das ganze Porträt lesen Sie auf swissinfo.ch.
- Der Artikel ist Teil einer Porträtserie im Buch «Bevor Erinnerung Geschichte wirdExterner Link – Überlebende des NS-Regimes in der Schweiz heute» von Simone Müller und Annette Boutellier.
Die schönsten Auswanderungs-Geschichten des Jahres.
Fast zwei Drittel der Auslandsschweizer:innen leben in Europa, der grösste Teil davon in Frankreich.
Der Blick schaut zurück auf die schönsten Geschichten des Jahres 2022. Da ist zum Beispiel das Zürcher Ehepaar, das in Frankreich einen königlichen Landsitz aus dem 16. Jahrhundert gekauft und renoviert hat.
Oder das Paar, das in Indien von 3000 Franken AHV gut leben und sogar sozial etwas bewirken kann. Und der Schweizer, der sich frühpensionieren liess, nach Australien auswanderte, sich verliebte und mit seiner späten Liebe ein Bed & Breakfast führt.
- Der Artikel im BlickExterner Link.
- Der Überblick zu unseren Berichten über die «Swiss Abroad«.
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