Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Zustände wie in Grossbritannien? Im Spital von Martigny im Kanton Wallis ist die Notfallaufnahme ab heute in der Nacht geschlossen. Müssen Patient:innen um ihr Leben fürchten?
Mit besten Grüssen
Das Regionalspital Martigny schliesst ab heute in der Nacht seine Notfallpforte.
Das «Not-Aus», das die Spitalleitung angeordnet hat, ist ein Schritt, wie ihn die Schweiz bisher noch nie gesehen hat.
Wer sich heute in der Stadt im Unterwallis in der Nacht etwa mit dem Rüstmesser tief in den Finger schneidet, muss ins Spital in Sitten, das knapp 30 Kilometer entfernt ist.
Zwei Gründe geben die Verantwortlichen für die drastische Massnahme an: Akuter Personalmangel sowie eine Zunahme von Patient:innen, die eigentlich von einem ärztlichen Notfalldienst versorgt werden könnten.
Da bleibt nur zu hoffen, dass niemand das Herunterfahren der medizinischen Versorgung mit dem Leben bezahlen muss, wie dies aktuell Grossbritannien erlebt.
- Schliessung der Notaufnahme in Martigny: «Das ist erst der Anfang»Externer Link – Bericht von Watson.ch.
- Höhere Auslastung an Spitälern – höheres SterberisikoExterner Link – Beitrag von SRF News.
- Kein Platz in Notaufnahme: Briten beklagen bis zu 500 Tote pro WocheExterner Link – Artikel von Nau.ch von letzter Woche.
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«Kalter Konflikt» im Berner Diplomatenquartier: Anwohner:innen beschweren sich über Unsitten von Mitarbeitenden der russischen Botschaft.
Rücksichtsloses Autofahren und wildes Parkieren sorgen bei Bewohner:innen der Elfenau für rote Köpfe.
Die Anwohner:innen im Berner Nobelviertel machten ihrem Ärger in einem Brief an Aussenminister Ignazio Cassis Luft.
Die Nachbarschaft, in der zahlreiche ukrainische Flaggen zu sehen sind, sorgt sich um die Verkehrssicherheit. Dies aufgrund der oft überhöhten Geschwindigkeit, mit der die Fahrzeuge russischer Diplomat:innen in der 30km/h-Zone unterwegs sind.
Zudem, so die Anwohner:innen, lasse die grosse Anzahl der überall parkierten Fahrzeuge auf eine erhöhte Spionagetätigkeit in der Schweiz schliessen.
Das schweizerische Aussenministerium hat beim russischen Botschafter interveniert und ihn und sein Personal gebeten, sich strikte an die Verkehrsregeln zu halten.
- Anwohner ärgern sich über «rücksichtslose» RussenExterner Link – Beitrag im Tages-Anzeiger (Paywall).
- Berner wütend über rücksichtslose Russen-DiplomatenExterner Link – der Bericht im Blick.
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«Holzbenzin» für Automobile, «Grilon»-Strümpfe, Napalm für den Kriegseinsatz: swissinfo.ch beleuchtet in einer Mini-Serie die Geschichte der heutigen Ems-Chemie.
Die heutigen Besitzer:innen der Familie Blocher machten die Ems-Chemie bei Chur zum Weltkonzern. Und zur Goldgrube.
Die Vergangenheit des Unternehmens ist dunkel. Obwohl die heutige Chefin Magdalena Martullo-Blocher, die den Konzern von ihrem Vater Christoph Blocher übernommen hat, nicht für die Geschichte verantwortlich ist, wollte sie das Firmenarchiv nicht öffnen, als Historikerin Regula Bochsler anklopfte.
Was Bochsler trotz der versperrten Türen in Ems zu Tage förderte, könnte den Plot für einen Agentenroman abgeben: ein Netzwerk alter Nazis, Industriespionage und ein skrupelloser Unternehmer.
Nur: Es ist keine Fiktion, sondern die Realität, die die Autorin nachzeichnet.
- Holz-Treibstoff: Die Idee von Kriegsgewinnlern floppte – Auftakt unserer Miniserie.
- Martullo-Blocher blockt bei Enthüllungen zu Napalm-BombenExterner Link – Handelszeitung.ch.
- Unternehmen Blocher: Am Anfang des Erfolgs stand ein rätselhafter CoupExterner Link – Bericht des Blick von 2017.
Der Bocuse d’Or ist der wohl bekannteste Wettbewerb für internationale Spitzenköch:innen. Mit dabei: Der Koch des «Schüpberg-Beizlis».
Der Schüpberg, zwischen Münchenbuchsee und Meikirch gelegen, ist eines meines Lieblingsgebiete für Feierabendrunden mit dem Rennrad. Das kleine Restaurant gleichen Namens zählt auch zu meinen absoluten Lieblingslokalen.
Weil alles stimmt: beste Zutaten aus der unmittelbaren Nähe, Originalität, freundliches, stressfreies Personal, stressfreie Preise.
Christoph Hunziker ist ein absoluter Aficionado, was das Kochen angeht. Bereits mehrmals nahm der 39-jährige Koch des kleinen, aber feinen Landlokals am Bocuse d’Or teil.
Im letzten Jahr qualifizierte er sich für das Weltfinale, das Ende Monat in Lyon stattfindet.
Als ich vor Weihnachten mit Freunden dort zum Mittagessen war, war der Chef nicht da. Er weilte im «Trainingslager». Wie dieses aussieht, beschreiben meine Kolleginnen von SRF News:
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