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Sanitäter fahren einen Patienten auf der Rollbahre in die Notfallaufnahme eines Spitals.

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Zustände wie in Grossbritannien? Im Spital von Martigny im Kanton Wallis ist die Notfallaufnahme ab heute in der Nacht geschlossen. Müssen Patient:innen um ihr Leben fürchten?

Mit besten Grüssen

Sanitäter fahren einen Patienten auf der Rollbahre in die Notfallaufnahme eines Spitals.
© Keystone / Gaetan Bally

Das Regionalspital Martigny schliesst ab heute in der Nacht seine Notfallpforte.

Das «Not-Aus», das die Spitalleitung angeordnet hat, ist ein Schritt, wie ihn die Schweiz bisher noch nie gesehen hat.

Wer sich heute in der Stadt im Unterwallis in der Nacht etwa mit dem Rüstmesser tief in den Finger schneidet, muss ins Spital in Sitten, das knapp 30 Kilometer entfernt ist.

Zwei Gründe geben die Verantwortlichen für die drastische Massnahme an: Akuter Personalmangel sowie eine Zunahme von Patient:innen, die eigentlich von einem ärztlichen Notfalldienst versorgt werden könnten.

Da bleibt nur zu hoffen, dass niemand das Herunterfahren der medizinischen Versorgung mit dem Leben bezahlen muss, wie dies aktuell Grossbritannien erlebt.

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