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Büne Huber denkt beim Singen an den Leichnam seiner Mutter

Keystone-SDA

Die Lieder von Patent Ochsner wecken beim Publikum das ganze Gefühlsspektrum von Freude bis Trauer. Um die Emotionen zu vermitteln, denkt Sänger Büne Huber bewusst an Erinnerungen, die auch schmerzhaft sind.

(Keystone-SDA) Auf der Bühne visualisiere er zum Beispiel den Leichnam seiner Mutter, sagt Huber im Gespräch mit der «Berner Zeitung» vom Freitag. Die Lieder würden erst mit der richtigen Gefühlslage ihre Wirkung entfalten, ist er überzeugt.

Manchmal klappe es auf Knopfdruck, die Emotionen hochzufahren. Manchmal nicht. Bilder würden ihm helfen. «Weil das aber jeweils relativ schnell gehen muss, sind das ziemlich radikale Bilder», sagt er. An seine verstorbene Mutter denke er beim Lied «Für immer uf di».

Weil manche Bilder zu schmerzhaft sind, hat Huber für das am Freitag veröffentlichte Album «Tag & Nacht» acht Songs weggeworfen. Anfänglich hätte der Tod eines engen Freundes alle Titel der neuen Platte prägen sollen. Der Verlust hätte ihn dann aber mehrere Jahre auf der Bühne begleitet. «Das hätte weder mir noch der Band gutgetan», sagte Huber zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor der Veröffentlichung des Albums.

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