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Deutschschweizer wechseln ihre Krankenkasse häufiger als Romands

(Keystone-SDA) Auf das kommende Jahr hin wechseln in der Schweiz 6,8 Prozent der Versicherten ihre Krankenkasse. Das sind etwas weniger als im Vorjahr, als sich 8,4 Prozent für einen Wechsel entschieden. Hinzu kommen sprachregionale Unterschiede.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Marktforschungsinstituts GfK Schweiz im Auftrag des Internetvergleichsdienstes comparis.ch. Eine Erklärung für den Rückgang ist der moderate Anstieg der Prämien von 1,5 Prozent im kommenden Jahr, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

«Der persönliche Prämienanstieg beeinflusst die Motivation zu wechseln viel mehr als das persönliche Sparpotenzial», sagte Felix Schneuwly von comparis.ch gemäss Communiqué. Viele Versicherte hätten ihre Krankenkasse nicht gewechselt, obschon sie deutlich tiefere Prämien hätten zahlen müssen.

Gemäss der Umfrage wechseln Deutschschweizer ihre Versicherung häufiger als Westschweizer und Tessiner: In der Deutschschweiz gaben 7,5 Prozent der Befragten an, ihre Krankenkasse zu wechseln, in der lateinischen Schweiz waren es lediglich 4,6 Prozent.

Alternative Modelle im Trend

Mehr als die Hälfte derer, die wechseln, haben sich für ein alternatives Versicherungsmodell entschieden, etwa das Hausarztmodell oder ein Modell mit Ärztenetzwerk (HMO). Nur 40 Prozent bleiben dem Standardmodell treu.

Für die Umfrage befragte GfK Schweiz 2000 Personen zwischen 18 und 75 Jahren in der ganzen Schweiz. Im Bezug auf die 6,8 Prozent, die ihre Krankenkasse wechseln, beträgt der statistische Fehlerbereich 1,1 Prozentpunkte.

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