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Emmen LU budgetiert für 2027 eine schwarze Null

Keystone-SDA

Emmen erwartet für 2027 ein ausgeglichenes Budget mit einem Plus von knapp 12'000 Franken. Mit zwei Projekten will die zweitgrösste Gemeinde im Kanton die Finanzlage "mittelfristig" verbessern, wie sie am Donnerstag mitteilte.

(Keystone-SDA) Bei einem Aufwand von 284,19 Millionen Franken bleibe ein Plus von 11’799 Franken, hiess es im Communiqué. Das sei «kein finanzielles Polster», aber ein ausgeglichenes Budget, wurde Finanzdirektor Christian Blunschi (Mitte) in der Mitteilung zitiert. Der Steuerfuss soll unverändert bei 2,15 Einheiten bleiben.

Gleichzeitig steigen laut Mitteilung die Ausgaben für Soziales, Bildung und Infrastruktur weiter. So nehmen die gebundenen Beiträge, sogenannte Transferaufwendungen, gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Millionen Franken zu. Bei der wirtschaftlichen Sozialhilfe und bei der Pflegerestfinanzierung werden rund 2,4 Millionen Franken höhere Ausgaben erwartet.

Höhere Steuererträge erwartet

Bei den Steuererträgen ist der Gemeinderat optimistischer. Die Einnahmen sollen gegenüber dem Vorjahr um 5,9 Millionen Franken auf rund 105 Millionen Franken steigen.

Der Gemeinderat will die Entwicklung der Arbeitszonen vorantreiben und die Direktion Soziales und Gesellschaft auf Einsparpotenzial und zusätzliche Einnahmen untersuchen. Dafür sind 2027 insgesamt 360’000 Franken vorgesehen.

Die Vorortsgemeinde steht vor grossen Investitionen. Allein 2027 will sie rund 29 Millionen Franken investieren, bis 2030 sind es knapp 114 Millionen, wie es hiess. Ab 2029 dürfte der Aufwand stärker steigen als die Einnahmen.

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