Im letzten Jahr sind vier Personen bei Forstarbeiten gestorben
Bei Unfällen in der Landwirtschaft sind letztes Jahr 22 Personen ums Leben gekommen. Das sind drei weniger als im Vorjahr. Unter den Toten befanden sich ein Kind und sieben Personen im Rentenalter. Auffallend viele Personen verstarben bei Waldarbeiten.
(Keystone-SDA) Im Mittel der Jahre 2016 bis 2025 starben knapp 28 Menschen bei Arbeiten im bäuerlichen Umfeld, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) und die Stiftung Agriss am Freitag mitteilten. Mit 22 tödlichen Unfällen lag die Anzahl im letzten Jahr unter dem Durchschnittswert.
Das jüngste Unfallopfer starb im Alter von acht Jahren – das Kind wurde an einem Gebäudeteil eingeklemmt. Sieben der tödlich verunfallten Personen waren bereits im Rentenalter, wie BUL und Agriss weiter mitteilten.
Vier Personen starben 2025 bei der Holzernte. Sie wurden durch Stämme oder Baumteile getroffen oder davon überrollt, wie es weiter hiess. Viele der tödlichen Unfälle ereigneten sich in Zusammenhang mit Fahrzeugen oder Maschinen. In drei Fällen seien bei Verkehrsunfällen mit Traktoren Drittpersonen ums Leben gekommen.
Die Beratungsstelle und Agriss stützen ihre Angaben auf Medien- und Polizeiberichte, da es keine Meldepflicht für landwirtschaftliche Unfälle gibt. Agriss kontrolliert Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auf Bauernhöfen.