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Spitäler verschieben wegen Brandopfern Operationen

Krankenhäuser verschieben Operationen wegen der Brandopfer
Krankenhäuser verschieben Operationen wegen der Brandopfer Keystone-SDA

Für die dringliche Behandlung der Brandopfer von Crans-Montana VS haben in einigen Schweizer Spitälern teilweise andere Eingriffe vertagt werden müssen. So beispielsweise im Universitätsspital und Kinderspital in Zürich.

(Keystone-SDA) «Die Absprache unter den verschiedenen Spitälern funktioniert aber hervorragend und man unterstützt sich gegenseitig», teilte das Universitätsspital Zürich (UZH) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Samstag mit. Andere Zürcher Spitäler haben zwischenzeitlich Patienten und Notfälle des UZH übernommen.

Der Notfall des UZH sei aber grundsätzlich jederzeit offen und bereit, weitere und andere Patientinnen und Patienten aufzunehmen. Es stünden jederzeit auch Intensivpflegebetten zur Verfügung.

Auch im Kinderspital Zürich (Kispi) müssen geplante Operationen verschoben werden, wie SRF berichtete. Im Kispi werden fünf Verletzte des Brandunglücks behandelt. Sie sind alle unter 18 Jahre alt und liegen im künstlichen Koma. Für ihre Behandlung sei eine zweistellige Zahl von Eingriffen nötig. Dazu müssten weitere Operationssäle geöffnet werden.

Im Universitätsspital in Lausanne wurden am Samstagabend noch zehn schwer brandverletzte Personen gepflegt. Eine Verschiebung geplanter Operationen werde derzeit geprüft, sagte ein Sprecher. Eine Entscheidung werde man im Laufe des Wochenendes fällen. Im Universitätsspital Genf hat sich der Betrieb normalisiert, wie eine Sprecherin bestätigte. Drei der fünf nach der Brandkatastrophe eingelieferten Verletzten wurden am Freitagnachmittag ins Ausland gebracht.

Am Inselspital in Bern mussten keine Operationen verschoben werden. Über die Festtage führe die Insel Gruppe keine planbaren Eingriffe durch, teilte das Spital auf Anfrage mit. Das OP-Programm konzentriere sich in dieser Zeit ausschliesslich auf Notfälle und dringliche Eingriffe. Dadurch standen die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung, um Verletzte aus Crans-Montana aufzunehmen und zu versorgen. Zusätzliches Personal wurde bedarfsgerecht mobilisiert.

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