Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Ich weiss nicht, wie hoch der Lohn meiner Freundinnen und Freunde ist. Über Geld spricht man in der Schweiz nicht. Eine Analyse zeigt nun, wie viel "Normalos" in der Schweiz verdienen. Es würde mich interessieren, was Sie als Auslandschweizer oder Auslandschweizerin über die Höhe der Schweizer Saläre denken?
Liebe Grüsse aus Bern
Waren Sie im Winter schon einmal in Peking oder Xi’an? Der Smog muss so schlimm sein, dass man zeitweise von einem Besuch abrät. Der gelbe Dunst verursacht Husten. Und ein blauer Himmel ist kaum je zu sehen. Die Schweiz teilt nun mit China ihr Wissen über Luftreinhaltung.
China will die Luftqualität in den Mega-Städten verbessern. Dafür braucht es unter anderem adäquate Messsysteme, um die Luftqualität in Echtzeit zu überwachen. Die Schweiz ist darin Expertin.
Die Schweiz verfügt über spezifische Kenntnisse und modernste Technologien, um verschiedenste Partikel in der Luft zu identifizieren, zu messen, zu klassifizieren und zu analysieren. In einem am Freitag lancierten Projekt stellt sie China dieses Fachwissen zur Verfügung.
Ziel des bilateralen Projekts «Clean Air ChinaExterner Link« ist es, dass China nach fünfjähriger Zusammenarbeit die Luftschadstoffquellen nahezu in Echtzeit autonom bestimmen kann.
- Der ganze Artikel auf swissinfo.ch.
- Ein Artikel zum Engagement von Schweizer Forschern gegen Smog in China aus unserem Archiv.
- Eine Reportage aus Peking.
Spitzenlöhne sind häufig Anlass für heftige Debatten. Doch wie viel verdienen eigentlich die «Normalos» in der Schweiz? Die Handelszeitung hat die Löhne von Spezialisten und Fachkräften vom mittleren Kader bis hinunter zur Sachbearbeiter-Ebene ausgewertet.
Während ein ungelernter Arbeiter etwa 54’000 Franken jährlich verdient, kommt ein Sachbearbeiter Buchhaltung je nach Komplexität der Aufgabe auf ein Gehalt von 81’000 bis 100’000 Franken. Ein erfahrener IT-Softwareingenieur verdient im Median 148’000 Franken pro Jahr.
Am meisten verdient man in folgenden Branchen: Banken, Versicherungen, Biotechnologie, Medizintechnik, Unternehmensberatung und Informationstechnologie. Abgeschlagen im Vergleich sind die Löhne im Bereich Maschinenbau, Bauwirtschaft, Medien, Mode, Nahrungsmittelindustrie und Energieversorgung.
Auch der Arbeitsort spielt eine Rolle: Am meisten verdient man in den Regionen Zürich, Genf und Basel. Die niedrigsten Löhne sind im Tessin, der Ost- und der Zentralschweiz zu finden.
- Den ganzen Artikel finden Sie in der HandelszeitungExterner Link (Paywall).
- Die gleiche Studie von letztem JahrExterner Link.
- In diesem Artikel von meinem Kollegen Daniele Mariani erfahren Sie, wie weit Sie mit einem Gehalt von 6000 Franken monatlich in der Schweiz kommen.
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Was halten Sie von folgender Idee? Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss fordert in einem Interview, dass Ausländer und Ausländerinnen nach einiger Zeit automatisch eingebürgert werden und bei Wahlen und Abstimmungen mitbestimmen können.
Für Bärfuss wäre die Einführung eines Ausländerstimmrechts «die billige Variante» – gut, aber nicht mutig. Vielmehr fordert er, die Schweiz müsse Ausländerinnen und Ausländer automatisch einbürgern.
60% der Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz seien Niedergelassene, so Bärfuss. «Sie bleiben dauerhaft in der Schweiz, bezahlen Steuern, ihre Kinder gehen hier zur Schule und wachsen in diesem Land auf. Ich sehe nicht, was diese Menschen von mir unterscheidet.»
Ob eine Demokratie funktioniere, zeige sich auch darin, wie das Elektorat die Bevölkerung abbilde. In der Schweiz herrsche diesbezüglich Apartheid: Ein Drittel der Bevölkerung sei konsequent von der politischen Beteiligung ausgeschlossen.
- Das ganze Interview in «Die Zeit»Externer Link.
- Das denkt unsere Community zum Thema Ausländerstimmrecht.
- Inspiration: Möchten Sie mitdiskutieren? Hier geht’s zur Debatte.
- Ringier-Publizist Frank A. MeyerExterner Link argumentiert gegen ein Ausländer-Stimmrecht.
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Soll die Schweiz einen neuen Kanton bekommen? Ein Vorstoss im Kantonsrat St. Gallen fordert die Prüfung eines Wechsels des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg zur Schweiz.
Worum geht es? Ein St. Galler Kantonsrat der Sozialdemokraten thematisiert in einem Vorstoss einen möglichen Wechsel des Bundeslandes Vorarlberg von Österreich zur Schweiz. Die Vorarlberger und Deutschschweizer hätten dieselbe Sprache und eine sehr ähnliche Kultur, begründet er die Forderung.
Vorarlberg könnte entweder der 27. Kanton der Schweiz werden. Denkbar wäre aber auch eine Fusion mit dem Kanton St. Gallen, findet der Politiker. Der brisante Vorstoss stützt sich auf Umfragen, wonach die Vorarlberger Schweizer werden wollen.
Über die Frage ist vor genau 100 Jahren schon einmal abgestimmt worden: 1919 hatten 81 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger für die Aufnahme von Anschlussverhandlungen mit der Schweiz votiert. Doch der Bundesrat hatte damals kein Gehör dafür.
- Den ganzen Artikel finden Sie hierExterner Link (Tages-Anzeiger/Paywall).
- Den Österreichern blieben die Schweizer Annexionsgelüste nicht verborgen, wie Berichte der Kronen ZeitungExterner Link und ORFExterner Link zeigen.
- In einem Artikel aus unserem Archiv erfahren Sie, warum der Kanton Vorarlberg nur ein frommer Wunsch blieb.
Engagieren sich die Politikerinnen und Politiker genug für die Anliegen der Fünften Schweiz? Das fragten wir die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer auf Social Media und in der App. Die Antworten fallen teils sehr deutlich aus.
Die beiden Hauptanliegen der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland – ein Schweizer BankkontoExterner Link und das E-Voting – befinden sich quasi in politischen «Minenfeldern». Kein Wunder, sind viele von Ihnen unzufrieden.
Das geht insbesondere aus diversen Reaktionen auf Facebook hervor. Wir zitieren die Kraftausdrücke, die teilweise verwendet wurden, lieber nicht. Es gibt jedoch auch einige, die die Distanz zur Schweizer Politik geniessen oder einfach mit der aktuellen Situation zufrieden sind.
Die Facebook-Nutzerin Anita Nini Doudaini wirft ein paar sehr interessante und wichtige Fragen auf:
Wie soll das überhaupt gehen? Auslandschweizer vertreten? Wir haben so viele verschiedene Ansichten und Meinungen wie die Schweiz selbst. Von Links bis Rechts ist alles vertreten. Oder wäre das wieder mal eine Chance sich auf den Grundsatz der Schweiz zu konzentrieren? Miteinander?
- Falls Sie in der App mitdiskutieren wollen: Hier finden Sie das zum Thema passende Q&A.
- Falls Sie sich für die Statements auf Facebook interessieren: Sie finden sie unter diesemExterner Link, diesemExterner Link und diesemExterner Link (französisch) Post.
- Aber was tun eigentlich die Parteien effektiv für die Schweizerinnen und Schweizer im Ausland? Wir haben für Sie recherchiert.
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Zur Erinnerung: Am 20. Oktober wählen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihr neues Parlament. SRF hat einen Parteiencheck gemacht.
Bald wählen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger 200 Volksvertreterinnen und -vertreter in den Nationalrat und 46 Mitglieder in den Ständerat (Genau genommen sind es deren 45: Der Kanton Appenzell Innerrhoden wählte seinen Standesvertreter bereits an der Landsgemeinde vom 28. April 2019).
Favoriten sind die Grünen, die Sozialdemokraten und die Grünliberalen – sie waren die Gewinner der letzten kantonalen Wahlen. Die Schweizerische Volkspartei dagegen, landesweit die stärkste Partei, musste auf Kantonsebene stark Federn lassen.
SRF hat in einem Parteiencheck Zahlen, Ziele, Köpfe, Tops & Flops zusammengetragen und ein Profil aller Parteien erstellt.
- Der ParteiencheckExterner Link von SRF.
- Wir erklären in einem kurzen Video, wie die Parlamentswahlen ablaufen.
- Hier zeigen wir Ihnen die Wahlergebnisse seit 1971 auf einen Blick.
- Was sind die fünf wichtigsten Probleme der Schweiz? Diese Frage wird jedes Jahr rund tausend Stimmberechtigten gestellt. Hier sind die Ergebnisse.
- Noch mehr unserer vielseitigen Berichterstattung finden Sie in unserem Wahldossier.
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