Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Kontroverse um die Covid-App, eine neue Fluggesellschaft, ein Stück Sportgeschichte und die bundesrätliche 1.-August-Anspache: Es ist zwar Ferienzeit, wir bleiben aber dran mit unserem täglichen Briefing!
Herzliche Grüsse aus Bern
Ein Komitee ergreift das Referendum gegen die SwissCovid-App. Es befürchtet eine «digitale Diktatur».
In der Westschweiz werden unter dem Namen «Stop Swiss Covid» Unterschriften gesammelt, damit über die gesetzliche Grundlage der Tracing-App abgestimmt werden kann. Denn die App sei nicht demokratisch legitimiert.
Die Gruppe führt Bedenken bezüglich Datenschutz ins Feld und fürchtet sogar eine «digitale Diktatur» nach chinesischem Vorbild. Die Benutzung der App ist freiwillig.
Im Referendumskomitee sitzt als einziger Bundesparlamentarier der SVP-Nationalrat Jean-Luc Addo aus dem Wallis. Das Komitee hat bis zum 8. Oktober Zeit, die nötigen 50’000 Unterschriften zu sammeln.
- Lesen Sie hierExterner Link die Meldung aus SRF News.
- Wieso sich das Komitee auf Ueli Maurer bezieht, können Sie in der Luzerner ZeitungExterner Link nachlesen
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Es geht wieder was am Flughafen Bern: Die Fluggesellschaft FlyBair hat ihren Einstand gefeiert.
Im Herbst startete der Flughafen Bern das Projekt Flybair. Es handelt sich dabei um eine virtuelle Fluggesellschaft: Sie besitzt keine eigenen Maschinen und Crewmitglieder, sondern mietet diese von Helvetic Airways.
Der erste Flug hob ab mit 70 Passagieren in Richtung Mallorca. Dieses Jahr stehen sieben Feriendestinationen in Spanien und Griechenland auf dem Programm.
Die Airline funktioniert ganz nach einem Start-Up-Gedanken, die Kompetenzen werden aufgeteilt: Reiseveranstalter bestellen saisonale Flugverbindungen und FlyBair ist für die Vermarktung zuständig.
- Lesen Sie hierExterner Link die Meldung auf dem Tourismus-Portal htr.
- Hören SieExterner Link auf dem Lokalradio Neo1 den Bericht über die neue Fluglinie.
- Die Berner Zeitung hat in einer ReportageExterner Link über den Jungfernflug berichtet. (Paywall)
Der Tourismus läuft aber auch im Inland auf Hochtouren. Insbesondere in den Bergen läuft das Geschäft.
Der Blick spricht – ganz im Geiste des Boulevards – vom Dichtestress in den Bergen. Naja: Es ist alles eine Frage der Perspektive. Aber dass nun mehr Verkehr in der Höhe herrscht, ist unbestritten.
Die Corona-bedingten Reisebeschränkungen haben natürlich dazu geführt, dass viele Schweizerinnen und Schweizer im Land bleiben. Neben Stammgästen verzeichnen viele Destinationen auch viele Erstbesucher.
Nicht alle profitieren aber gleich vom Corona-Sommer: Die Schweizer Städte verzeichnen Verluste, da die üblichen Touristenströme aus dem Ausland ausgeblieben sind.
- Lesen Sie hierExterner Link den Bericht im Blick.
- Was Luzern künftig machen will, um mehr Schweizer Touristen anzuziehen, lesen Sie im BeitragExterner Link von zentralplus.
- Auch abseits der Touristen-Hotspots will man ein Stück vom Kuchen abkriegen, wie SRF News in diesem BeitragExterner Link zeigt.
Ein Blick zurück: Das kurze, tragische Leben des Autorennfahrers Jo Siffert.
Ich gebe zu, bis heute Morgen kannte ich den Namen Jo Siffert nicht. Es ist aber auch schon fast 50 Jahre her, als er bei einem Unfall ums Leben kam.
Siffert verdankt das Land den ersten Schweizer Sieg in einem Formel-1-Weltmeisterschaftslauf – und zwar vor genau 52 Jahren. Geblieben ist aber nicht nur sein Ruhm als Fahrer, sondern auch sein Ruf als Lebemann.
Wie nah Heldentum und Tragödie sind, zeigte sich exemplarisch am Werdegang des Freiburgers. Und auch wie dünn der seidene Faden ist, an dem das Leben von Rennfahrern hängt.
- Lesen Sie hierExterner Link den Bericht in der Aargauerzeitung.
- Im Beitrag von SRF News sehen SieExterner Link auch Aufnahmen mit Jo Siffert.
SWI-Gespräch: Wie ist die Schweiz Teil Ihrer Identität im Ausland?
Einladung zum virtuellen Gespräch
Am 1. August feiert die Schweiz ihren Geburtstag. Zu diesem Anlass möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren, was es bedeutet, Schweizerin oder Schweizer im Ausland zu sein. Wie wird die Schweiz in Ihrem Aufenthaltsland wahrgenommen? Wie geben Sie Ihre Schweizer Identität Ihren Kindern weiter? Karin Wenger, Radiokorrespondentin von SRF in Südost-Asien und langjährige Auslandschweizerin, diskutiert am 29. Juli um 15 Uhr (MEZ) mit uns über diese und weitere Fragen.
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Gerne dürfen Sie uns Ihre Fragen oder Ideen auch im Vorfeld senden: emilie.ridard@swissinfo.ch.
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