Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Razzien gegen das organisierte Verbrechen, teure Uhren, ein Staatsbesuch und ein Medientipp: Unser heutiges Briefing bietet für alle etwas.
Herzliche Grüsse aus Bern
Grosser Schlag gegen die organisierte Kriminalität: Italien und die Schweiz sind gemeinsam gegen die N’drangheta vorgegangen.
Rund 700 Beamte waren an der grenzübergreifenden Aktion beteiligt. In der Schweiz wurden Hausdurchsuchungen in den Kantonen Aargau, Solothurn, Zug und Tessin durchgeführt.
Dabei wurden Waffen, Munition und Bargeld sichergestellt. In Italien wurden zudem 74 Personen festgenommen.
Mafiöse Strukturen haben sich bereits länger in der Schweiz ausgebreitet. Der Aktion gingen mehrjährige Ermittlungen voraus.
- Lesen Sie hierExterner Link den Artikel im Tagesanzeiger.
- Über die Ausbreitung der Mafia in Graubünden haben wir früher dieses Jahr geschrieben.
- Und warum mafiöse Strukturen sich in der Schweiz ausbreiten, haben wir auch schon thematisiert.
Hätten Sie das gewusst? Die Schweiz produziert jährlich 2 Prozent aller Uhren, macht damit aber mehr als die Hälfte des weltweiten Umsatzes.
Die schweizerische Uhrenindustrie ist vor allem im mittleren und oberen Preissegment führend. Die Massenproduktion überlässt sie der Konkurrenz.
Ein Blick hinter die Kulissen der milliardenschweren Industrie wartet mit überraschenden Einsichten auf. Und steht stellvertretend für die Entwicklung des Landes.
Wir haben in einem grossen Übersichtsartikel acht Dinge über die Uhrenindustrie gesammelt, die Sie bisher (wahrscheinlich) nicht kannten.
- Lesen Sie hier den Bericht meiner Kollegen Samuel Jaberg und Pauline Turuban.
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Die Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ist in der Ukraine. Sie begann heute ihren Staatsbesuch.
Ihr erster offizieller Auslandsbesuch nach der Corona-Krise führt nach Kiev. Nicht ganz zufällig: Die Schweiz ist immerhin der fünftgrösste Investor im Land.
Aber es gibt Luft nach oben: Deswegen wird die Bundespräsidentin auch von einer Wirtschaftsdelegation begleitet.
Die Schweiz war in den letzten Jahren in der Ukraine auch humanitär engagiert. Der Konflikt im Osten des Landes schwelt nach wie vor weiter.
- Lesen Sie hierExterner Link den Artikel von SRF News mit dem Programm des Besuchs.
- Die Schweiz hat in den letzten Jahren der Ukraine mehrmals Hilfe angeboten, wie Sie bei diesem Bericht von SRF NewsExterner Link nachschauen können.
- Und auch wir haben über die Rolle der Schweiz im osteuropäischen Land geschrieben.
Zum Schluss ein Medientipp: Bajour aus Basel.
Der Zustand der Medienbranche ist – wie in vielen anderen Ländern auch – nicht gerade rosig. Es wird abgebaut, gekürzt und «optimiert».
Aber es gibt Hoffnung: Trotz aller Widrigkeiten werden stetig neue Formate lanciert. Im Journalismus wurde wohl schon lange nicht mehr so viel experimentiert wie zurzeit.
Wir stellen Ihnen in den nächsten Tagen in loser Reihenfolge einige vielversprechende Formate vor. Den Auftakt macht Bajour, ein Online-Magazin aus Basel, das während – und dank! – der Corona-Krise erfolgreich gestartet wurde.
- HierExterner Link geht es zur Hauptseite von Bajour.
- Lesen Sie hierExterner Link die heutige Reportage über einen Kehrichtmann aus Basel.
SWI-Gespräch: Wie ist die Schweiz Teil Ihrer Identität im Ausland?
Einladung zum virtuellen Gespräch
Am 1. August feiert die Schweiz ihren Geburtstag. Zu diesem Anlass möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren, was es bedeutet, Schweizerin oder Schweizer im Ausland zu sein. Wie wird die Schweiz in Ihrem Aufenthaltsland wahrgenommen? Wie geben Sie Ihre Schweizer Identität Ihren Kindern weiter? Karin Wenger, Radiokorrespondentin von SRF in Südost-Asien und langjährige Auslandschweizerin, diskutiert am 29. Juli um 15 Uhr (MEZ) mit uns über diese und weitere Fragen.
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Gerne dürfen Sie uns Ihre Fragen oder Ideen auch im Vorfeld senden: emilie.ridard@swissinfo.ch.
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