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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Bern, von wo ich Ihnen schreibe, erhält die erste nicht-europäische Museumsdirektorin der Schweiz. Frau Holle heisst die Südafrikanerin Kabelo Malatsie mit einer gehörigen Portion von friedlichem Schnee willkommen.

Winterliche Grüsse aus Bern

Vansa

Bern erhält die erste nicht-europäische Museumsdirektorin der Schweiz.

Sie heisst Kabelo Malatsie und kommt aus Südafrika. Seit heute ist die 34-Jährige Direktorin der Kunsthalle Bern. Zuvor war sie unter anderem stellvertretende Direktorin der einflussreichen Stevenson Gallery in Kapstadt und Johannesburg.

«Natürlich hat die Schweiz eine eigene Identität. Doch diese Identität ist mit Phänomenen aus aller Welt verbunden«, sagt sie. Zum Beispiel mit dem Saharastaub, der zuletzt den hiesigen Himmel gelb färbte.

An Malatsies erstem Arbeitstag aber erwartete sie etwas anderes: Nicht gelber Staub von Süden, sondern weisser Schnee von oben, der ihre neue Wirkungsstätte in Watte taucht.

© Keystone / Alessandro Della Valle

Wieso interessieren in der Schweiz, diesem Fels der Demokratie, kantonale Wahlen nur noch die absoluten Insider?

Knapp 32%, also nicht mal ein Drittel: So viele Stimmberechtigte machten am letzten Wochenende bei den Wahlen im Kanton Bern mit.

Aber Hallo, dabei geht es immerhin um Regierung und Parlament.

Claude Longchamp, der jüngst sein 30-jähriges Jubiläum als selbstständiger Analyst der Schweizer Politik gefeiert hat, ist der Frage nach den Gründen dieses Desinteresses nachgegangen.

Eine seiner Antworten: Kantonale Politik ist im Vergleich zur nationalen zu wenig «gross», und im Vergleich zur Gemeindepolitik zu weit weg vom Leben der Menschen.

swissinfo.ch

Von den Sanktionen bis zu Staudämmen: Unsere Beiträge in zehn Sprachen werden draussen in der Welt regelmässig diskutiert.

Haben Staudämme resp. der dicke Beton, aus dem die Sperren gebaut sind, eigentlich auch ein Ablaufdatum wie ein Joghurt?

Klar! Um einer Katastrophe in Form eines Dammbruchs zuvorzukommen, muss man die Bausubstanz von Zeit zu Zeit ausbessern.

Genau ein solcher «Service» war bei einer Staumauer im bekannten Valle Verzasca im Tessin jüngst der Fall. Unser Bericht darüber, in dem ein Fachmann Auskunft gibt, wurde sehr aufmerksam gelesen, unter anderem in Marokko.

Police Vaudoise

Zum Schluss ein Fast-Aprilscherz: «!Achtung – Raubtier!», warnte gestern die Waadtländer Kantonspolizei die Bevölkerung des Ortes Epalinges.

Eine Frau hatte dort in ihrem Garten eine vermeintliche Löwin entdeckt, fotografiert und das Bild der Polizei geschickt. Und damit einen Grosseinsatz der kantonalen Behörden ausgelöst.

In der Gegend von Epalinges schleiche vermutlich eine wilde Raubkatze herum, warnten die Ordnungshüter am Donnerstagabend in einem Tweet. «Wenn Sie ihr begegnen: Nicht wegrennen, sich ruhig an einen sicheren Ort begeben und sofort den Polizei-Notruf 117 alarmieren.«

Vor Ort konnten Polizei und Kantonstierarzt zwar keinen Löwen entdecken, aber immerhin verdächtige Spuren – es müssen, so kamen die versammelten Fährtenleser:innen überein, die eines Hundes gewesen sein.

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Was wären wirksame Massnahmen zur Bekämpfung von Femiziden?

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