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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer 

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bringt ein Phänomen aus dem Spanischen Bürgerkrieg gegen den Franco-Faschismus zurück: die Internationalen Brigaden. Damals wie heute mit dabei: Schweizer Freiwillige.

Beste Grüsse aus dem regennassen Bern

RTS-SWI

Für einige Schweizer geht die Solidarität mit der Ukraine sehr weit – sie kämpfen als Freiwillige gegen die russischen Invasoren.

Sie waren sehr lange in der Schweiz sehr verfemt: Rund 800 Freiwillige, die in den 1930er-Jahren im Spanischen Bürgerkrieg die Republik gegen die faschistischen Truppen Francos verteidigten.

Die damaligen Internationalen Brigaden erleben heute in der Ukraine eine Wiederauferstehung. Mit dabei sind nicht nur Kämpfer aus den USA, Grossbritannien und anderen Ländern, sondern auch Freiwillige aus der Schweiz.

In den ersten Kriegswochen hätten sich 35 Personen bei der ukrainischen Botschaft in Bern gemeldet. Darunter sind nicht nur Schweizer, sondern auch hier lebende Kosovaren, US-Bürger und Briten.

©rue Des Archives/rda

Das Erbe von Tim und Struppi, dem legendären Comics-Duo, sorgt auch in der Schweiz für Zoff.

Seit dem Tod von Georges Rémi, besser bekannt als Hergé, im Jahr 1983 besitzt seine zweite Frau Fanny Vlamynck die Rechte an dem gigantischen und lukrativen Werk des belgischen Zeichners.

Die Witwe heiratete erneut – einen englischen Geschäftsmann – und zog mit ihrem neuen Ehemann nach Chesières im Kanton Waadt. Zur Verwaltung des Erbes richtete sie einen Trust ein.

Nun hat der englische Geschäftsmann zwei Schweizer Anwälte verklagt, die den fraglichen Trust verwalten. Unsere Kolleg:innen von Gotham City haben durch Gerichtsakten von dem Knatsch erfahren.

© Keystone/ Valentin Flauraud

Die Schweiz müsse alle Menschen aufnehmen, die aus der Ukraine geflüchtet sind. Also auch solche aus Drittstaaten.

Dies fordert die NGO Society Moko, die Nothilfe für Nicht-Ukrainer:innen anbietet, die ihr Gastland verlassen mussten.

Jeden Tag kommen rund 1000 Menschen aus der Ukraine in der Schweiz an – bisher dürften es rund 50’000 sein. Darunter sind auch «Ausländer:innen». Etwa Studierende aus Nigeria, Indien und anderen Ländern.

«Diese Personen (die in der Ukraine leben oder studieren) geniessen derzeit keinerlei Rechte, die Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit zustehen, obwohl sie vor demselben Krieg fliehen», schreibt Society Moko in einer Mitteilung.

Insbesondere müsse sich die Schweiz an der europäischen Aufnahmebewegung beteiligen und die entsprechende Richtlinie der EU umsetzen.

ESV / August Koepfli

Wie divers darf die Schweiz sein? Geht ein «dunkelhäutiger Schwingerkönig»?

Die Szene der Schwinger, dieser bärenstarken Männer im Sägemehlring, galt lange als sehr konservativ.

Aber Achtung, die Zeit geht auch am Schweizer Nationalsport nicht achtlos vorbei.

«Unbedingt!», so die Antwort des höchsten Schwingers im Land – Stefan Strebel, Technischer Leiter im Eidgenössischen Verband, auf die oben gestellte Frage.

Sie stellt sich nicht ohne Hintergrund: Am Eidgenössischen Nachwuchs-Schwingertag 2021 wurde Sinisha Lüscher zum König gekrönt. Es ist dies der erste Sieg eines Schwingers aus der Gruppe der People of Colour.

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Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

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