Heute in der Schweiz
Sehr geehrte Damen und Herren
Wir zügeln demnächst innerhalb Berns. Aber der Schritt von der Giacometti- an die Schwarztorstrasse zu Schweizer Radio SRF ist ein journalistischer Neustart: Als Büro-Buddies werden wir künftig enger zusammenarbeiten. Die ersten Früchte sind schon geerntet.
Beste Grüsse aus Bern
Im September können wir anstossen auf ein neues Büro, neue Kolleg:innen – und neue journalistische Kooperationen.
Bei swissinfo.ch arbeiten Journalist:innen aus rund 30 Ländern. An unserem künftigen Ort, bei Schweizer Radio SRF in Bern, schlüpfen diese in eine neue Rolle.
Sie sind auf einmal Expert:innen für jene SRF-Kolleg:innen, die über ausländische Themen berichten.
Der Startschuss fällt bereits in wenigen Tagen: Igor Petrov, gebürtiger Moskauer und Leiter der russischen Redaktion von swissinfo.ch, ist Wochengast in der Sendung «Rendez-vous».
Das Einstiegsthema liegt auf der Hand: Der Krieg Russlands gegen die Ukraine.
Das Mittagsmagazin zählt zu den Leuchttürmen der qualitativ hochstehenden Berichterstattung unserer künftigen Kolleg:innen.
- Rendez-vous mit unseren Journalist:innen – Beitrag meiner Kollegin Isabelle Bannermann.
- «Ihr könnt uns umbringen, aber nicht unsere Geschichten» – hochrangiges Journalist:innen-Panel am 20-Jahre-Jubiläum von swissinfo.ch von 2019.
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So viel Substanz verlieren die Gletscher in der Schweiz.
Sie waren einst stolze Zeugen der Macht der Natur und Ikonen des «Wasserschlosses Schweiz»: Der Rhone-, der Morteratsch-, der Grosse Aletsch-, der Gorner- und der Silvrettagletscher. Heute sind sie und viele andere auf einen Bruchteil ihrer einstigen Grösse zusammengeschmolzen.
Interaktive Simulationen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und der Universität Fribourg zeigen nun erstmals im Detail, wie fünf Schweizer Gletscher «sterben» – und was mit Klimaschutz-Massnahmen noch zu retten wäre.
Insgesamt können Sie auf der interaktiven Website der Zeitung «Tages-Anzeiger» grafische Daten über 38 Schweizer Gletscher abrufen und sehen, wie viel von ihnen je nach Klimaschutz-Szenario im Jahr 2100 noch übrigbleiben wird.
- Die interaktiven SimulationenExterner Link im Tages-Anzeiger.
- Aus unserem Archiv: «Welche Gefahren birgt der Rückzug der Gletscher für die Alpen?».
«Liebelei» von Schweizer Offizieren mit Hitlers gefürchtetstem General.
Nach dem Zweiten Weltkrieg buhlen Schweizer Offiziere um den Besuch eines nie verurteilten Wehrmacht-Kriegsverbrechers. Was steckte dahinter?
Im II. Weltkrieg hat der Schweizer Arzt und Nazi Werner Bircher der Wehrmacht geholfen – mit drei so genannten Ärztemissionen an der Ostfront. Dabei unterstanden Ärzteschaft und Pflegende dem Recht der Wehrmacht Hitlers.
Als der Schrecken mit den Millionen Toten inklusive den rund sechs Millionen ermordeten Jüd:innen endlich vorbei war, holte Bircher eines seiner Vorbilder – wohl auch ein Freund – in die Schweiz: Heinz Guderian sollte der Schweizer Armee Tipps aus erster Hand über die Beschaffung geeigneter Panzer geben.
Immerhin gab es bei den Behörden auch Stimmen, die vor diesem Besuch warnten. Vergeblich.
- Tipps von Hitlers Blitzkrieg-HeldenExterner Link – Bericht der Neuen Zürcher Zeitung (Paywall).
- Ab an die Ostfront: Schweizer Ärzte pflegen Hitlers verwundete SoldatenExterner Link – die NZZ über Birchers persönliches Projekt für die Nazi-Truppen von 2020 (Paywall).
- Ein Schweizer als Architekt der «SS als Elite des neuen Europa» – mein Bericht über den Schweizer Franz Riedweg, der SS-Obersturmbannführer mit einer wichtigen Aufgabe war.
Hansjörg Wyss ist frischgebackener Mit-Besitzer eines der renommiertesten Fussballklubs der Welt: dem FC Chelsea.
Wyss lebt in den USA, ist aber mit geschätzten fünf Milliarden Dollar Vermögen einer der reichsten Schweizer.
Aber es ist nicht alles Gold, was der 86-jährige gebürtige Berner Philanthrop anfasst: Für ein grosses Geschäftshaus im Kanton Zürich sucht er nach einer neuen Mieterschaft.
Statt Einnahmen zu generieren, steht die Immobilie mit ihren fast 20’000 Quadratmetern seit Juni leer.
Ob das Versiegen der Einkünfte Wyss Sorgen bereitet, ist nicht überliefert. Ein Umbau soll helfen, den Komplex fit zu machen für neue Mietende. Ab Herbst sollen dann wieder Erträge sprudeln.
- Milliardär Wyss bleibt auf Bürokomplex sitzenExterner Link – Bericht im Blick.
- Abramowitschs Chelsea bald in Schweizer Händen? – unsere Agentur zum Chelsea-Projekt von Wyss & Co.
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