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Konfiszierte, eingeschweisste Paktete mit Kokainpaste

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Wer im verschlüsselten Chat den Transport von tonnenweise Kokain organisiert, muss ein dicker Fisch sein. Aber ein Basler Gericht wertete die geknackten Nachrichten nicht als Beweise. Der Kolumbianer geht trotzdem hinter Gitter.

Mit besten Grüssen

Konfiszierte, eingeschweisste Paktete mit Kokainpaste
Keystone SDA

Ein Kolumbianer muss für knapp 11 Jahre in den «Knast» – obwohl das Gericht schwerste Indizien nicht als Beweis wertete.

Im Prozess vor dem Basler Strafgericht gab der Verurteilte, der auch 12 Jahre Landesverweis erhielt, den einfachen Bauarbeiter, der sogar noch Sozialhilfe erhielt.

Entschlüsselte Nachrichten auf einem Handy, das die Polizei bei ihm konfiszierte, deuten auf ein ganz anderes Bild: Er könnte «einer der einflussreichsten Drogenbarone der Schweiz» sein, so die Neue Zürcher Zeitung.

Erstmals in der Schweizer Strafverfolgung konnten Ermittler:innen und Richter:innen Daten aus einer verschlüsselten Kommunikation des organisierten Verbrechens verwerten. Doch nicht als Beweise, weil das dem Gericht zu heiss war. Denn die Anklage konnte nicht beweisen, dass der Kolumbianer auch der Verfasser der Nachrichten ist.

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Lesen Sie in der Recherche meines Kollegen Benjamin von Wyl, was Vertreter:innen beider Seiten sowie Politiker:innen zum Sachverhalt sagen:

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