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Bub mit blau-weiss-roter Wintermütze der Credit Suisse

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Heute ist Tag eins im Leben eines "Monsters". So nennt die Neue Zürcher Zeitung die Schweizer Grossbank UBS, die am Sonntagabend die abgestürzte Credit Suisse übernommen hat. Wir liefern Einschätzungen und Hintergründe.

Beste Grüsse

Bub mit blau-weiss-roter Wintermütze der Credit Suisse
Credit Suisse

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Für die Credit Suisse, die traditionsreiche Schweizer Grossbank, schlug gestern die letzte Stunde.

Sie gehört jetzt der UBS, der bisherigen grossen Konkurrentin. Der CS wurde das Risikomanagement zum Verhängnis. Die Bankenspitze hatte nicht nur die Risiken beim Vertrieb des Investmentsfonds Greensill falsch eingeschätzt, sondern auch die Risiken und Nebenwirkungen einer globalen, auf den digitalen Medien befeuerten Vertrauenskrise. Diese führte dazu, dass Kundinnen und Anleger der CS massenweise davonliefen.

Die Folgen sind dramatisch: Nicht nur für die weltweit rund 50’000 Mitarbeitenden, davon 17’000 in der Schweiz. Sie stehen vor einer ungewissen Zukunft.

Auch mussten Nationalbank und der Bund unvorstellbare Sicherheitsgarantien geben, um die Übernahme zu ermöglichen.

In unserer heutigen Berichterstattung ordnen wir das Geschehene ein, liefern Hintergründe und werfen einen Blick in die Geschichte der Vorgängerin, der Kreditanstalt.

Mann, als Zombie geschminkt: mit weissen Augen und blutigem Mund und blutigem Hemd
Keystone / Mast Irham

Wundenlecken am Tag danach: Kommentare in Schweizer und ausländischen Medien zum Not-Aus für die zweite Schweizer Grossbank.

Die heutigen Schlagzeilen, Kommentare und Analysen machen klar: Das Verschwinden der Credit Suisse ist ein historisches, traumatisches Ereignis.

Die Übernahme sei eine gute Lösung, versicherten die Vertreter:innen von Schweizer Regierung, Nationalbank, Finanzmarktaufsicht und der beiden Grossbanken gestern. Damit sei noch schlimmerer Schaden für den internationalen und nationalen Finanzplatz, die Stabilität der Schweizer Wirtschaft und das Image der Schweiz abgewendet worden.

Doch die Folgen dürften noch sehr lange Zeit spürbar sein. Nicht nur für die Mitarbeitenden. Auch die Politik dürfte, nur 15 Jahre nach der Finanzkrise, erneut stark gefordert sein.

Kirschblüten an einem Baum mit Biene, die die Blüten bestäubt
Keystone

Das montägliche Kontrastprogramm zum «Sonntag der Schande»: Heute Abend beginnt der Frühling.

Genau um 22.24 Uhr ist es so weit: Frühlingsanfang! Das heisst, dass ab jetzt die Tage wieder länger sind als die Nächte – und bis im Sommer weiter länger werden.

Für mich als Rennrad-Freak heisst das, dass ich bald ohne Velolichter zu den Feierabendrunden starten kann – wieder ein paar Gramm sparen für die Aufstiege…

Es heisst aber auch, dass ich den Garten wieder in Schuss bringen muss, den ich im letzten Herbst so schmählich vernachlässigt habe. Gemäss dem legendären Motto: Nach der Gartensaison ist vor der Gartensaison.

Skirennfahrer Marco Odermatt mit einer grossen und zwei kleinen Kristallkugeln
© Keystone / Jean-christophe Bott

Zum Schluss noch Good News pur: Die Schweizer Skiasse haben den Weltcup-Winter standesgemäss beendet: Mit Siegen und einem Fabel-Rekord.

Saisondominator Marco Odermatt krönte beim Finale in Andorra seine fantastische Saison nicht nur mit einem Sieg im Riesenslalom, sondern mit dem Rekord von 2042 Punkten im Gesamtweltcup.

Im gestrigen Slalom setzte Ramon Zenhäusern mit einem Sieg den würdigen Schlusspunkt unter eine herausragende Saison der Schweizer Skirennfahrer:innen, in der auch die Frauen überzeugten: Jasmine Flury wurde Abfahrtsweltmeisterin, und Lara Gut-Behrami gewann eine kleine Kristallkugel für ihren Sieg in der Super-G-Disziplinenwertung.

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