Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Heute ist Tag eins im Leben eines "Monsters". So nennt die Neue Zürcher Zeitung die Schweizer Grossbank UBS, die am Sonntagabend die abgestürzte Credit Suisse übernommen hat. Wir liefern Einschätzungen und Hintergründe.
Beste Grüsse
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Für die Credit Suisse, die traditionsreiche Schweizer Grossbank, schlug gestern die letzte Stunde.
Sie gehört jetzt der UBS, der bisherigen grossen Konkurrentin. Der CS wurde das Risikomanagement zum Verhängnis. Die Bankenspitze hatte nicht nur die Risiken beim Vertrieb des Investmentsfonds Greensill falsch eingeschätzt, sondern auch die Risiken und Nebenwirkungen einer globalen, auf den digitalen Medien befeuerten Vertrauenskrise. Diese führte dazu, dass Kundinnen und Anleger der CS massenweise davonliefen.
Die Folgen sind dramatisch: Nicht nur für die weltweit rund 50’000 Mitarbeitenden, davon 17’000 in der Schweiz. Sie stehen vor einer ungewissen Zukunft.
Auch mussten Nationalbank und der Bund unvorstellbare Sicherheitsgarantien geben, um die Übernahme zu ermöglichen.
In unserer heutigen Berichterstattung ordnen wir das Geschehene ein, liefern Hintergründe und werfen einen Blick in die Geschichte der Vorgängerin, der Kreditanstalt.
- Credit Suisse stimmt der 3-Milliarden-Übernahme durch die UBS zu – Bericht von Matthew Allen.
- Geldcast Spezial: Die Schweiz spricht Milliarden für die Credit Suisse-Übernahme – Podcast von Fabio Canetg.
- Credit Suisse: Der «Dampfmaschine des Kredits» ist die Puste ausgegangen – Rückblick in die Geschichte von unserem Haushistoriker David Eugster.
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Wundenlecken am Tag danach: Kommentare in Schweizer und ausländischen Medien zum Not-Aus für die zweite Schweizer Grossbank.
Die heutigen Schlagzeilen, Kommentare und Analysen machen klar: Das Verschwinden der Credit Suisse ist ein historisches, traumatisches Ereignis.
Die Übernahme sei eine gute Lösung, versicherten die Vertreter:innen von Schweizer Regierung, Nationalbank, Finanzmarktaufsicht und der beiden Grossbanken gestern. Damit sei noch schlimmerer Schaden für den internationalen und nationalen Finanzplatz, die Stabilität der Schweizer Wirtschaft und das Image der Schweiz abgewendet worden.
Doch die Folgen dürften noch sehr lange Zeit spürbar sein. Nicht nur für die Mitarbeitenden. Auch die Politik dürfte, nur 15 Jahre nach der Finanzkrise, erneut stark gefordert sein.
- Internationale Presse bleibt nach der Fusion von UBS und Credit Suisse skeptisch – unsere Presseschau.
- Ein Zombie ist weg, doch ein Monster entstehtExterner Link – Kommentar der Neuen Zürcher Zeitung (Paywall).
- Die Schweiz riskiert 209 Milliarden Franken SteuergelderExterner Link – Bericht des Tages-Anzeigers (Paywall).
- Das Versagen von Thomas Jordan und Karin Keller-SutterExterner Link – Kommentar des Tages-Anzeigers (Paywall).
- Abzocker-Schreck Thomas Minder kritisiert CS-Deal: «Man müsste den CS-Verwaltungsrat anklagen»Externer Link – Blick.
- Die Reaktionen auf die CS-RettungsaktionExterner Link – SRF News.
- Ethos prüft Klagen gegen Führungsspitze der CSExterner Link – Branchenportal Finews.
- Am Grössenwahn hat es noch nie gefehltExterner Link – Süddeutsche Zeitung (Paywall).
- «Niemand kann eine Bankenkrise ausschliessen»: Topökonom Fratzscher warnt vor AnlegerpanikExterner Link – Spiegel.
Das montägliche Kontrastprogramm zum «Sonntag der Schande»: Heute Abend beginnt der Frühling.
Genau um 22.24 Uhr ist es so weit: Frühlingsanfang! Das heisst, dass ab jetzt die Tage wieder länger sind als die Nächte – und bis im Sommer weiter länger werden.
Für mich als Rennrad-Freak heisst das, dass ich bald ohne Velolichter zu den Feierabendrunden starten kann – wieder ein paar Gramm sparen für die Aufstiege…
Es heisst aber auch, dass ich den Garten wieder in Schuss bringen muss, den ich im letzten Herbst so schmählich vernachlässigt habe. Gemäss dem legendären Motto: Nach der Gartensaison ist vor der Gartensaison.
- Heute Montag beginnt der FrühlingExterner Link – Blick.
- Fünf mehrtägige Velotouren in der Schweiz entlang von Flüssen und SeenExterner Link – Bellevue (Lifestylemagazin der NZZ).
- Garten im Frühling: So machen Sie Garten & Gartenhaus frühlingsfitExterner Link – Tipps auf Gartenhaus.ch.
Zum Schluss noch Good News pur: Die Schweizer Skiasse haben den Weltcup-Winter standesgemäss beendet: Mit Siegen und einem Fabel-Rekord.
Saisondominator Marco Odermatt krönte beim Finale in Andorra seine fantastische Saison nicht nur mit einem Sieg im Riesenslalom, sondern mit dem Rekord von 2042 Punkten im Gesamtweltcup.
Im gestrigen Slalom setzte Ramon Zenhäusern mit einem Sieg den würdigen Schlusspunkt unter eine herausragende Saison der Schweizer Skirennfahrer:innen, in der auch die Frauen überzeugten: Jasmine Flury wurde Abfahrtsweltmeisterin, und Lara Gut-Behrami gewann eine kleine Kristallkugel für ihren Sieg in der Super-G-Disziplinenwertung.
- 2042 Punkte! Odermatt gewinnt und holt den historischen RekordExterner Link – Watson.
- Maier-Rekord ist passé: Odermatt fährt in eine neue Dimension!Externer Link – Blick.
- So gut ist Ski-Superstar Marco Odermatt tatsächlich: Diese Rekorde knackte er bisher schonExterner Link – Luzerner Zeitung (Paywall).
- Zenhäusern triumphiert im letzten Slalom – Braathen feiert mitExterner Link – SRF News.
- Lara Gut-Behrami: Sieg und Super-G-KugelExterner Link – Bluewin am 16. März 2023.
- Jasmin Flury: «Als kleines Mädchen hatte ich den Traum, Weltmeisterin zu werden»Externer Link – 20 minuten vom 11. Februar 2023.
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