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Oberste gesetzgebende Behörde (Legislative) der Eidgenossenschaft. Sie besteht aus zwei Kammern, dem Nationalrat und dem Ständerat. Die beiden Kammern behandeln die Geschäfte (Bundesgesetze, Budgetbeschlüsse, Abschluss von Staatsverträgen usw.) in der Regel getrennt nacheinander, und ein Beschluss ist erst zustande gekommen, wenn beide Räte zugestimmt haben. Als Vereinigte Bundesversammlung tagen die beiden Räte gemeinsam bei besonderen…
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Die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) ist das Grundgesetz des Landes. Sie regelt wichtige Grund- und Menschenrechte, Rechte von Bund, Kantonen und Gemeinden, politische Rechte und Pflichten sowie Aufgaben und Kompetenzen von Bundesbehörden, Parlament und Regierung. Die heute gültige Verfassung von 1999 basiert auf der ersten Schweizer Verfassung von 1848, die bei der Gründung des…
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Die Stimm- und Wahlberechtigten können ihre Stimme statt persönlich an der Urne brieflich abgeben. Dies ist auch aus dem Ausland erlaubt. Die Kantone sorgen für ein einfaches Verfahren der brieflichen Stimmabgabe. (Quelle: Wahlwörterbuch Parlament)
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Der Bundesrat ist die Schweizer Regierung (Exekutive). Sie besteht aus sieben Mitgliedern, die alle vier Jahre vom Parlament (Vereinigte Bundesversammlung) gewählt oder bestätigt werden. Ein Mitglied der Landesregierung wird «Bundesrat» oder «Bundesrätin» genannt. Jeder Bundesrat, jede Bundesrätin, steht einem Departement als Minister oder Ministerin vor. Aus ihrer Mitte wird jährlich abwechselnd nach Amtsdauer der Bundespräsident…
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Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer üben die politischen Rechte persönlich in der Stimmgemeinde oder brieflich aus. Stellvertretung ist zulässig, soweit der Kanton der Stimmgemeinde sie vorsieht. Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland leben, können sich eine Heimat- oder eine ihrer früheren Wohnsitz-Gemeinden als Stimmgemeinde auswählen und sich dort registrieren lassen. (Quelle: Wahlwörterbuch Parlament)
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Die briefliche Stimmabgabe ist auch aus dem Ausland gültig, sofern die Stimme rechtzeitig bei der entsprechenden Gemeinde eintrifft. (Quelle: Wahlwörterbuch Parlament)
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Das Recht der mündigen Bürgerinnen und Bürger, die 200 Mitglieder des Nationalrats und die 46 des Ständerats zu wählen. Für die Wahl des Nationalrats gilt eidgenössisches, für die des Ständerats kantonales Recht. Die Mitglieder der übrigen Bundesbehörden werden von der Vereinigten Bundesversammlung gewählt. (Quelle: Glossar Bundesbehörden)
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Die Auslandschweizer-Organisation (ASO) vertritt in der Schweiz die Interessen der rund 650’000 Auslandschweizerinnen und -schweizer. Sie informiert die Landsleute im Ausland über das Geschehen in der Schweiz und bietet ihnen eine breite Palette von Dienstleistungen an. Die 1916 gegründete Organisation wird von rund 750 Schweizervereinen und schweizerischen Institutionen in aller Welt getragen.
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Bei ihrer Gründung im Jahr 1291 hatte die Schweiz die Form einer Konföderation, also einer Gemeinschaft von freien Staaten. Die Konföderation (Staatenbund) verschwand 1848 mit der Gründung des Bundesstaats. Die alte Namensgebung blieb jedoch im offiziellen Namen der Schweiz erhalten (Confoederatio helvetica). Bis heute steht daher der Begriff Konföderation für die Eidgenossenschaft.
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Die Gründer des Schweizerischen Bundesstaates von 1848 waren die Vorfahren der Freisinnig-Demokratischen Partei Schweiz (FDP). Sie wurde offiziell erst 1894 gegründet. Bis 1891 waren ausschliesslich Freisinnige im Bundesrat und bis 1943 vertraten sie dort die Mehrheit, während vieler Legislaturen auch im Parlament. Seit 1983 hat die Wirtschaftspartei, wie sie sich bezeichnet, stetig an Wähleranteil verloren,…