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Amtsdauer eines Parlaments, nach deren Ablauf eine Gesamterneuerungswahl erfolgt. Der Nationalrat hat eine vierjährige Legislaturperiode. Der Ständerat kennt keine Gesamterneuerungswahl und demzufolge keine Legislaturperiode. Die Mitglieder des Ständerates werden nach kantonalem Recht gewählt; heute zwar auch alle für vier Jahre, aber nicht alle zum selben Zeitpunkt. (Quelle: Wahlwörterbuch Parlament)
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Beim Proporz-Wahlverfahren der Nationalratswahlen kann der Name von Kandidierenden zweimal handschriftlich auf die Liste geschrieben werden, das heisst, er wird «kumuliert». Parteien können von sich aus Kandidierende auf der Wahlliste doppelt aufführen, also «vorkumulieren». Dies wird gemacht, um die Wahlchancen einzelner Kandidierender zu erhöhen, oder bei und genügender Anzahl Kandierender eine Liste zu füllen. Kumulierte…
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Unter Konkordanz versteht man die unablässige Suche eines Gleichgewichts oder eines Kompromisses sowohl zwischen Parteien wie auch zwischen den verschiedenen sprachlichen, sozialen und politischen Kulturräumen, welche die Schweiz ausmachen. Einer der offensichtlichsten Aspekte des Konkordanzsystems ist die Aufteilung der sieben Bundesrats-Sitze auf die wichtigsten Parteien nach ihrer proportionalen Wählerstärke, unter Respektierung des sprachlichen Gleichgewichts der…
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Stimme, die ein Kandidat oder eine Kandidatin erhält, indem sein oder ihr Name auf den Wahlzettel geschrieben wird. (Quelle: Glossar Bundesbehörden)
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Person, deren Name auf einer Liste für die Nationalratswahlen eingetragen ist. In Wahlkreisen, wo nur ein Sitz zu vergeben ist und deshalb eine Majorzwahl abgehalten wird, kann jede mündige Bürgerin und jeder mündige Bürger gewählt werden. (Quelle: Glossar Bundesbehörden)
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Leere Listen müssen handschriftlich ausgefüllt werden. Vorgedruckte Listen dürfen nur handschriftlich abgeändert werden (siehe Kumulieren, Panaschieren, Streichen). (Quelle: Wahlwörterbuch Parlament)
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Die Mitglieder der Bundesversammlung, die Mitglied derselben Partei oder politisch verwandter Parteien sind, können Fraktionen bilden. Eine Fraktion kann gebildet werden, wenn ihr in einem der beiden Räte mindestens fünf Mitglieder beitreten. Im Nationalrat ist Fraktionszugehörigkeit zudem Voraussetzung für den Einsitz in eine Kommission. Fraktionen erhalten Bundesbeiträge zur Deckung der Kosten ihrer Sekretariate. (Quelle: Wahlwörterbuch…
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Wird ein Sitz im Nationalrat während einer Amtsdauer frei, erklärt die Kantonsregierung den/die bestplatzierte/n nichtgewählte/n Kandidaten/Kandidatin auf der Liste, auf welcher das ausscheidende Mitglied gewählt worden ist, für gewählt (erste/r Ersatzkandidat/in). Ist auf der betreffenden Liste kein/e wählbare/r Ersatzkandidat/in vorhanden, so dürfen die Unterzeichnenden dieser Liste einen Vorschlag machen, der von mindestens drei Fünfteln der…
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Stimmabgabe, bei der die Stimmberechtigten mit Hilfe eines speziellen elektronischen Abstimmungs- und Wahlsystems abstimmen können. Sie füllen einen «elektronischen Stimmzettel» aus und schicken ihn über ein Datennetz an das Abstimmungsbüro. Die Kantone Genf, Zürich und Neuenburg führen gegenwärtig in Zusammenarbeit mit der Bundeskanzlei Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe durch. Dabei geht es vor allem darum,…
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Die heutige Christlichdemokratische Volkspartei Schweiz (CVP) wurde im 19. Jahrhundert KK, katholisch-konservativ, genannt. 1891 stellten die lange in der Opposition politisierenden Katholisch-Konservativen den ersten nicht freisinnigen Bundesrat, 1919 den zweiten. Seit 1970 führt sie ihren heutigen Namen und hat sich gleichzeitig als Zentrumspartei mit Familienthemen und dem Bekenntnis zu einer sozialen Marktwirtschaft positioniert. Seit Ende…