USA verhängen Sanktionen gegen Waffenbeschaffer für Iran
Die USA verstärken ihren wirtschaftlichen Druck auf den Iran und verhängen weitere Sanktionen gegen Unterstützer Teherans. Durch die Massnahmen werden sämtliche Vermögenswerte von zehn Einzelpersonen und Organisationen in den Vereinigten Staaten gesperrt und Geschäfte mit den sanktionierten Unternehmen untersagt, wie das US-Finanzministerium mitteilte. Die betroffenen Personen und Unternehmen sind demnach in China, Hongkong, Pakistan, Saudi-Arabien und in der Türkei ansässig.
(Keystone-SDA) Vorgeworfen wird ihnen, Waffenteile für das iranische Verteidigungsministerium beschafft zu haben. Die Massnahme schwäche die Fähigkeit der Führung in Teheran, ihre Waffenprogramme wiederaufzunehmen, und erhöhe die Kosten für diejenigen, die den Iran bei der Beschaffung militärischer Komponenten unterstützten, hiess es in einer entsprechenden Mitteilung.
USA verhängten mehrere Sanktionen gegen Unterstützer des Irans
Bereits mehrfach waren die USA zuletzt gegen Unterstützer des Irans vorgegangen. So verhängten sie Sanktionen gegen die zweitgrösste Bank Russlands, die VTB Bank, und die türkische Golden Global Bank. Zudem setzten sie Massnahmen gegen Organisationen und Einzelpersonen um, die die Miliz Kataib Hisbollah und die libanesische Hisbollah unterstützen.
Zuvor belegten die USA zudem mehrere wichtige Fluggesellschaften des Irans mit Sanktionen. Auf die US-Sanktionsliste wurden 27 iranische Airlines gesetzt, darunter die Gesellschaften Kish Airlines, Iran Air Tour und ATA Airlines.