Zürcher Zivilschützer stehen nach Erdbeben für Rettung bereit
Die kantonale Zivilschutzorganisation baut zwei Rettungszüge auf, die nach Erdbeben Überlebende in den Trümmern suchen. Der Zürcher Regierungsrat hat für die Beschaffung von Einsatzmaterial drei Millionen Franken bewilligt.
(Keystone-SDA) Nach einem Erdbeben ist es wichtig, dass verschüttete Personen schnell geortet und gerettet werden. Dazu sind ausgebildete Einsatzkräfte und entsprechendes Material nötig. Zwei Rettungszüge mit je rund 30 Angehörigen sollen im Notfall bereitstehen, wie der Kanton Zürich am Freitag mitteilte.
Das Amt für Militär und Zivilschutz der Sicherheitsdirektion baue innerhalb der kantonalen Zivilschutzorganisationen die Rettungszüge nun auf. Die Beschaffung des Materials erstreckt sich über die Jahre 2026 bis 2028. Mit Hilfe der Einsatzgeräte und Fahrzeuge können sich die Rettungskräfte Zugang zum Schadensgebiet verschaffen, verschüttete Menschen und Tiere orten und Verschüttete befreien.