Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Die Uhrenindustrie hat auch schon bessere Zeiten durchgemacht – dennoch setzen sich viele Firmen mit neuen Bauten eigene Denkmäler. Wieso genau, lesen Sie in unserem heutigen Briefing 😊
Herzliche Grüsse aus Bern
Für viele Millionen Franken entstehen zwischen Genf und Biel spektakuläre Bauten. Dahinter steckt die Uhrenindustrie.
Architektur ist immer auch ein Statement: Der Grat zwischen angemessen oder vermessen ist oftmals schmal. Den Uhrenmachern geht es momentan aber um handfeste Interessen.
Die Branche geht durch eine schwere Krise – und will mit neuen Museen und Fabriken Gäste anlocken und die Liebe zum altehrwürdigen Handwerk wiedererwecken.
Die lokale Tourismusbranche freut es: Die Investitionen in der Westschweiz sind für sie ein Geschenk des Himmels.
- Lesen Sie hier den Bericht meines Kollegen Samuel Jaberg.
- Und hier können Sie die Reportage aus dem Werkstatt-Museum von Audemars Piguet lesen.
Die tiefe Ausschaffungsquote gibt in der Schweiz zu reden. Die SVP tobt.
Nach der Annahme der Ausschaffungsinitiative forderte die Rechte eine «pfefferscharfe» Umsetzung. Nach heutigem Stand werden aber nicht alle, sondern 52 Prozent der Delinquenten ausgeschafft.
Tatsächlich muss nicht jeder, der gemäss Initiative ausgeschafft werden müsste, die Schweiz verlassen. Dies vor allem wegen der Härtefallklausel. Und es gibt auch kantonale Unterschiede.
Schaut man sich die Zahlen genauer an, ist es – wie immer – komplizierter. Aber in diesem Jahr stehen wichtige Abstimmungen an: Kein Wunder tobt die SVP.
- Eine Auslegeordnung der momentanen Situation bietet der BerichtExterner Link von watson.ch.
- Die Sicht der Justiz hat der Zürcher Oberstaatsanwalt im Interview mit dem TagesanzeigerExterner Link dargelegt.
- Und in unserem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie die Politik kreativ mit Abstimmungsergebnissen umgeht.
Mehr
Viele Firmen präsentieren ihre Halbjahreszahlen. Nun wird sichtbar, was die Corona-Krise bisher für wirtschaftliche Schäden hinterlassen hat.
Die zweite Corona-Welle ist in der Schweiz bisher relativ glimpflich verlaufen. Zumindest in gesundheitlicher Hinsicht scheinen wir das Schlimmste hinter uns zu haben.
Anders sieht es für die Wirtschaft aus: Viele Firmen präsentieren in dieser Jahreszeit ihre halbjährlichen Zahlen. Und das Bild ist trübe.
Man wusste schon früh, dass KMU und Unternehmen in gewissen Branchen finanziell leiden würden. Nun zeigt sich aber, dass auch die Dampflokomotiven der Schweizer Wirtschaft – Pharma und Versicherungen – ihren Tribut an die Pandemie zahlen müssen.
- Eine Übersicht diverser Wirtschaftsmeldungen finden Sie bei der NZZExterner Link.
- Das hätte man so vielleicht nicht erwartet: Auch Pharmafirmen wie Roche fahren Verluste ein. Der Artikel von SRF NewsExterner Link.
- Auch Rückversicherer wie die Swiss Re litten unter Corona, wie der Blick berichtetExterner Link.
Zum Schluss ein Medientipp: Das Onlineportal Journal21.
Wir leben in einem medialen Hoch-Zeitalter. News und Kurznachrichten erreichen uns rund um die Uhr über eine Vielzahl von Kanälen.
Wie kann man das Neue einordnen? Indem man vertiefte Analysen, Hintergrundberichte und Kommentare anbietet. Oder wie es das Portal bezeichnet: «Journalistischen Mehrwert».
Die Schreibenden sind grösstenteils pensionierte (oder noch aktive) Journalisten/innen und Experten/innen, die ihre Erfahrungswerte weitergeben möchten. Das Resultat sind anspruchsvolle, fundierte Texte mit Langzeitwirkung.
- HierExterner Link geht es zur Hauptseite von Journal21.
SWI-Gespräch: Wie ist die Schweiz Teil Ihrer Identität im Ausland?
Einladung zum virtuellen Gespräch
Am 1. August feiert die Schweiz Geburtstag. Zu diesem Anlass möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren, was es bedeutet, Schweizerin oder Schweizer im Ausland zu sein. Wie wird die Schweiz in Ihrem Aufenthaltsland wahrgenommen? Wie geben Sie Ihre Schweizer Identität Ihren Kindern weiter? Als Expertin mit dabei ist Karin Wenger, Radiokorrespondentin von SRF in Südost-Asien und langjährige Auslandschweizerin. Schalten Sie sich am 29. Juli um 15 Uhr (MEZ) ein – Gesprächsleiterin Melanie Eichenberger freut sich auf Ihre Beiträge und Fragen.
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Gerne dürfen Sie uns Ihre Fragen oder Ideen auch im Vorfeld senden: emilie.ridard@swissinfo.ch.
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