Heute in der Schweiz
Sehr geehrte Damen und Herren
Nach der Solaroffensive nun der Ausbau der Windkraft: Das Parlament will vorwärts machen bei den erneuerbaren Energien.
Freundliche Grüsse aus Bern
Sonne und Wind: Das Parlament will erneuerbare Energien stärken.
Wenn es sein muss, dann geht es schnell: In der jetzigen Session hat das Parlament eine Solaroffensive beschlossen. Nun sollen auch Windenergieanlagen schneller gebaut werden können.
Windräder sind allerdings nicht überall beliebt, oft bleiben Projekte wegen Einsprachen lange hängen. Das soll sich ändern: Die Einsprachemöglichkeiten sollen deutlich reduziert werden.
Kritik gibt es auch von der Politik, SVP-Exponenten weisen auf die Auswirkungen für die Umwelt hin. Angesichts der weltpolitischen Lage und den sich zuspitzenden Energieproblemen scheint aber im Parlament weitgehend ein Konsens zu existieren: Es braucht mehr erneuerbare Energien.
- Lesen Sie hierExterner Link den Bericht von SRF News.
- Die Wasserkraft ist die grösste Energiequelle der Schweiz. Aber der Klimawandel bereitet Probleme, wie mein Kollege Simon Bradley hier recherchiert hat.
Haben Sie noch alte Banknoten zuhause? Das könnte Sie interessieren.
Alte Noten können bei der Schweizer Nationalbank SNB weiterhin umgetauscht werden. Und das Angebot wird rege genutzt: Täglich gibt es 300 bis 400 Umtauschgesuche.
Das muss man physisch in der Filiale machen. Und das kann dauern: Wartezeiten von bis zu einer Stunde sind keine Seltenheit, wie der Blick schreibt.
Wirklich erstaunlich ist das nicht: Wie die SNB sagt, sind noch 18 Milliarden Franken der alten Serie im Umlauf. 18 Milliarden! Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie viele Noten das sind… und die müssen ja grösstenteils noch irgendwo rumliegen. Vielleicht ist es also mal an der Zeit, zuhause ein bisschen aufzuräumen?
- Lesen Sie hierExterner Link den Bericht im Blick.
- Nur Obacht bei 1000er-Noten: Kriminelle mögen die besonders…
Mehr
Ein Röstigraben beim Umgang mit beeinträchtigten Personen.
In der Schweiz stehen 13’500 erwachsene Personen wegen geistiger oder psychischer Behinderung unter Beistandschaft. Das ist ein drastisches Mittel, denn die Betroffenen haben keine politischen Rechte und dürfen auch keine Verträge abschliessen.
Gemäss einer neuen Statistik befinden sich knapp dreiviertel aller Fälle in der Romandie und im Tessin – ein krasses Ungleichgewicht. Das hängt damit zusammen, dass in der Deutschschweiz eine professionalisierte Behörde (Kesb) darüber entscheidet. In der Romandie sind es Gerichte oder im Fall von Wallis und Tessin aktuell noch milizartig organisierte Behörden. Zivilgesellschaftliche Organisation haben angekündigt, das Problem anzugehen.
Dieser Umstand ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass Genf schweizweit als erster Kanton Menschen mit geistiger oder psychischer Behinderung auf kommunaler und kantonaler Ebene das Abstimmungs- und Wahlrecht zugesprochen hat.
- Hier finden SieExterner Link den Beitrag im St. Galler Tagblatt.
- Über den Fall Genf haben wir hier berichtet.
Prominentes Opfer: War es eine gezielte Attacke oder Zufall?
Ende Juni wurde ein älterer Mann in Basel auf offener Strasse angegriffen: Ein Mann schlug mit einem Hammer auf ihn ein, bis er von Passanten überwältigt werden konnte. So weit, so schlimm.
Nun hat Tamedia publik gemacht: Der Angegriffene war der französische Zentralbankchef François Villeroy de Galhau. Als Gouverneur der Banque de France ist er ein einflussreicher Mensch – und plötzlich stellt sich die Frage nach dem Motiv. Wurde er wegen seiner Funktion angegriffen? Oder war der Täter psychisch labil und traf ihn aus Zufall? Es gebe Hinweise für beides.
Noch ist einiges unklar. Klar ist aber, dass seit Beginn der Pandemie immer mehr politisch exponierte Personen unter Polizeischutz kommen – etwas, das es in der Schweiz früher kaum gab.
- Hier finden SieExterner Link den Artikel im Tages-Anzeiger. (Paywall)
Mehr
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards