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Ein Schild mit der Aufschrift Honk for Trump

Heute in der Schweiz

Sehr geehrte Damen und Herren

Donald Trump hat seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahlen 2024 angekündigt. Ein Schweizer Experte sagt: Keine Chance.

Freundliche Grüsse aus Bern

Ein Schild mit der Aufschrift Honk for Trump
Keystone / Cristobal Herrera-ulashkevich

Trotz Wahldebakel: Trump will noch einmal US-Präsident werden.

Eine Überraschung ist es nun wirklich nicht: Donald Trump will 2024 nochmals US-Präsident werden. Bis vor Kurzem rechneten ihm viele noch intakte Chancen aus. Das hat sich mit den Midterms komplett verändert.

Der US-Experte Marco Steenbergen von der Universität Zürich sagt, Trumps Chancen stünden «nahezu bei Null». Das habe mit Ron DeSantis zu tun, seinem stärksten Widersacher in der Republikanischen Partei, und dem durchwegs schlechten Abschneiden «seiner» Kandidat:innen bei den Midterm-Wahlen.

Der Rückhalt für Trump verschwindet in atemberaubendem Tempo, in rechten Medien wird der ehemalige «Messias» mittlerweile offen als «Loser» betitelt. Wirklich interessant würde es, wenn DeSantis als offizieller Kandidat aufgestellt wird und Trump als Unabhängiger kandidierte, so der Experte. Das würde den Republikanern zweifellos schaden. Dann wird Trump vermutlich noch ganz andere Sachen zu hören bekommen.

Bundesrätin Karin Keller-Suter mit geflüchteten Ukrainerinnen
© Keystone / Ennio Leanza

Der Umgang mit ukrainischen Geflüchteten in der Schweiz wird kühler.

«Manchmal hatte ich das Gefühl, vor dem Krieg wegzulaufen, aber im Gefängnis gelandet zu sein.» Das sagte eine ukrainische Geflüchtete, nachdem sie in der Schweiz aufgenommen und in eine temporäre Unterkunft untergebracht wurde.

Als sie gegen den rauen Umgangston und das Verhalten des Personals reklamiert, hört sie das, was viele Geflohene hören. Sinngemäss: Wenn es dir nicht passt, kannst du ja zurück. Der Vorwurf der Undankbarkeit folgt auf dem Fuss. Menschen fragen sie aber auch, ob es denn wirklich so schlimm sei.

Offenbar kennen die meisten die Lebensbedingungen von Geflohenen in der Schweiz nicht. Asylsuchende aus anderen Ländern weisen schon lange darauf hin, ihnen glaubt man aber schlicht weniger. Nun gibt es eine Angleichung – nach unten: Der Schutzstatus S für Ukrainer:innen wird zwar für ein Jahr verlängert. Doch Sozialhilfe gibt es nicht mehr einfach so, sie müssen nun zuerst ihre Vermögenswerte aufbrauchen.

Medienstudio SRF
© Keystone / Michael Buholzer

Die Medien und die falschen Diskussionen.

«Man diskutiert in der Schweiz über Gendersterne und Rastafrisuren für Weisse, doch auf dem Sorgenbarometer der Bevölkerung stehen die hohen Kosten für Krankenkassen, Miete, Strom und Nahrungsmittel. Führen wir die falschen Diskussionen?» Das fragt die NZZ den früheren SP-Nationalrat Rudolf Strahm.

Ja, tun wir das wirklich? Ich persönlich denke schon. Aber in der Frage müsste man «in der Schweiz» mit «wir Medien» ersetzen – denn allzu oft liegt der mediale Fokus eben genau auf jenen Themen, die Klicks generieren und für Diskussionen sorgen.

Das Ding mit den Diskussionen rund um alles «woke» ist aber auch, dass es auch von politischen Gegner:innen nur allzu gerne aufgenommen wird – Empörungswirtschaft vom Feinsten. Deswegen ist es genau die Aufgabe der Medien, nicht ständig darauf rumzureiten, sondern eben die Themen zu gewichten.

Berner Müllsäcke
© Keystone / Christian Beutler

Den Müll untersuchen – um das Recycling zu verbessern.

«Es bräuchte fast drei Planeten, wenn die gesamte Welt im selben Ausmass wie die Schweiz konsumieren und wegwerfen würde», sagten die Behörden bei einer Medienorientierung. Mit 700 Kilogramm Siedlungsabfall gehören wir zu den europäischen Spitzenreitern.

Alle zehn Jahre wird darum untersucht, was davon eigentlich unnötig ist. Dazu wird eine Studie durchgeführt, in der der Müll von 33 Gemeinden untersucht wird. Die letzte Untersuchung ergab, dass ein Fünftel noch verwertbar wäre.

Vor allem Grüngut landet zu oft im Müll, aber auch rezyklierbare Materialien wie Papier, Glas und Metall. Die Analyse soll den Gemeinden aber auch wichtige Informationen für die Gestaltung und Optimierung ihrer Separatsammlungen liefern. Beispiel Grüngut: Hätte ich eine Sammelstelle in der Nähe, würde ich es dorthin bringen. Die Studie soll den Gemeinden diesbezüglich Inputs geben.

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