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Symbolbild Konversionstherapien

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizer und Auslandschweizerinnen

Konversionstherapien für LGBTQ-Menschen sind heute in der Schweiz legal. Geht es nach dem Nationalrat, sollen diese zumindest für Minderjährige verboten werden.

Freundliche Grüsse aus Bern

Symbolbild Konversionstherapien
Thomas Kern/swissinfo.ch

Die «Heilung» von Homosexualität oder Transsexualität soll für Minderjährige verboten werden.

Der Nationalrat hat sich in der Session dafür ausgesprochen, sogenannte Konversionstherapien für minderjährige und junge queere Menschen zu verbieten. Das ist bereits in anderen europäischen Ländern der Fall.

Die Motion geht nun in den Ständerat. In der Schweiz herrscht in diesem Bereich ein Flickenteppich, einige Massnahmen sind bereits verboten. Zahlen für die ganze Schweiz sind keine bekannt, der Bundesrat bereitet einen Bericht zum Thema vor.

Gemäss Nationalrat soll auch die Werbung dafür verboten werden. Dagegen gestimmt hat vor allem die SVP-Fraktion der grossen Kammer, sie will den erwähnten Bericht abwarten.

Klinik in Kenia
International Cancer Institute

Afrika – ein zukunftsträchtiger Markt für die Pharmabranche?

Aufgrund seiner Kaufkraft und den teuren Gesundheitssystemen ist der Westen der einträglichste Markt für Pharmafirmen. Aber die globalen demografischen Entwicklungen bringen die Branche schon jetzt dazu, sich neue Märkte zu erschliessen.

So ist Afrika mit seiner schnell wachsenden Bevölkerung für sie interessant. Etwa was den Verkauf von Krebsmedikamenten angeht: Die meisten neuen Fälle treten heute in Afrika und anderen Entwicklungsregionen auf. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Erkrankungen stieg von 15% im Jahr 1970 auf 56% im Jahr 2008 und wird Prognosen zufolge bis zum Jahr 2030 sogar 70% ausmachen.

Das ist eine Chance für diese Länder: Die Pharmafirmen wollen bestimmte Medikamente und Behandlungen dort absetzen. Die Produkte sind zwar in der Regel moderner – aber auch teurer. Und auch sonst tauchen Probleme auf. Wir haben in Kenia genauer hingeschaut, welche Chancen und welche Risiken sich bieten.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Jessica Davis Plüss

Welche Erfahrungen machen Sie mit den steigenden Gesundheitskosten?

Was sollte Ihrer Meinung nach getan werden, um Medikamente besser zugänglich zu machen? Wie hat sich das auf Sie ausgewirkt?

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EU Parlament
Keystone / Julien Warnand

Korruption im EU-Parlament: War das erst der Anfang?

Es ist ein politisches Erdbeben, das in den letzten Tagen Brüssel erfasst hat: Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, die sozialdemokratische Eva Kaili, wurde von den belgischen Behörden verhaftet. Vorwurf: Entgegennahme von Bestechungsgeldern.

Die Griechin soll von einem Golfstaat Geld erhalten haben, um sich politisch für ihn einzusetzen. Offiziell ist es noch nicht, aber es soll sich gemäss Medienangaben um Katar handeln. «Es ist eine absolute Katastrophe», fasst der Antikorruptionsexperte Mark Pieth den Fall zusammen. Er erwartet, dass bald noch mehr an die Oberfläche kommen wird.

Dass Katar viel Geld für «Imagepflege» ausgibt, ist hinlänglich bekannt. Dass dabei nicht alles rechtens zu und her geht, wird immer wieder moniert. Schadenfreude über die Vorgänge in Brüssel sollte man in der Schweiz nicht verspüren: Auch in Genf ist das Emirat überaus aktiv. Und an Kritik daran mangelt es ebenfalls nicht.

NDB-Zentrale
Keystone / Peter Klaunzer

Der Nachrichtendienst des Bundes macht Schlagzeilen: Er hat gegen das Gesetz verstossen.

Der Schweizer Geheimdienst hat jahrelang bei der Beschaffung von Informationen gegen das Gesetz verstossen. Anfang dieses Jahres wurde deshalb eine unabhängige Administrativuntersuchung in Auftrag gegeben. Die kommt nun zum Schluss, dass der Dienst die Rechtslage «verkannt» hat.

Im Cyber-Bereich soll er Informationen auf unrechtmässige Art und Weise beschaffen haben. Dies jedoch ohne Absicht – weshalb es nun auch keine Konsequenzen gibt.

Auch wenn die Verstösse angeblich nicht gravierend sind: Die ganze Angelegenheit sorgt für Kritik, denn die potenziellen Eingriffe in die Privatsphäre sind sehr weitreichend. «Wenn sich der NDB schon andauernd hinter der Geheimhaltung versteckt, braucht es zumindest das Vertrauen, dass er sich ans Gesetz hält», kommentiert der Blick.

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