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Beat Feuz

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Ein ganz Grosser tritt ab. Gestern teilte der Schweizer Skistar Beat Feuz seinen Rücktritt per Ende Januar mit. Heute sind die Schweizer Zeitungen und Websites voll des Lobes für den Ausnahmekönner. Hier unter anderem eine Kurzpresseschau für Sie, liebe Leserinnen und Leser.

Herzliche Grüsse aus Bern

Covid-19-Test
© Keystone / Gaetan Bally

Was ist da schiefgelaufen? Bei Covid-Test-Abrechnungen wurde im grossen Stil geschummelt.

Es scheint eine einfache Möglichkeit gewesen zu sein, illegal an Geld zu kommen: Zu Beginn der Pandemie bezahlte der Bund die Covid-19-Tests. Dabei verrechneten viele Ärztinnen und Ärzte zum Teil im grossen Stil fiktive Tests.

Verschiedene Leistungserbringer hätten eine Lücke im System ausgenutzt und ungerechtfertigte Abrechnungen eingereicht, sagt der zuständige Revisionsleiter bei der Finanzkontrolle gegenüber SRF News. In der Kritik steht nun das Bundesamt für Gesundheit. Es hätte genauer hinschauen sollen.

Das BAG ging seither ein paar Spuren nach und kann einen ersten Erfolg vermelden: Ein Fall sei aufgeklärt, und 6000 Franken seien zurückbezahlt worden, heisst es. Allerdings: Bei einer vermuteten Schadensumme von rund 20 Millionen Franken, von welcher der Krankenkassenverband Santésuisse ausgeht, ist das nur ein Tropfen auf den heissen Stein.

Demo für Verurteilte in Iran
Keystone / Anthony Anex

Schweizer Abgeordnete setzen sich ein für in Iran zum Tod Verurteilte.

Bereits über 50 Mitglieder zählt die parlamentarische Gruppe «Free Iran», die erst vor einer Woche gegründet wurde. Mit dabei sind Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus dem ganzen politischen Spektrum der Schweiz.

Mein Kollege Giannis Mavris sprach mit einigen Gründungsmitgliedern, die eine Patenschaft für zum Tod verurteilte Demonstrierende übernommen haben. «Wegen dieser exzessiven Gewalt ist es an der Zeit, Klartext zu reden», sagt die freisinnige Nationalrätin Doris Fiala. Das gelte nicht nur für sie als Parlamentarierin, sondern auch für die Schweizer Regierung.

Auch die Nationalrätinnen Sibel Arslan (Grüne) und Lilian Studer von der Evangelischen Volkspartei sind Patinnen. Die internationale Aufmerksamkeit solcher Patenschaften sei essenziell, sagt Studer. Und Arslan betont: «Wir dürfen die Menschen nicht alleine lassen.»

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Emilie Ridard

Liebe Herren, welche Liebesgeschichte verbirgt sich hinter Ihrer Auswanderung?

Es gibt viel weniger Männer als Frauen, die aus Liebe ins Ausland gehen. Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!

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Franz Gertsch
© Marcel Bieri

Der Maler Franz Gertsch ist tot.

Bis zuletzt stand er an der Leinwand. Am Mittwoch ist der Berner Maler Franz Gertsch mit 92 Jahren gestorben, wie heute bekannt wurde. «Er gehörte zur internationalen Gilde der Schweizer Künstler», schreibt die Berner Zeitung in ihrem Nachruf.

Berühmt wurde Gertsch für seine riesigen, hyperrealistischen Bilder, er schien die Welt durch die Lupe zu betrachten. Wer nah an seine Bilder heranging, von denen viele im Museum Franz Gertsch in Burgdorf zu sehen sind, erkannte: Sie sind aus einzelnen Farbpixeln zusammengesetzt – fast wie ein Fernsehbild.

Seine grosse Inspirationsquelle sei die Natur gewesen, schreibt SRF News. Viele seiner Riesenbilder zeigen Szenen aus der unmittelbaren Umgebung seines Hauses – er lebte weit weg von der Stadt – oder Menschen. «Die Wesenheit des Natürlichen: Das war es, was Gertsch in seiner Kunst einzufangen suchte», so SRF News.

Beat Feuz
Keystone / Expa / Johann Groder

Überraschender Rücktritt: Ski-Überflieger Beat Feuz beendet seine Karriere.

Abfahrts-Olympiasieger, -Weltmeister, vier Abfahrtsweltcups und 47 Podestplätze in Weltcup-Abfahrten. Mir bleibt schlicht die Spucke weg, wenn ich die grössten Erfolge des Emmentalers Beat Feuz hier kurz und ohne Anspruch auf Vollständigkeit aufliste. Der «Kugelblitz» ist der beste Abfahrer, den die Schweiz je hatte.

Auf die Rücktrittsankündigung reagiert die Schweizer Presse mit Bedauern. «Beat, ich drücke Dir die Daumen! Fehlen tust Du uns schon heute», schreibt Blick-Gastkommentator und Ex-Skistar Bernhard Russi heute. «Er hat Ausserordentliches geleistet, Erfolge erzielt in einer Art und Weise, die kaum nachzuahmen ist», so der Olympiasieger von 1972.

«Er begann als ‚fauler Hund‘ – jetzt geht er als einer der Besten», titelt Der Bund. Und 20 Minuten schreibt: «‚Liebenswerter Kerl und Aushängeschild‘ geht verloren.» Nüchterner tönt es in der Aargauer Zeitung: «Die körperlichen Grenzen sind erreicht», zitiert das Blatt den Skistar, der im Januar noch die beiden Klassiker Lauberhorn und Streif fahren will – die er natürlich beide schon mehrmals gewonnen hat. Danach ist definitiv Schluss.

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