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Kind, das eine Friedenstaube auf ein Blatt zeichnet

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Es war eine aussergewöhnliche Rettungsaktion: Privatpersonen und Politiker:innen evakuierten ein ganzes Waisenheim aus der Ukraine an den Genfersee. Wie ergeht es den 60 Kindern in ihrem neuen Leben in Sicherheit?

Mit besten Grüssen

Kind, das eine Friedenstaube auf ein Blatt zeichnet
Keystone / SDA

60 ukrainische Kinder von sieben bis 18 Jahren leben jetzt in St. Gingolph. Wie geht es ihnen?

Seit neun Monaten sind die Kinder nun in der ehemaligen Schule für katholische Missionare am Genfersee.

Lena macht eine Collage. Darauf sind auch ihre Geschwister zu sehen. «Der schönste Moment für mich ist es, mit meinen Brüdern und Schwestern in den Schweizer Bergen zu sein. Ich liebe die Schweiz», sagt die 16-Jährige.

Die Kinder aus dem Waisenheim seien gleich mehrmals entwurzelt worden, sagt Heimleiterin Natalia Lashchevska.

Sie kam mit den Kindern über Mariupol, Saporischschja und Polen in die Schweiz.

Eine wichtige Rolle bei der Evakuierung spielte Mathias Reynard von der Walliser Kantonsregierung. «Genau in solchen Situationen kann man als Staatsrat viel bewirken, aber gerade im Fall von Kindern muss man eben auch besonders vorsichtig sein.»

zwei Mädchen Rücken an Rücken, die auf dem Handy tippen
Keystone

Wir bleiben bei jungen Menschen in Schwierigkeiten: Es geht um die immer noch zu geringen Angebote für psychiatrische Hilfe.

Für viele Jugendliche in der Schweiz brachte die Coronapandemie zusätzlich zur Pubertät vieles durcheinander im Leben.

Zwar konnten die Fachleute in der Pandemie die Angebote für psychologische und psychiatrische Hilfen für Junge in Notsituationen ausbauen.

Dennoch schlägt der Fachkräftemangel auch hier immer noch stark durch: Jugendliche müssen je nach Wohnkanton monatelang auf einen Termin bei der Jugendpsychiaterin warten. Und das kann, je nach Verfassung der jungen Person, gefährlich sein.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Was sind Ihre Erfahrungen als digitale Nomadin / digitaler Nomade?

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9 Kommentare
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Viele Menschen in der Halle des alten Hauptbahnhofs Zürich mit dem Schutzengel von Nikki de Saint Phalle
Getty Images

Was Chinas Führer Xi Jinping kann, will die SBB auch: die totale Überwachung.

Es ist kein Fasnachts-Scherz: Die SBB wollen im September im Bahnhof Zürich zum grossen Überwachungsangriff starten.

Nur kurz mal einen Kaffee trinken, oder zum Wandern mit dem Zug ins Tessin reisen: Alle Menschen sollen von Kameras mit Gesichtserkennung erfasst werden.

Das allein reicht für die SBB aber noch nicht. Vielmehr sollen die Bilder mit allerlei Daten verknüpft werden. Etwa jenen von Ladenkassen, um herauszufinden, wer wie viel Geld in den Bahnhofsgeschäften liegen lässt und wer welche Wege geht. Orwells Schreckensvision wird wahr: Wer seinen Fuss in den HB Zürich setzt, kriegt sein genau erfasstes persönliches Profil.

Ob die SBB ihre Kameras auch im riesigen «Schutzengel» von Nikki de Saint Phalle installieren?

Frauen, die in Kongo in einer offenen Mine am Boden sitzend Kobalt abbauen
Courtesy of Dorothée Baumann-Pauly

Im Kongo bauen Frauen und Kinder Kobalt mit blossen Händen ab. Eine Schweizerin fordert jetzt Regeln.

Der Abbau des wichtigen Metalls in kleinen Minen und Schürfgebieten ist für viele Menschen in der Demokratischen Republik Kongo überlebenswichtig.

Rund ein Zehntel des Kobalts stammt aus nicht-industriellem Abbau.

Dorothée Baumann-Pauly, Direktorin des Genfer Centre for Business and Human Rights an der School of Economics and Management, war kürzlich vor Ort im Kongo.

Sie fordert jetzt, dass die grossen Konzerne die kleinen Bergleute, insbesondere auch die Frauen, in ihr Geschäft einbeziehen, statt sie auszuschliessen.

Kobalt ist ein wichtiger Rohstoff für Batterien, die Handys, Computer und Elektrofahrzeuge antreiben.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin May Elmahdi Lichtsteiner

«Wenn du Frieden willst, bereite Krieg vor» – stimmt das?

Können Aufrüstung und militärische Unterstützung für die Ukraine zu einem Kriegsende beitragen? Oder besteht die Gefahr einer weiteren Eskalation?

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Marco Odermatt und Loïc Meillard feiern im Ziel ihren Doppelsieg im WM-Riesenslalom
© Keystone / Jean-christophe Bott

Zum Schluss noch ein goldener Nachsatz: Marco Odermatt hat an den Skiweltmeisterschaften in Courchevel nach der Abfahrt auch den Riesenslalom gewonnen!

Damit krönte sich der Doppelweltmeister aus dem Kanton Nidwalden zur grossen Figur an den Welttitelkämpfen.

In der Stube meiner swissinfo.ch-Kollegin Melanie Eichenberger muss es hoch zu und her gegangen sein, zählt doch ihre kleine Tochter zu den grössten Fans von «Odi».

Doch nicht genug: Hinter dem besten Skirennfahrer der Gegenwart sorgte Loïc Meillard für einen Schweizer Doppelsieg.

Das kam an einer Riesenslalom-Weltmeisterschaft zuletzt 1976 in Innsbruck vor – als das Rennen an den Olympischen Winterspielen gleichzeitig auch als WM gewertet wurde. Damals siegte Heini Hemmi vor Ernst Good.

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