Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizer:innen
Mein Hausarzt geht in Pension. Seit Neustem setze ich auf Telemedizin. Kürzlich habe ich per Chat ein Rezept verlängert. Doch Telemedizin löst nicht alle Probleme des Schweizer Gesundheitswesens.
Herzliche Grüsse
Schweizer Ärzt:innen arbeiten zu viel und bringen dadurch Patient:innen in Gefahr.
Obwohl die Schweiz händeringend nach Mediziner:innen sucht, steigen viele aus dem Beruf aus.
Die NZZ zeigt mit einer Umfrage unter 4500 Assistenzärzt:innen, warum: Die Arbeitsbelastung ist immens und die Spitäler verstossen systematisch gegen das Arbeitsgesetz.
Im Magazin erzählt ein Journalist vom Alltag seiner Frau, einer Hausärztin. Sie ist völlig überarbeitet und muss Patient:innen abweisen. Viele Stellen bleiben nach Pensionierungen unbesetzt.
- InterviewExterner Link und UmfrageExterner Link in der NZZ (Paywall).
- Auch NauExterner Link berichtet.
- Meine Frau ist Hausärztin – wie lange hält sie noch durch? Artikel im Magazin vom Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
Die Schweizer Serie, um die sich alle reissen, handelt in einem Davoser Luxussanatorium.
Eine Schweizer Krankenschwester leistet während des Ersten Weltkriegs Rotkreuzdienst an der Front – und kehrt schwanger zurück. Ihr Vater, der Direktor des Sanatoriums, nimmt ihr das Kind weg, damit sie auf dem Heiratsmarkt vermittelbar bleibt. Um ihr Kind zurückzubekommen, spioniert die Krankenschwester für den deutschen Geheimdienst.
Dieser Plot stösst auf Interesse: Die Macher der Schweizer Serie sind diese Woche an die Berlinale gereist, um die Rechte ins Ausland zu verkaufen – obwohl die Dreharbeiten noch nicht abgeschlossen sind.
Das ist aussergewöhnlich. Für eine Schweizer Serie habe «Davos» von Anfang an einen enormen Lauf gehabt, so die Macher. Die sechsteilige Serie wird ab nächstem Winter auf SRF und ARD laufen.
- Der Tages-AnzeigerExterner Link berichtet (Paywall).
- Aus dem Archiv von SRF: Die grösste Schweizer SerienproduktionExterner Link nimmt Fahrt auf.
Digital Nomads: Was beim Kurzzeit-Auswandern zu beachten ist.
Die Pandemie hat dem Trend zum digitalen Nomadentum einen Schub gegeben. Da stellen sich viele rechtliche und finanzielle Fragen.
Wer im Gastland arbeitet, muss sich um eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung kümmern. Ein Tourismusvisum beinhaltet keine Arbeitserlaubnis.
Viele Länder haben in den letzten Jahren jedoch reagiert und stellen Visa speziell für digitale Nomad:innen aus. Portugal ist Pionier.
- Den ganzen Artikel meiner Kollegin Melanie Eichenberger finden Sie auf swissinfo.ch.
- Aus unserem Archiv: Weltreise mit Job – ist das möglich?
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Diese Länder eignen sich für den Ruhestand im Paradies.
Viele Schweizer:innen machen sich Sorgen um ihre Altersvorsorge, wie das «Credit Suisse Sorgenbarometer» immer wieder zeigt. Wird die Rente reichen?
Es gibt Länder, wo die AHV- und Pensionskassengelder mehr hergeben, weil die Lebenshaltungskosten niedriger sind. Zum Beispiel Thailand, Portugal oder die Philippinen.
In manchen Ländern bezahlt man nur Steuern auf Einkommen, das im Land erzielt wird. Renten aus der Schweiz sind also steuerfrei. Jedoch muss man mancherorts ein Mindesteinkommen nachweisen oder eine bestimmte Summe auf eine inländische Bank einzahlen.
- Die HandelszeitungExterner Link listet zehn attraktive Länder auf (Paywall).
- Der BlickExterner Link berichtete bereits vor einer Woche.
- Aus unserem Archiv: Pensionierte sagen der Hochpreisinsel Schweiz Adieu.
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