Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Heute dreht sich das Briefing ums Reisen: Es geht um die Skiferien und um ein neues Abo der Bundesbahnen. Und dann noch um einen weissbärtigen Mann im roten Gewand, der einmal im Jahr aus seiner Waldhütte ins Dorf und in die Stadt reist.
Herzliche Grüsse aus Bern
Wintersaison in der Schweiz: Alles fährt Ski und alles wird teurer.
Reisen Sie im Winter in die Schweiz für Wintersport? Das wird vermutlich ein teures Vergnügen. Nicht nur für Sie; auch für Inlandschweizer:innen können Skiferien schnell mehrere tausend Franken kosten. Und wie eine neue Studie zeigt, steigen die Preise in dieser Saison noch weiter an.
Am tiefsten in die Tasche greifen müssen Familien. Eine Unterkunft, Skipässe, das Ausleihen von Skis und Snowboards, die Skischule für zwei Erwachsene und zwei Kinder; da kommt einiges zusammen. Am günstigsten gibt es eine Skiferienwoche in Airolo für 3543 Franken. Am teuersten ist der Winterspass in Saas-Fee, dort kostet die Woche 8470 Franken.
Obwohl alles teurer wird, wird in den Bergen mit einem Wachstum an Gästen aus dem In- und Ausland gerechnet. So wirbt die Schweiz beispielsweise in Brasilien, China und den Golfstaaten aktiv für Wintersportferien in der Schweiz.
- So teuer sind Skiferien in der Schweiz – Artikel von WatsonExterner Link.
- In den Bergen wird mit einer guten Saison gerechnet – der Schnee für die Weihnachtsfeiertage ist auf jeden Fall schon mal gefallen – Artikel des Portals TravelnewsExterner Link
- Auch die Konjunkturforschungsstelle erwartet weiterhin einen starken Wintertourismus, wie Sie in dieser Agenturmeldung lesen können.
- Im letzten Winter war Schnee Mangelware, trotzdem verzeichnete die Hotelleriebranche einen Rekordwinter – und das, obwohl die Gäste aus dem Ausland noch vermehrt ausblieben, wie Watson schriebExterner Link.
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Halbtax plus: Die Schweizerischen Bundesbahnen lancieren ein neues Abo.
Ab dem 12. Dezember gibt es bei den SBB ein neues Billett: das Halbtax plus. Das neue Abo soll die Lücke zwischen Halbtax und GA schliessen. Es ist gedacht für Leute, die oft mit dem Zug unterwegs sind, jedoch nicht so oft, dass sich ein GA lohnen würde.
Das Halbtax plus ist ein Abo, das man mit einem Guthaben aufladen kann. Die SBB runden den Betrag auf: Zahlt man 800 Franken ein, erhält man ein Guthaben von 1000 Franken, für höhere Beträge gibt es grössere Zuschüsse.
Mit diesem Guthaben kann man ein Jahr lang in der Schweiz rumfahren. Ist das Guthaben Ende Jahr nicht aufgebraucht, bekommt man den Betrag ohne den Bonus zurück. So bequem wie ein GA ist es jedoch nicht, für jede Fahrt muss ein Billett gelöst werden.
- Wie lauten die Tarife für das neue Abo? Der Tages-Anzeiger hat die Antworten.Externer Link
- Auch 20 MinutenExterner Link hat über das Halbtax plus berichtet.
- Als die Schweiz am Wochenende eingeschneit wurde, ist es da und dort zu Verspätungen im Bahnverkehr gekommen. Doch im Gegensatz zu Deutschland fielen die Züge nicht einfach aus. Das Morgenmagazin des Deutschen Fernsehens hat in einem Beitrag herausgefundenExterner Link, was die Schweiz besser macht.
Neutralität, humanitäre Unterstützung und UNO-Resolutionen: Die Rolle der Schweiz im Nahostkonflikt.
«Ich habe in Basel den Judenstaat gegründet.» Das schrieb der Initiant des Ersten Zionistenkongresses, nachdem dieser 1897 in Basel stattgefunden hatte. In einer Timeline zeigt meine Kollegin Amal Mekki, welche Rolle die Schweiz seither beim Nahostkonflikt gespielt hat.
Geprägt ist diese Beziehung von der Haltung der offiziellen Schweiz, sich konsequent an die Resolutionen der Vereinten Nationen zu halten. Während sich die ersten Resolutionen um die Siedlungsgebiete drehten, fordert die Resolution 1515 aus dem Jahr 2003 ein Ende der Gewalt und eine Zweistaatenlösung.
Vor drei Jahren hat Aussenminister Ignazio Cassis Israel, Palästina und die Vereinigten Arabischen Emirate besucht, um die Schweizer Nahost-Strategie zu diskutieren, die dann zwei Jahre darauf fallengelassen wurde.
- Folgen Sie hier in unserem Artikel den Stationen des Nahostkonflikts und der Rolle der Schweiz.
- Hier finden Sie alle unsere Beiträge über den aktuellen israelisch-palästinensischen Krieg.
- Der Ticker der NZZ zum Krieg.Externer Link (Paywall)
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Vor ihm muss heute niemand mehr Angst haben: Samichlaus, du liebe Maa.
Heute ist der 6. Dezember. Ziel für mich ist an diesem Tag, mindestens einen Samichlaus zu sehen. Von weitem; auf die Schelte kann ich verzichten. Doch wie ich in einem Interview mit einem Samichlaus-Experten bei SRF erfahren habe, schimpft der Samichlaus heute nicht mehr.
Stattdessen wird er zu mindestens 70 Prozent als lieb und lobend dargestellt und spricht nur einen negativen Punkt an, wo das Kind noch Verbesserungspotential hat.
Der Samichlaus ist eine Traditionsfigur, die jedoch auch mit neuen Problemen zu kämpfen hat: Der Fachkräftemangel trifft ihn ebenfalls. Nicht überall gibt es genügend Junge, die in diese verantwortungsvolle Rolle schlüpfen wollen.
- Warum gibt es keine Frauen-Samichläuse? Der Präsident der Interessengemeinschaft Samichlaus Schweiz gibt Antwort – Interview bei SRFExterner Link.
- Wie gut kennen Sie sich mit dem Samichlaus aus? Lustiges Quiz bei SRFExterner Link, für Kinder gedacht, aber auch für Erwachsene eine gute Gelegenheit, ihr Samichlaus-Wissen aufzufrischen.
- Die Schweizer Band Stubete Gäng widmet dem Samichlaus eine ganze Tour – Artikel bei BlickExterner Link.
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