Basler Student optimiert mit Masterarbeit die Tigermückenbekämpfung
Die Bekämpfung der Tigermücke kann im Kanton Basel-Stadt nun optimierter erfolgen. Der Student Tim Kirrmann hat in seiner Masterarbeit die Wirksamkeit des eingesetzten Larvizids untersucht, wie die Universität Basel am Donnerstag mitteilte.
(Keystone-SDA) Die sich schnell verbreitenden Insekten brüten ungestört in Dolen, wie es hiess. Dort würden sie ideale Bedingungen wie Feuchtigkeit und genügend Nahrung für die Larven finden. Darum behandle der Kanton Dolen mit dem Larvizid «VectoMax FG». Das biologische Mittel sorge dafür, dass sich weniger Larven zu Tigermücken entwickelten.
In seiner Masterarbeit untersuchte Kirrmann im Quartier St. Johann 180 Dolen, die in unterschiedlichen Abständen behandelt wurden, wie die Universität schrieb. Das habe ergeben, dass der optimale Behandlungsabstand bei vier Wochen liege. Das Tiefbauamt habe den Behandlungsrhythmus entsprechend angepasst und die Erkenntnisse in die Praxis umgesetzt.
Die Tigermücke (Aedes albopictus) sei in den letzten Jahren zu einer «richtiggehenden Plage» geworden, schrieb die Hochschule weiter. Das liege daran, dass sie tagaktiv sei und mehrmals zustechen könne.