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BRUNSBÜTTEL (awp international) - Der Chemiekonzern Bayer Material Science will in seinen Standort in Brunsbüttel 100 Millionen Euro investieren. Damit soll die Hightech-Produktionsanlage für Polyurethan (PUR)-Hartschäume erweitert werden. Dazu werden die vorhandenen Produktionsanlagen für PUR-Weichschäume umgerüstet. Letztendlich sollen in Brunsbüttel die Produktionskapazitäten von derzeit 200.000 Tonnen auf insgesamt 420.000 Tonnen pro Jahr ausgebaut werden. Eine Anlage dieser Grössenordnung sichere langfristig die Wettbewerbsfähigkeit sowie die vorhandenen rund 500 Arbeits- und 108 Ausbildungsplätze, sagte Werksleiter Volker Weintritt am Montag.
PUR-Hartschäume gelten als effektives konventionelles Wärmedämmmaterial. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag in punkto Energieeinsparung und Verringerung der CO2-Emissionen, sagte Weintritt. Bezogen auf ihre Lebensdauer sparen sie 70 Mal mehr Energie als zu ihrer Herstellung benötigt wird. Eine 1,6 Zentimeter dicke PUR-Platte isoliere so gut wie eine 1,34 Meter dicke Betonwand.
PUR-Hartschäume werden unter anderem bei der Wärmedämmung von Kühlhäusern, -containern, -theken und -schränken eingesetzt. Die Automobilindustrie nutzt sie unter anderem zur Gewichtsreduktion, und bei Eisenbahnen verfestigen PUR-Hartschäume das Gleisbett, so dass die Schottersteine nicht mehr gegeneinander klackern können: "Ein wichtiger Beitrag zur Lärmreduktion", sagte Weintritt. Er gehe davon aus, dass die Erweiterungsarbeiten bis 2015/2016 abgeschlossen sein werden.
Die Bayer Material Science beschäftigt an 30 Standorten weltweit rund 14.400 Mitarbeitern. Sie gehört nach eigenen Angaben mit einem jährlichen Umsatz von 10,2 Milliarden Euro zu den weltweit grössten Polymer-Unternehmen./run/DP/wiz1

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