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Sahel-Konferenz:Schweiz engagiert sich für optimale Hilfskoordination

Noch nicht überwunden: Dürrekatastrophen in Afrika. Keystone

Vom 13. bis 26. November findet in Bamako, der Hauptstadt Malis, eine Sahel-Konferenz statt. Mit dabei ist auch die Schweiz, vertreten durch die DEZA.

In Bamako treffen sich die Staatschefs der Mitgliedsländer des SILS. Das SILS ist das Zwischenstaatliche Komitee zur Bekämpfung der Trockenheit in der Sahel-Zone. Dieser regionalen Organisation gehören Burkina Faso, Gambia, Guinea-Bissau, Kap Verden, Mali, Mauretanien, Niger, Senegal und der Tschad an.

Wichtige Themen des SILS sind die Ernährungs-Sicherheit und die Bekämpfung der Ausbreitung von Wüsten. Die Frage der Ernährungs-Sicherheit gründet auf den Erfahrungen der Dürrekatastrophen der 70er Jahre in der Sahel-Zone.

Bei der Konferenz in Bamako geht es nebst der Ernährungs-Sicherheit für die Sahel-Staaten um die regionale wirtschaftliche Zusammenarbeit und Integration sowie um die Reform der Entwicklungs-Zusammenarbeit in der Sahel-Zone. Diese Themen werden nicht nur von den Ministern, sondern auch von den Organisationen der Zivilgesellschaft wie Bauernvereinigungen und Unternehmerverbände diskutiert.

Schweizer Engagament

Die Schweiz, vertreten durch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), ist in Bamako auch mit dabei. Die DEZA sei eigentlich bei allen drei Themen angesprochen, sagte DEZA-Pressesprecher Andreas Stuber gegenüber swissinfo. Die Sahel-Zone sei eine Schwerpunkt-Region für die schweizerische Entwicklungs-Zusammenarbeit. Wichtig sei dort ein gemeinsames Vorgehen der Geberländer. Dafür engagiere sich die DEZA stark. Wichtig ist für die DEZA auch eine der Region angepasste Ausrichtung der Entwicklungsprogramme.

Jean-Michel Berthoud

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