Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
"Die Gedanken sind frei", heisst es in einem bekannten Lied. Müssen wir uns in Zukunft fürchten, dass Twitter unsere Gedanken lesen kann? Ein Schweizer Ethiker warnt vor einem Interessenkonflikt des Twitter- und Neuralink-Besitzers Elon Musk.
Herzliche Grüsse aus Bern
Bisher nur in der Schweiz zu sehen, sind gewisse Filme jetzt weltweit abrufbar!
Der Absturz des Swissair-Flugs 111, der spektakuläre Zürcher Postraub, ein Zugdrama in den Schweizer Alpen. Das und mehr können Sie, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, jetzt auch in ihrem Wohnland schauen. Ohne VPN!
Eine Auswahl von Schweizer Dokumentarfilmen, die auf der Schweizer Streaming-Plattform Play Suisse zu finden sind, können Sie sich jetzt direkt auf unserer Website zu Gemüte führen.
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- Unsere Pressemitteilung von heuteExterner Link.
Elon Musk spielt eine fragwürdige Rolle bei der Entwicklung von Gehirnimplantaten.
Neuralink? Nie gehört? Es ist eine der Firmen in Elon Musks Portfolio. Neben Tesla, «SpaceX» und seit kurzer Zeit auch Twitter. Neuralink will neuronale Schnittstellen herstellen, die in das Gehirn von Menschen implantiert werden und eine direktere Kommunikation mit Computern ermöglichen sollen.
Ein Schweizer Ethiker findet es «äusserst beunruhigend», wenn ein und dieselbe Person nun ein solches Unternehmen besitzt und zugleich Eigentümer einer Plattform ist, die sensible Daten von Millionen Menschen sammelt. Das sagte er meiner Kollegin Sara Ibrahim im Interview. Musk sei «moralisch untauglich» für eine solche Aufgabe.
Es sei wahrscheinlich, dass die unter Musk entwickelte Neurotechnologie bald in der Lage sein werde, den menschlichen Geist zu lesen und zu beeinflussen, befürchtet der Ethiker. Er sagt aber auch: «Die Schweiz ist vielleicht eines der am besten positionierten Länder der Welt in Bezug auf die Untersuchung der ethischen und sozialen Auswirkungen der Neurotechnologien.»
- Das Interview von Sara mit dem Ethiker Marcello Ienca.
- Auch die Online-Zeitung Der Standard berichteteExterner Link über das Projekt von Neuralink.
- Unser Fokus zum Thema Künstliche Intelligenz und ethische Fragen.
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Die «guten Dienste» der Schweiz sind nicht mehr, was sie mal waren.
Bereits 1714 bot die damalige Eidgenossenschaft, die Vorläuferin der modernen Schweiz, ihre «guten Dienste» als Vermittlerin in einem Krieg an. Seither vermittelte sie in zahlreichen internationalen Konflikten. «In einigen Fällen hat sie entscheidend geholfen, Frieden zu schliessen – was den Ruhm der ‚guten Dienste‘ begründete», schreibt mein Kollege Andrea Tognina.
Doch der Historiker gibt zu bedenken: «Heute ist die Schweiz jedoch nur noch eine Akteurin unter vielen.» Was ist geschehen? Im 21. Jahrhundert seien eher internationale Gremien wie die Vereinten Nationen entscheidend für Konfliktlösungen geworden.
Und: Die Schweiz sei zwar immer noch gut für diese Aufgabe gerüstet, sie leide aber oft unter ihrer internationalen Isolation: «Noch weniger als in der Vergangenheit können die ‚guten Dienste‘ heute die Notwendigkeit solider Allianzen ausgleichen.»
- Wo die Schweiz überall Frieden stiften konnte, erfahren Sie im aufschlussreichen Artikel von Andrea.
- Was das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) unter «Guten Diensten» verstehtExterner Link.
- Die «Guten Dienste» haben sogar einen eigenen Eintrag im Historischen Lexikon der SchweizExterner Link.
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Wie ein Schweizer das James-Webb-Teleskop rettete.
Haben Sie die faszinierenden Bilder auch gesehen? Das James-Webb-Teleskop liefert uns einen Blick ins All, wie ihn die Menschheit noch nicht gesehen hat. Auf der Suche nach Leben im All erschliesst es der Wissenschaft und uns neue Galaxien und Exoplaneten.
Nun machte die Neue Zürcher Zeitung bekannt, dass der abtretende Schweizer Wissenschaftsdirektor der Nasa das Teleskop vor dem Scheitern bewahrt hat. «Ehrlich gesagt hätten wir fast das ganze Teleskop verloren», sagt der Berner Oberländer Thomas Zurbuchen im Interview.
Das Problem war: «Wir hatten super Leute, aber waren kein gutes Team.» An Zurbuchen lag es dann, ein neues Team zusammenzustellen. «Man muss brutal ehrlich sein», sagt er dazu. Mit neuem Personal gelang es ihm schliesslich, das bahnbrechende Instrument auf Kurs – und ins All – zu bringen.
- Das ganze Interview finden Sie in der Neuen Zürcher ZeitungExterner Link (Paywall).
- Am Samstag erhielt Zurbuchen übrigens die Ehrendoktorwürde der Eidgenössischen Technischen Hochschule ZürichExterner Link (ETH).
- Die neusten Bilder des James-Webb-TeleskopsExterner Link finden Sie bei Bluewin.ch.
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