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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Ralph Hamers, die Sacklers, Michael Jackson und Prince: Sie und weitere Köpfe in Ihrem Briefing.

Herzliche Grüsse aus Bern

Keystone / Walter Bieri

Punkto Dynamik an der Spitze sind Schweizer Grossbanken Spitze!

Letzten Freitag hatte Tidjane Thiam als Boss der Credit Suisse seinen Letzten. Thomas Gottstein heisst der neue CEO. Jetzt rinnen die Tage auch für Sergio Ermotti aus, den höchsten Banker der UBS: Ab November heisst dort der neue Chef Ralph Hamers.

Dem Ivorer Thiam wurde eine hochnotpeinliche Bespitzelungsaffäre zum Verhängnis. Ermotti dagegen tritt einigermassen sauber ab. Abgesehen von der Vier-Milliarden-Franken-Busse, die seiner UBS im Sommer in Paris droht. 

Wer ist sein Nachfolger? Der 53-jährige Holländer Hamers, Chef der niederländischen Grossbank ING, ist ein ausgewiesener Digital-Techniker, der die ING in die digitale Zukunft geführt hat. Und er hat deren weites Filialnetz radikal verkleinert. Was das für die aktuell 20’000 Mitarbeitenden der UBS in der Schweiz heisst?

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«Die verhassteste Familie der USA zieht nach Gstaad BE» – gute Nachrichten tönen anders.

Es geht um die Sacklers: Die Pharma-Erben mussten die USA fluchtartig verlassen. Denn die Sackler-Dynastie, Inhaber des US-Pharmariesen Purdue, hat dort die tödliche Opioid-Krise mit verursacht.

Der Seuche mit den ultraharten Schmerzmedikamenten hat in den USA bisher 400’000 Tote gefordert. Michael Jackson und Prince sind die prominentesten Opfer. In der Folge gingen rund 2000 Klagen ein. Zwar spät, dafür aber in Milliardenhöhe.

Das Vermögen der Erben wird auf 13 Milliarden Dollar geschätzt. Und, ach ja: Für ihre jahrzehntelange Goldgrube haben die Erben umgehend Insolvenz angemeldet. Sie wollen nun ihren auf Tod und Leid gebauten Wohlstand in der sauberen Luft des Berner Oberlands geniessen.

sda-ats

Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat gegen drei hochrangige Funktionäre Anklage erhoben. Betroffen ist u. a. Ex-Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke. 

Dabei ist auch Nasser Al-Khelaifi, den Präsidenten des französischen Klubs Paris Saint-Germain, sowie einen weiteren Mann.

Der Vorwurf: Al-Khelaifi habe Valcke unrechtmässige Vorteile gewährt. Die Gegenleistung: Die Fernsehrechte für die Fussball-Weltmeisterschaften 2018 bis 2030. Zufällig ist Al-Khelaifi gleich auch noch Präsident einer katarischen Fernsehgruppe mit dem unverdächtigen Namen beIN Media.

Gegenüber der ersten Anklage 2017 ist jetzt aber nicht mehr von Betrug die Rede, sondern nur noch von ungetreuer Geschäftsbesorgung. Schwingt da schon so etwas wie eine symbolische Strafe oder gar ein Freispruch für Monsieur Valcke mit?

sda-ats

Dreimal machte der Schweizer Telekommunikationsriese innert weniger Wochen mit grossen Pannen Negativschlagzeilen. Jetzt reagiert die Politik.

Zuerst ging es um ein totes Festnetz. Dieses war so tot, dass nicht einmal mehr die Notfallabteilungen von Polizei und Spitälern erreichbar waren. Diese mussten auf Mobilfunknummern umstellen.

Die neueste Panne: Kunden, die via Smartphone, also mobil im Internet surfen, blieben gestern auf dem Trockenen. Als Ursache gaben die Swisscom-Oberen menschliches Versagen im Zusammenhang mit Wartungsarbeiten an.

Jetzt melden sich die Polizeidirektoren der Kantone. Sie verlangen von der Swisscom Klarheit. Auch der Bund ist aktiv geworden. Kommunikationsministerin Simonetta Sommaruga will die Pannen bei einem Treffen von heute Donnerstag mit Swisscom-Chef Urs Schaeppi zur Sprache bringen.

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SRF-SWI

Es tönt wie eine Geschichte aus längst vergangener Zeit. Sie spielte auf einer ganz nahen Insel namens Auslandschweizer-Home.

Das Haus in Dürrenäsch im Kanton Aargau war von 1956 bis 1979 eine Mischung zwischen Ferienkolonie und Empfangsbüro für Schweizerinnen und Schweizer im Ausland. 

Sie kamen entweder zum Ausspannen und Schwelgen in den guten, alten Zeiten in die alte Heimat. Oder, und das war dann vermutlich etwas weniger entspannt, um nach einem gescheiterten Abenteuer draussen in der Welt wieder in den sicheren Hafen Schweiz zurückzukehren.

Wir haben einen alten Fernsehbeitrag aus dem Jahr 1963 über das sonnenvolle und sorglose Leben im Home gefunden. Jetzt unsere Frage: Waren Sie jemals dort zu Gast? Oder kennen Sie Leute, die dort waren? Dann melden Sie sich doch bei meiner Kollegin Melanie Eichenberger – Sie freut sich über jede Nachricht.

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