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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Sie heissen Manami, Dmitry, Jessica, Ellie. Oder Marie aus der Schweiz. Wer sind die Menschen, die rund um den Globus für die Meinungsfreiheit kämpfen? Bei uns erzählen sie, was sie dazu bewegt.

Beste Grüsse aus Bern, wo heute wieder mal die Sonne scheint

swissinfo.ch

Sie heissen Manami, Dmitry, Jessica, Ellie oder Marie. Sie verteidigen in Japan, Russland, Kuba und anderen Ländern das Recht auf Meinungsfreiheit.

In Video-Interviews berichten sie exklusiv für swissinfo.ch, wie und weshalb sie sich für das Grundrecht einsetzen.

So kämpft die 28-jährige Japanerin Manami auf der Insel Ishigaki für eine Volksabstimmung. Dort wollen die Bürgerinnen und Bürger in der Frage der Stationierung von Soldaten der japanischen Selbstverteidigungskräfte mitreden können. Doch die Behörden blocken.

Der russische Journalist Dmitry prangerte in seiner Heimat die Korruption an. Er musste Russland verlassen und lebt jetzt im Exil in der Schweiz, wo es ihm nicht gut geht.

In einer Folge, die demnächst publiziert wird, berichtet die Investigativ-Journalistin Marie, wie selbst hier, in der starken Demokratie Schweiz, der Staat die Schrauben gegen Medienleute anziehen will, die Fällen von Korruption nachgehen.

Westend61 / Jess Derboven

Brüssel arbeitet mit Hochdruck an der ersten gesetzlichen Regulierung der Massenüberwachung mittels KI. Die Schweiz geht in die Gegenrichtung.

Aus für das Rahmenabkommen, Ja des Stimmvolks zum schwammigen Anti-Terror-Gesetz: Der Graben zwischen der Schweiz und der EU ist so tief wie seit 1992 nicht mehr.

Denn in Brüssel arbeitet die Europäische Kommission am ersten Gesetz zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Ziel: Der Massenüberwachung sollen Grenzen gesetzt werden.

Amnesty International Schweiz, aber auch weitere Fachleute aus dem In- und Ausland, warnen vor einer Aushöhlung der Grundrechte der Demokratie.

Keystone / Alessandro Crinari

Herr und Frau Schweizer blicken wieder optimistischer in die Corona-Gegenwart. Doch das Eis bleibt dünn.

Der bisherige Sommer hier ist mies – er ersäuft buchstäblich im Dauerregen. Dennoch sind die Menschen in der Schweiz guter Dinge.

Dies zeigt die neuste Ausgabe des Corona-Monitors, einer grossen und regelmässigen Umfrage der SRG SSR, zu der auch swissinfo.ch gehört.

Den Stimmungsaufheller bewirkten die Impfkampagne, die sinkenden Fallzahlen sowie die weitgehenden Lockerungen der Massnahmen, wie aus der Befragung von über 23’000 Personen hervorgeht. Ebenfalls auf dem aufsteigenden Ast ist das Vertrauen in die Schweizer Regierung.

Doch Achtung: Die sich schnell ausbreitende Delta-Variante könnte dem kurzen Sommer der Hoffnung schnell wieder einen Strich durch die Rechnung machen.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Renat Kuenzi

Ist Ihre Meinungsfreiheit in Gefahr?

Meinungsfreiheit ist ein universales Menschenrecht. Aber dieses gerät mehr und mehr unter Druck. Auch in gestandenen Demokratien. Einige Gründe: Die Macht der Social Media, mehr autoritäre Führer und die Corona-Pandemie. In der Schweiz zeigt etwa ein neues Gesetz, mit dem Richter Medienberichte leichter verhindern können, dass Meinungsfreiheit auch hier keineswegs selbstverständlich ist. Nicht zu reden von…

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Lars Gotsch/swissinfo.ch

Never Ending Story: Die Swisscom hat einmal mehr eine gravierende Panne erlitten. Dafür muss der Telecom-Anbieter nun heftige Prügel der Politik einstecken.

Betroffen war erneut die Festnetz-Telefonie: In der ganzen vergangenen Nacht waren die Verbindungen in der gesamten Schweiz mausetot. Besonders schlimm: Auch Anrufe auf die medizinischen und polizeilichen Notfall-Nummern endeten im Niemandsland.

Es ist dies die dritte Swisscom-Pleite von Notfallnummern innert zweier Jahre.

«Absolut inakzeptabel», sagt Fredy Fässler, aktueller Präsident der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren.

«Man könnte meinen, wir seien in einem Drittwelt-Land. So geht es wirklich nicht!», wettert der Bündner Nationalrat Martin Candinas.

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