Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Sie heissen Manami, Dmitry, Jessica, Ellie. Oder Marie aus der Schweiz. Wer sind die Menschen, die rund um den Globus für die Meinungsfreiheit kämpfen? Bei uns erzählen sie, was sie dazu bewegt.
Beste Grüsse aus Bern, wo heute wieder mal die Sonne scheint
Sie heissen Manami, Dmitry, Jessica, Ellie oder Marie. Sie verteidigen in Japan, Russland, Kuba und anderen Ländern das Recht auf Meinungsfreiheit.
In Video-Interviews berichten sie exklusiv für swissinfo.ch, wie und weshalb sie sich für das Grundrecht einsetzen.
So kämpft die 28-jährige Japanerin Manami auf der Insel Ishigaki für eine Volksabstimmung. Dort wollen die Bürgerinnen und Bürger in der Frage der Stationierung von Soldaten der japanischen Selbstverteidigungskräfte mitreden können. Doch die Behörden blocken.
Der russische Journalist Dmitry prangerte in seiner Heimat die Korruption an. Er musste Russland verlassen und lebt jetzt im Exil in der Schweiz, wo es ihm nicht gut geht.
In einer Folge, die demnächst publiziert wird, berichtet die Investigativ-Journalistin Marie, wie selbst hier, in der starken Demokratie Schweiz, der Staat die Schrauben gegen Medienleute anziehen will, die Fällen von Korruption nachgehen.
- SWI swissinfo.ch gibt den Stimmen der Meinungsfreiheit eine Plattform – unser Beitrag mit den Video-Interviews, der laufend erweitert werden wird.
- Globaler Stresstest für die Meinungsfreiheit – Übersichts-Artikel von Bruno Kaufmann zu unserem Themenschwerpunkt.
- Freie Meinung: universell, aber nicht absolut – die internationale Perspektive, beleuchtet von unserer argentinischen Mitarbeiterin Yanina Welp.
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Brüssel arbeitet mit Hochdruck an der ersten gesetzlichen Regulierung der Massenüberwachung mittels KI. Die Schweiz geht in die Gegenrichtung.
Aus für das Rahmenabkommen, Ja des Stimmvolks zum schwammigen Anti-Terror-Gesetz: Der Graben zwischen der Schweiz und der EU ist so tief wie seit 1992 nicht mehr.
Denn in Brüssel arbeitet die Europäische Kommission am ersten Gesetz zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Ziel: Der Massenüberwachung sollen Grenzen gesetzt werden.
Amnesty International Schweiz, aber auch weitere Fachleute aus dem In- und Ausland, warnen vor einer Aushöhlung der Grundrechte der Demokratie.
- Wird Schweiz auch bei Massen-Überwachung auf Distanz zur EU gehen? – Beitrag meiner Kollegin Sara Ibrahim, einer Expertin für Künstliche Intelligenz.
- Schweizer Anti-Terror-Gesetz: Wer wird alles zum Gefährder? – Bericht meiner Kollegin Katy Romy unter anderem mit dem Schweizer Nils Melzer, dem UNO-Sonderberichterstatter für Folter.
- Schweiz sagt Ja zu strengem Anti-Terror-Gesetz – Sibilla Bondolfi zum Ausgang der Abstimmung vom 13. Juni.
Herr und Frau Schweizer blicken wieder optimistischer in die Corona-Gegenwart. Doch das Eis bleibt dünn.
Der bisherige Sommer hier ist mies – er ersäuft buchstäblich im Dauerregen. Dennoch sind die Menschen in der Schweiz guter Dinge.
Dies zeigt die neuste Ausgabe des Corona-Monitors, einer grossen und regelmässigen Umfrage der SRG SSR, zu der auch swissinfo.ch gehört.
Den Stimmungsaufheller bewirkten die Impfkampagne, die sinkenden Fallzahlen sowie die weitgehenden Lockerungen der Massnahmen, wie aus der Befragung von über 23’000 Personen hervorgeht. Ebenfalls auf dem aufsteigenden Ast ist das Vertrauen in die Schweizer Regierung.
Doch Achtung: Die sich schnell ausbreitende Delta-Variante könnte dem kurzen Sommer der Hoffnung schnell wieder einen Strich durch die Rechnung machen.
- Pandemie: Schweizerinnen und Schweizer wieder optimistischer – der achte Corona-Monitor im Überblick.
- Oberste Apothekerin fordert Unterstützung beim TestenExterner Link – SRF News zum Test-Ansturm in den Apotheken.
- Schweizer bringen Corona aus Spanien nach HauseExterner Link – Bericht im Blick.
- Mehr zur Corona-Pandemie in der Schweiz: Die Situation in der Schweiz
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Never Ending Story: Die Swisscom hat einmal mehr eine gravierende Panne erlitten. Dafür muss der Telecom-Anbieter nun heftige Prügel der Politik einstecken.
Betroffen war erneut die Festnetz-Telefonie: In der ganzen vergangenen Nacht waren die Verbindungen in der gesamten Schweiz mausetot. Besonders schlimm: Auch Anrufe auf die medizinischen und polizeilichen Notfall-Nummern endeten im Niemandsland.
Es ist dies die dritte Swisscom-Pleite von Notfallnummern innert zweier Jahre.
«Absolut inakzeptabel», sagt Fredy Fässler, aktueller Präsident der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren.
«Man könnte meinen, wir seien in einem Drittwelt-Land. So geht es wirklich nicht!», wettert der Bündner Nationalrat Martin Candinas.
- «Wir sind mit Swisscom wieder am gleichen Punkt»Externer Link – Bericht von SRF News
- Politik will sich Swisscom vorknöpfen: «Das ist nur noch peinlich»Externer Link – Bericht im Blick.
- Schon wieder Swisscom-Crash: Schluss mit Schaeppi?Externer Link – Inside Paradeplatz stellt den CEO in Frage.
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