Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizer:innen
Sie ist 2022 höchste Schweizerin, darf aber nicht mitstimmen – haben wir in der Demokratie Schweiz einen an der Waffel? Ich löse dieses Rätsel für Sie auf.
Beste Grüsse aus Bern und bleiben Sie gesund
Kennen Sie die «höchste Schweizerin»? Sie heisst Irène Kälin und ist 2022 Präsidentin des Nationalrats.
Die grüne Politikerin aus dem Kanton Aargau leitet im nächsten Jahr die Sitzungen und Debatten in der Grossen Kammer.
Weshalb die Vorsitzende über 199 Kolleginnen und Kollegen als höchste Schweizerin gilt, sagt viel über das politische System der Schweiz aus.
Der Nationalrat gilt als Krone des politischen Systems der Schweiz, weil er die grössere der beiden vom Volk gewählten Parlamentskammern ist. Und weil vom Volk gewählt, steht der oder die Präsident:in des Nationalrats sogar über dem Bundespräsidenten oder der Bundespräsidentin.
Der Posten ist mit Prestige dotiert, politisch ist die höchste Schweizerin zum Leichtgewicht degradiert: Bei den Abstimmungen im Rat darf Kälin nämlich nicht mitmachen. Nur wenn punkto Stimmenzahlen ein Patt bestehen sollte, darf sie den Stichentscheid fällen.
- Zweite Grüne und siebter Glarner: Irène Kälin zur Nationalratspräsidentin, Thomas Hefti zum Ständeratspräsidenten gewähltExterner Link – Bericht mit leicht irritierendem Titel in der NZZ.
- Glarner FDP-Mann Thomas Hefti ist neuer StänderatspräsidentExterner Link – Porträt des neuen Vorsitzenden der kleinen Kammer (Tages-Anzeiger, Paywall).
- Kühne Vision: Der Ständerat wird Schweizer «Staatslabor» – äusserst spannende Inputs des innovativen Berner Politikwissenschaftlers Adrian Vatter.
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Die Schweizer Regierung soll grösser werden, findet die grosse Kammer des Parlaments.
Neun statt wie bisher sieben Bundesrät:innen: Der Nationalrat hat einen entsprechenden Vorschlag angenommen.
Das Thema Regierungsreform ist uralt. Doch bisher wurde an den sieben Sitzen nicht gerüttelt. Das könnte jetzt anders werden.
Denn die Schweiz ist ein heterogenes oder diverses Land, wie man heute sagt. Da ist rein rechnerisch klar: Neun Regierungsmitglieder können die Vielfalt an Parteien, Sprachen und Kulturen besser abdecken als sieben.
Das wäre umso wichtiger, als der Bundesrat die wichtigste Klammer dieses kleinen, aber vielgestaltigen Landes ist. Das im internationalen Vergleich sehr hohe Vertrauen der Schweizer:innen in ihre Regierung ist pure Notwendigkeit. Andernfalls drohen Unregierbarkeit und Auseinanderfallen.
- Nationalrat will neun statt sieben BundesräteExterner Link – Ratsbericht des Tages-Anzeigers im Ticker. Das heisst, Sie müssen herunterscrollen.
- Der Schweizer Bundesrat – ein Schönwetter-Konstrukt – swissinfo.ch-Politikexperte Claude Longchamp über ein aktuelles Buch von Adrian Vatter.
- Leuenberger: Volkswahl für den Primus oder die PrimaExterner Link – Blogeintrag von Politikanalyst Claude Longchamp aus dem Jahr 2010.
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Die neue Corona-Variante Omikron gefährdet jetzt auch die Weltcup-Rennen der Skirennfahrerinnen in St. Moritz.
Neuerliche Einreisesperren, Quarantäne: Die Wintersaison in den Schweizer Bergen findet ohne ausländische Gäste statt.
Die verschärften Schutzmassnahmen des Bundes setzen jetzt auch grosse Fragezeichen hinter die beiden Super-G der Frauen vom 11. und 12. Dezember in St. Moritz.
Dies, weil die Bestimmungen auch für Reisende aus Kanada gelten. Und just dort gastiert diese Woche der Weltcup-Tross. «Aktuell gibt es keine Ausnahmen für den Sport, was Einreise und Quarantäne betrifft», sagt Matthias Remund, Direktor des Bundesamts für Sport.
- «Corona-Chaos im Ski-Zirkus immer schlimmer. Bricht bald alles zusammen?»Externer Link – Bericht im Blick.
- Beschränkungen bei der Einreise in die Schweiz – unser Überblick über die momentanen Bestimmungen, die sich notabene jederzeit ändern können!
- «Coronavirus: Die Situation in der Schweiz» – unser Update zur aktuellen Situation im Kampf gegen die Pandemie.
- Die heutige Medienkonferenz des Bundesrats können Sie hier auf YouTubeExterner Link nochmals sehen.
Hilfeeeeee: Lindsay Lohan, das US-Sternchen mit Hang zum Rausch, liebt einen Banker der Credit Suisse!
Die Schauspielerin, ein ehemaliger Kinderstar, hat ihre Verlobung mit Bader Shammas bekanntgegeben.
Bader Who? Wie auch immer – beim Glücklichen handelt es sich um einen libanesischen Mitarbeiter der Schweizer Grossbank Credit Suisse. Aktuell leben die beiden in Dubai.
Ich kenne weder einen einzigen Film, in dem Lohan mitspielte, noch ihre Vergangenheit. Mein Chef hat mir aber ans Herz gelegt, sie für das heutige Briefing zu picken. Weshalb, wird mir auch nach Durchlesen des Blick-Artikels nicht klar 😉.
- Vielleicht ergeht es Ihnen anders mit «Skandalnudel liebt CS-BankerExterner Link«.
- «Meine Liebe. Mein Leben. Meine Familie. Meine Zukunft»Externer Link, oder wenn sogar das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel über das Privatleben der Schauspielerin berichtet.
- @lindsaylohanExterner Link – die Gute hat auf Twitter die Wenigkeit von 8,2 Millionen Follower:innen.
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