Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Die Demokratie als Staatsmodell wird immer häufiger zur Zielscheibe, selbst in westlichen Ländern kommt sie unter Druck. Immer häufiger lehnen sich progressive Städte jedoch dagegen auf.
Herzliche Grüsse aus Bern
Städtediplomatie: Ein demokratisches Korrektiv in stürmischen Zeiten?
Dass Autokratien auf dem Vormarsch sind, hat sich bereits herumgesprochen. Ebenso bedenklich ist aber der Umstand, dass Demokratien von innen ausgehöhlt werden – von Politiker:innen mit fragwürdigen Motivationen.
Es gibt jedoch zahlreiche Beispiele von Städten, die das nicht akzeptieren und auf ihrer Ebene Gegensteuer geben. Das hat nicht nur symbolischen Charakter, sondern direkten Einfluss auf das Leben vieler Menschen.
Diverse Städte haben nun begonnen, sich international zu vernetzen, um voneinander zu lernen und die Kräfte zu bündeln. Auch wenn nicht überall ein Kippen in die Diktatur zu befürchten ist – es ist doch gut zu wissen, dass da Bewegung in die Sache kommt. Wir haben mehrere Städte in ganz Europa in Augenschein genommen.
- Lesen Sie hier den Beitrag unseres Demokratie-Experten Bruno Kaufmann.
- Hier finden Sie unseren Fokus zur Meinungsfreiheit.
Heute ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. #NeverAgain!
Heute vor 77 Jahren marschierte die sowjetische Rote Armee in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und befreite die Tausenden Insassen, die von den Nazis noch nicht ermordet worden waren.
Manche Holocaust-Überlebende leben bis heute – sie sind die letzten Zeitzeugen des Horrors der industriellen Vernichtung. Hunderte von ihnen kamen nach dem Krieg in die Schweiz. Doch ihre Stimmen verstummen kontinuierlich.
Anita Winter leitet eine Organisation, die in der Ausstellung «Die letzten Schweizer Holocaust-Überlebenden» ihre Gesichter zeigt und ihre Geschichten erzählt. Im Interview gibt sie uns Einblick in die Thematik – die selbst nach so langer Zeit hochaktuell bleibt.
- Lesen Sie hier unser Interview mit Anita Winter.
- Die Nazis töteten auch hunderte Auslandschweizer:innen. Für sie soll die Schweiz ein Denkmal errichten, berichteten wir.
Der Schweizer Nachrichtendienst rückt in den Fokus – und muss Erklärungen liefern.
Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) soll rechtswidrig Informationen beschafft haben. Das erstaunt nicht wirklich, haftet doch Nachrichtendiensten seit jeher der Ruf an, Gesetze und Regeln flexibel anzuwenden.
Interessant ist eher, dass dabei Informationen über potenzielle Angreifer gesammelt wurden. Also Hacker:innen aus dem Ausland, die Ziele in der Schweiz angegriffen haben. Zumindest so der momentane Wissensstand – da kommt bestimmt bald noch mehr ans Licht.
In einem anderen Licht steht nach dieser Affäre der Abgang des ehemaligen NDB-Leiters Jean-Philippe Gaudin. Dass es Probleme zwischen ihm und seiner Departementchefin Viola Amherd gab, war bekannt. Womöglich war das der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen liess.
- Lesen Sie hierExterner Link den Beitrag von SRF News.
- Auch der Tages-Anzeiger berichteteExterner Link. (Paywall)
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Wer den Zug zwischen Zürich und München nimmt, braucht im Moment starke Nerven.
Die Bahnverbindung Zürich-München von 4 auf 3,5 Stunden reduzieren: Das war das Versprechen seit dem letzten Fahrplanwechsel. Drei der sechs täglichen Eurocity-Verbindungen sollten die zwei Städte schneller erreichbar machen.
Leider ist es beim Versprechen geblieben – denn für die Fahrgäste dauert es oft deutlich länger. Die Passagiervereinigung Pro Bahn ist entnervt, die SBB entschuldigt sich zähneknirschend.
Ganze zwei Drittel aller Züge kommen zu spät in Zürich an, einige fielen ganz aus. Grenzkontrollen, Pannen und Beschädigungen tun das Übrige: Die Verbindung hat mehrere Probleme, die einzeln angegangen werden müssen. Und das dauert natürlich – Geduld ist also gefragt.
- Lesen Sie hierExterner Link den Bericht von Watson.
- Das erinnert an das Cisalpino-Debakel. Hier finden Sie unsere Meldung von 2009, als das Ende der schweizerisch-italienischen Zusammenarbeit verkündet wurde.
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