Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Der 24. Februar 2022 wird uns vermutlich lange in Erinnerung bleiben, er markiert eine Zeitenwende. Bereits jetzt sind Auswirkungen des Ukraine-Krieges auch in der Schweiz spürbar.
Herzliche Grüsse
Ein Blick auf 100 Tage Ukraine-Krieg aus Schweizer Sicht.
Seit dem 24. Februar 2022 wankt die bestehende Weltordnung – wie sie nach Kriegsende aussehen wird, lässt sich kaum abschätzen.
Klar ist: Die Auswirkungen der Invasion auf Politik und Wirtschaft sind spürbar.
SRF News wirft einen Blick auf die konkreten Auswirkungen auf die Schweiz, von Inflation über Flüchtlinge bis zu Aufrüstung und Neutralität.
- Der Beitrag bei SRFExterner Link und auf swissinfo.ch.
- Diese 8 Schweizer Themen bewegen die Welt.
Aus der Ukraine geflüchtete Mutter und Tochter entdecken die Schweiz.
Bis Ende Mai konnten Flüchtlinge aus der Ukraine den öffentlichen Verkehr gratis nutzen. Von diesem Angebot haben auch Viktoriia und Polina Bilychenko profitiert.
Die beiden Ukrainerinnen sind aus der südlichen Stadt Mykolajiw geflüchtet und leben seit ein paar Wochen bei meiner Kollegin Gaby Ochsenbein in Bern.
Die Ausflüge sind eine willkommene Abwechslung, um den Krieg in ihrer Heimat für ein paar Stunden zu vergessen.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Weitere Artikel aus dieser Reihe: Viktoriia und Polina wohnen jetzt bei mir; Physisch in Bern, mit den Gedanken in der Ukraine.
Der Ukraine-Krieg bringt die Schweiz in Erklärungsnot betreffend ihrer Neutralität.
Neutrale Staaten müssen kriegsführende Parteien gleich behandeln. Sie dürfen nicht der einen Seite Überflüge gestatten oder Waffen liefern – auch nicht über Dritte – und die andere aussen vor lassen.
Deshalb verweigerte die Schweiz Deutschland und Dänemark die Zustimmung, von der Schweiz gekaufte Panzer und Munition an die Ukraine weiterzugeben. Aus dem Ausland wird deswegen zunehmend Druck auf die Schweiz ausgeübt.
Der ehemalige Botschafter Daniel Woker hält ein resolutes Abrücken vom Mythos Neutralität für notwendig, wie er in einem Gastkommentar im Tages-Anzeiger schreibt.
- Unser Fokus zur Frage: Wie neutral ist die Schweiz wirklich?
- Der Gastkommentar im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
Mehr
Inlandschweizer:innen schauen Auslandschweizer:innen gerne beim Scheitern zu.
In der Pandemie war «Auf und davon» von SRF die erfolgreichste Dokureihe der Schweiz, mit durchschnittlich 675’000 Zuschauer:innen und fast 38 Prozent Marktanteil.
Laut einem Kommentar im Tages-Anzeiger amüsieren sich Inlandschweizer:innen aus sicherer Distanz des heimischen Wohnzimmers köstlich, wenn dem ach so mutigen Schweizer in Marokko ein lahmes Kamel verkauft wird.
Den Neid über den Bruch mit dem langweiligen Alltag schlucken wir Inlandschweizer:innen laut Tagi geübt hinunter. «Wir wollen doch nur zuschauen, wie sich jemand neu erfindet – solange der eine oder andere krachend scheitert.»
- Den ganzen Kommentar finden Sie beim Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Die Sendung «Auf und davon» bei SRFExterner Link.
- Unsere Seite Swiss Abroad.
Mehr
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards