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Pflegende in einer Covid-Abteilung im Spital

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Krieg Russlands gegen die Ukraine, drohender Gasengpass für nächsten Winter, Bundesrat Bersets "wilder Flug" über fremdes Territorium, drohende Bruthitze: Dies die Themen, die "trenden". Die Personalkrise in den vollen Spitälern geht aber vergessen, wie deren Auslöserin: die Pandemie.

Beste Grüsse aus Bern

Pflegende in einer Covid-Abteilung im Spital
Keystone / Jean-christophe Bott

Es ist Spitalnotstand, und niemand spricht davon. Der Grund: Den Kliniken laufen laufend die Pflegenden davon.

Die Spitäler stecken erneut tief in der Krise. Auslöser ist ein alter Bekannter: Das Coronavirus. Am Wochenende kommt die grosse Hitze. Schon da ist dagegen der Peak der grossen Welle der Corona-Infektionen mit der Variante Ba.5.

Die Spitäler sind in der Klemme: Da viel Personal gekündigt hat, sind die Kapazitäten limitiert. Das bedeutet: volle Auslastung, Verschiebung nicht dringender Eingriffe, erneute Maximalbelastung für das verbliebene Personal.

Gesundheitsexpertin Annamaria Müller spricht von einem Notstand und redet den Kantonen ins Gewissen. Eine der empfohlenen Massnahmen: Rauf mit den Löhnen.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Was braucht es Ihrer Ansicht nach für den Wiederaufbau der Ukraine?

Was wäre in Ihren Augen auch noch wichtig oder eine absolute Priorität, um dem angegriffenen Staat eine gute Zukunft zu ermöglichen?

109 Kommentare
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Alain Berset
Keystone / Peter Klaunzer

Bundesrat Alain Berset ist in Frankreich mit einem Sportflugzeug vom Himmel geholt worden. Deswegen gerät er in der Schweiz in gefährliche Turbulenzen. Droht ihm jetzt eine harte Landung?

Das hat er definitiv nicht gebraucht: Anfang Juli wird der Innenminister in Frankreich mit seiner kleinen Privatmaschine von zwei Abfangjägern zur Landung gezwungen. Er soll ohne eingeschalteten Funk über eine militärische Sperrzone geflogen sein.

Schweizer Medien haben vom Vorfall Wind bekommen und berichten jetzt täglich über das Ereignis zwischen Himmel und Erde.

Kein Wunder rufen die politischen Gegner des weltgewandten und sehr beliebten Bundesrats nach seinem Rücktritt.

Markus Seiler
Keystone / Peter Klaunzer

Im schweizerischen Aussenministerium gerät die Nummer zwei ins Visier von Ermittlungen.

Es geht um Markus Seiler, Generalsekretär des Aussendepartements (EDA) und rechte Hand von Bundespräsident und Aussenminister Ignazio Cassis.

Ein ausserordentlicher Staatsanwalt des Bundes hat gegen Seiler und andere EDA-Beamt:innen ein Strafverfahren wegen mutmasslicher Amtsgeheimnisverletzung eröffnet. Für sie gilt die Unschuldsvermutung.

Hintergrund ist die so genannte Crypto-Affäre. Darin geht es um die Involvierung des schweizerischen Geheimdienstes in eine der grössten globalen Spionageaktion. Dank knackbaren Chiffriergeräten einer Zuger Firma hatten die amerikanische CIA und westliche Partnerdienste jahrzehntelang die halbe Welt ausgespäht.

Gegen Seiler & Co. wird untersucht, ob sie Resultate einer Untersuchung des Parlaments zur Crypto-Affäre illegal an die Öffentlichkeit weitergegeben haben.

Yanick Iseli im Selfie
swissinfo.ch

Nicaragua, Zürich, Jura, Zürich, Bogota, Madrid, wieder Zürich, wieder Jura: Die unglaubliche Odyssee «unseres» Schweizer Auswanderers Yanick Iseli.

Er ist ein Idealist wie aus dem Bilderbuch: Yanick Iseli, der aus dem Jura aufgebrochen ist, um in Nicaragua sein neues Glück zu finden.

Er hat es gefunden, doch wurde dieses teurer als geplant. Deshalb kam Yanick im letzten Winter zurück in die Schweiz, um als Schreiner Geld zu verdienen.

Nach erfolgreicher Mission wollte er wieder zurück ins mittelamerikanische Land. Doch Pech gehabt, das misslang. Und zwar gehörig. Wir haben die unglaubliche Geschichte einer Reise voller Hindernisse und Pleiten, die kein Ende mehr nehmen wollte.

Schloss Chillon in Montreux
Keystone

Die Kurtaxe: Falls Sie schon Ferien in der Schweiz gemacht haben, dürfte sie Ihnen bekannt sein. Bei dieser Spezialabgabe herrscht Wildwuchs.

Darum kommen Tourist:innen nicht herum: Sie müssen den Gemeinden, in denen sie übernachten, Kurtaxe entrichten.

Es ist dies ein «alter Zopf», mit dem die Kommunen ihre örtlichen Angebote für Feriengäste finanzieren.

Die Höhe ist aber auffällig unterschiedlich: Während Zug 95 Rappen verlangt, werden in Montreux am Genfersee sieben Franken fällig – für eine Übernachtung.

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