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Bundespräsident Ignazio Cassisund Dmytro Kuleba, Aussenminister der Ukraine

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Jetzt liegt der Ball bei Russland. Gibt Moskau grünes Licht, könnte die Schweiz künftig die Interessen der Ukraine in Russland vertreten.

Herzliche Grüsse aus Bern

Bundespräsident Ignazio Cassisund Dmytro Kuleba, Aussenminister der Ukraine
Keystone / Laurent Gillieron

Die Schweiz will ukrainische Interessen in Russland vertreten.

Gute Dienste heisst das Zauberwort. Damit brachte sich die Schweiz bereits einige Mal international ins Spiel. Das wohl wichtigste Mandat: Seit 1980 vertritt die Schweiz die Interessen der USA in Iran.

Nun soll sie also die Interessen der Ukraine in Moskau vertreten, das heisst, deren Schutzmachtmandat in Moskau übernehmen. Ein entsprechendes Abkommen mit der Regierung von Wolodimir Selenski wurde am World Economic Forum (WEF) in Davos aufgegleist. Nun ist es fertig ausgehandelt, wie die Publikationen von CH Media heute melden.

Jetzt ist Russland am Zug. Laut dem Artikel hat das Aussendepartement von Bundespräsident Ignazio Cassis bisher noch keine offizielle Rückmeldung aus Moskau erhalten. Wie der Tages-Anzeiger heute berichtet, scheint Russland kein grosses Interesse am Schweizer Angebot zu haben, wie eine Stellungnahme der russischen Botschaft in der Schweiz erahnen lasse.

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Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Was braucht es Ihrer Ansicht nach für den Wiederaufbau der Ukraine?

Was wäre in Ihren Augen auch noch wichtig oder eine absolute Priorität, um dem angegriffenen Staat eine gute Zukunft zu ermöglichen?

109 Kommentare
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Notstrom-Aggregat
Keystone / Gaetan Bally

Run auf Notstrom-Aggregate in der Schweiz.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine führt diesen Winter wegen Gasmangel möglicherweise zu Stromengpässen. Deshalb rennen die Menschen nicht nur in der Schweiz den Fachgeschäften die Bude ein.

SRF News meldet, dass aus Angst vor Blackouts die Verkäufe von Notstrom-Systemen durch die Decke gehen. Der Online-Händler Galaxus habe gemeldet, der Absatz von Stromgeneratoren, Solarpanels, Powerstationen und Heizkörpern sei regelrecht explodiert.

«Sinnvoll ist das aber nicht wirklich», so SRF News. «Mit einem Gerät bis zu 1000 Franken kann man vielleicht kurz mal eine Herdplatte laufen lassen oder fernsehen. Für eine Heizung aber reicht das nicht.» Das Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL empfiehlt deshalb zum Beispiel, im Sommer etwas weniger zu grillieren – damit im Winter etwas mehr Gas zur Verfügung steht.

Eisskulptur aus den Buchstaben A, H und V (AHV)
Keystone / Marcel Bieri

Männer dafür, Frauen dagegen – die jüngste AHV-Reform.

Ich habe bereits gestern darüber berichtet, mit einem Rückblick in die Geschichte der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV). Nun sind die Resultate einer ersten Abstimmungsbefragung von 20 Minuten und Tamedia zur neusten Revision des Sozialwerks da.

Demnach würden 53 Prozent die Gesetzesänderung ein höheres Rentenalter für Frauen annehmen, 44 Prozent wären dagegen. Interessant daran: Die Frauen würden deutlich dagegen stimmen, die Männer ebenso deutlich dafür.

Interessant ist ebenfalls, wie die beiden Publikationen in ihren Titeln gewichtet haben. «Fast zwei Drittel der Frauen sind gegen eine Erhöhung des Rentenalters», schreiben die Publikationen von Tamedia. «Mehr als 2 Drittel der Männer wollen Frauen bis 65 arbeiten lassen», schreibt 20 Minuten.

Rheinfall mit wenig Wasser
Keystone / Patrick Huerlimann

Zum Schluss ein Bubenstreich: Der Rheinfall als Klettergarten.

Schliesslich musste die Polizei eingreifen. Drei junge Männer versuchten gestern, den Rheinfall zu Fuss zu überqueren, wie der Blick heute berichtet. Wie ist das das möglich? Der Rhein führt gegenwärtig nur halb so viel Wasser wie üblich.

Gemäss dem Landboten donnern am Rheinfall derzeit «nur» 300’000 Liter Wasser pro Sekunde in die Tiefe. Die Einheimischen würden ihn deshalb «Rheinfällchen» nennen. Doch zu spassen ist auch mit der halben Wassermenge nicht.

Die «kühne Aktion» habe deshalb «ein schnelles Ende» gefunden, wie der Blick weiss. Die Polizei habe die Jugendlichen zurückgepfiffen. Auf Anfrage habe sie von «ein paar Übermütigen» gesprochen. Verletzt wurde keiner.

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