Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
In einer Schweiz, in der ein faschistischer Käsetyrann herrscht, begibt sich Heidi auf die Mission, das Land vom Joch des Diktators zu befreien. Dies ist der Plot eines besonderen Films.
Beste Grüsse aus Bern
«Mad Heidi» ist eine Schweizer Splatter-Komödie mit ungeahntem Erfolg. Finanziert haben ihn Fans.
Viel Blut, mit dem Zweihänder eingeschlagene Schädel und derber Humor sind Kennzeichen des Filmgenres Splatter.
Das haben die Macher:innen der «wütenden Heidi» offenbar gut umgesetzt: Seit der Premiere am Zürcher Filmfestival im September lief das Werk bereits an über 20 internationalen Festivals.
Möglich gemacht haben dies fast 550 Privatpersonen: Sie haben zwei Millionen Franken zusammengebracht, damit aus dem Drehbuch ein Film wurde.
Auch besonders: «Mad Heidi» war als Streaming-Vergnügen geplant. Nachdem das Projekt in den sozialen Medien für Furore gesorgt hatte, zeigen ihn die Vertriebe jetzt auch in den Kinos in mehreren Ländern.
- Heidi-Fans finanzieren Splatter-Film – Bericht meiner japanischen Kollegin Kaoru Uda.
- Heidi und die Frau dahinter – Anita Hugi porträtiert Johanna Spyri – aktueller Bericht der Agentur Keystone-SDA.
- Johanna Spyris Heidi lebt heute in Altersresidenz – Bericht aus unserem Archiv von 2008.
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In der Schweiz sind Tausende gegen ihren Willen in psychiatrischen Kliniken interniert. Nur: In dieser Praxis gibt es von Kanton zu Kanton teils grosse Unterschiede.
Zwangseinweisungen sind in gewissen Situationen notwendig. Etwa, wenn eine Person schwer psychotisch ist und eine Gefahr für sich oder andere darstellt.
In dieser Abwägung durch Fachleute stehen der Schutz von Leben und Gesundheit über der Freiheit.
So weit, so gut. Aber einigermassen überraschend ist, dass in den Kantonen Neuenburg und Zürich Zwangseinweisungen rund dreimal so häufig vorkommen wie in Appenzell Innerrhoden, in Obwalden oder im Wallis.
- Zwang in der Psychiatrie: Der Staat sperrt seine Bürger zu leichtfertig wegExterner Link – Kommentar in der Neuen Zürcher Zeitung (Paywall).
- Fürsorgerische UnterbringungExterner Link – Organisation pro mente sana.
- Zwangseinweisungen in die Psychiatrie aus grundrechtlicher SichtExterner Link – Humanrights.ch.
- Vom Notruf bis zur Notaufnahme: So läuft eine Zwangseinweisung abExterner Link – SRF News.
Das Coronavirus ist tödlicher als von der Gesundheitsbehörde des Bundes ausgewiesen.
6718 Personen, die durch Covid-19 gestorben sind: Diese Zahl weist das Bundesamt für Statistik (BfS) in seiner Todesursachenstatistik für 2021 aus.
Interessant: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die offizielle Gesundheitsbehörde des Bundes, verzeichnete für 2021 «nur» 4329 Corona-Tote.
Erklärbar ist der Unterschied der beiden Bundesbehörden mit den Quellen: Während das BAG Meldungen von Arztpraxen und Spitälern sammelt und verwertet, greift das BfS auf die Angaben im schweizerischen Zivilstandsregister zurück.
- Neue Zahlen bestätigen: Auch 2021 war Corona deutlich tödlicher als bisher bekanntExterner Link – Bericht in der Aargauer Zeitung (Paywall).
- Fälle, Impfungen, Übersterblichkeit: Corona-Zahlen weltweitExterner Link – Bericht von SRF News.
- Rekordhohe Übersterblichkeit aufklären. Einsetzung einer ausserparlamentarischen UntersuchungskommissionExterner Link – parlamentarischer Vorstoss von Nationalrat Andreas Gafner (EDU).
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Es ist der letzte Akt, bevor es für Ernst wird: Elisabeth Baume-Schneider und Albert Rösti übernehmen ihre neuen Departemente.
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Amtsdirektor:innen und die Generalsekretariate helfen, damit den Bundesrät:innen ein möglichst guter Start in ihr neues und anforderungsreiches Amt gelingt.
Die Festtage sind eine Form letzter Schonfrist, bevor die Neuen wie die Bisherigen offiziell schon am 1. Januar 2023 auf Posten sein müssen.
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