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Kopf eines kleinen Mädchens, dass von einem Helfer lebend aus Trümmern geborgen wird

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Die verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien haben bisher über 5000 Opfer und mehr als 25'000 Verletzte gefordert. Rund 80 Schweizer Retter:innen suchen mit 14 Spürhunden in den Trümmern nach Überlebenden.

Mit besten Grüssen

Kopf eines kleinen Mädchens, dass von einem Helfer lebend aus Trümmern geborgen wird
SRF

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit: In der Kälte des südanatolischen Winters suchen auch Schweizer Retter:innen in den Trümmern nach Überlebenden. Sie haben ihren Stützpunkt in der Stadt Antakya errichtet.

Die Menschen drohten in den Trümmern zu erfrieren, sagte die Korrespondentin des Schweizer Fernsehens vor Ort.

Angesichts von Kälte und Schnee gehen Expert:innen von noch mehr Opfern aus.

Die Solidarität mit den Menschen im Krisengebiet, das auf zwei Länder verteilt ist, ist gross. Zahlreiche EU-Länder und selbst die kriegsgeplagte Ukraine haben Hilfe zugesagt oder schon geschickt. Diese beschränkt sich aber fast ausnahmslos auf Syrien. Deutschlands Aussenministerin Annalena Baerbock hat deshalb heute die Öffnung der Grenze gefordert.

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Frau, die #Metoo auf ein weisses Blatt schreibt
Keystone / Christophe Petit Tesson

Der Mobbing-Fall bei Tamedia zieht weitere Kreise. Jetzt gerät auch SRF in die Kritik.

Letzte Woche erhob eine ehemalige Journalistin des «Magazins» Vorwürfe gegen dessen langjährigen Chefredaktor: Er soll sie während 15 Jahren gemobbt haben.

Nun hat sich auch Patrizia Laeri mit Mobbing-Vorwürfen gemeldet. Die Wirtschaftsjournalistin und Kolumnistin des Jahres 2019, die damals für das Schweizer Fernsehen SRF arbeitete, berichtete von einem Vorfall in ihren Anfangsjahren als Praktikantin: Damals habe ein SRF-Mitarbeiter hartnäckig versucht, sie zu küssen.

«Trotz mehrerer Neins hat er es weiter versucht, bis ich ihn weggestossen habe. Ich musste mich körperlich wehren«, so Laeri. Sie bedauert heute, den Vorfall intern nie gemeldet zu haben.

SRF bedauert Laeris Bericht und weist darauf hin, dass die Vorfälle nicht bekannt seien, da keine Meldung eingetroffen sei.

«Bei SRF gilt bei sexueller Belästigung und bei sexistischem Verhalten Nulltoleranz«, sagte der Leiter HR & Change bei SRF. Auch hier gilt für alle Beteiligte die Unschuldsvermutung.

Panzer bei Übung im Gelände
Keystone SDA

Der Krieg in Europa hat die Debatte um die Neutralität der Schweiz neu entfacht. Zwei Historiker legen ihre Sicht dar.

Sanktionen ja, aber keine Lieferungen von Schweizer Waffen, auch nicht solchen von Drittländern, sofern sie solche im Arsenal haben: Dies ist die Haltung der Schweizer Regierung.

Aber Stimmen werden lauter, dass Bern diese Haltung aufgeben soll und anderen Ländern erlaubt, Waffen von Schweizer Herstellern an die Ukraine zu liefern. Dafür haben sich in einer repräsentativen Umfrage 55% der Befragten Schweizer:innen geäussert.

In seinem Meinungsbeitrag unterstreicht der Historiker Christophe Farquet von der Uni Genf, dass die Neutralität heute angesichts des Ukrainekrieges gleichzeitig eingeschränkter und umfassender sei als im 20. Jahrhundert. Er zeigt dies anhand dem «Ja» zu Sanktionen und dem kategorischen «Nein» zu Waffenlieferungen. Dies als Umkehrung der Auslegung während des Zweiten Weltkriegs.

Georg Kreis von der Uni Basel dagegen glaubt, dass die Neutralität als Faktor der schweizerischen Aussenpolitik überschätzt werde. Er plädiert deshalb für einen Realitäts-Check.

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Was könnte die Schweiz anders machen, um russische Vermögenswerte einzufrieren?

Braucht die weltgrösste Offshore-Vermögensverwalterin rechtliche Reformen, um internationale Sanktionen besser durchzusetzen?

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Alex Frei als Stürmer im roten Trikot der Schweizer Fussballnationalmannschaft
Keystone

Der FC Basel, der Schweizer Fussball-Dauermeister von 2010 bis 2017 mit acht Titeln in Folge, gibt seinem prominenten Trainer den Schuh.

Alex Frei, als Spieler des FCB jahrelang bester Schweizer Stürmer mit dem Prädikat «europäische Klasse», wurde jetzt die eklatante Erfolglosigkeit zum Verhängnis. Die Entlassung vollzog ironischerweise ein ehemaliger Mitspieler Freis im Dress des FCB – Klubpräsident David Degen.

Degen hatte vor der Saison angekündigt, dass der FCB heuer wieder um die Meisterschaft mitspielen wolle. Aktuell dümpeln die «Beppi» lustlos auf dem 7. und viertletzten Platz herum – 20 Zähler hinter Leader Young Boys. Dabei hatten die Basler mit zahlreichen Einkäufen vor der Saison noch als Transfersieger gegolten.

Alex Frei muss sich jetzt eingestehen, dass die Erfolge für ihn auf dem Rasen des «Joggeli», dem St. Jakobstadion, leichter waren als an der Seitenlinie.

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