The Swiss voice in the world since 1935
Drei Frauen, die sich umarmen, posieren für ein Ferienfoto

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Ihr Vater Schweizer, ihre Mutter Schweizerin. Aber die Tochter, Cate Riley, ist Australierin. Jetzt will sie Schweizerin werden, wie ihre Eltern. Aber das erweist sich als juristischer Marathon.

Mit besten Grüssen

Drei Frauen, die sich umarmen, posieren für ein Ferienfoto
zVg

Für ihren Kampf für das Schweizer Staatsbürgerrecht flog Cate Riley um die halbe Weltkugel.

In ihren Adern fliesst Schweizer Blut. Beide Eltern sind Schweizer. Nur: Cate kam in Australien mit dem Taufnamen Margrith zur Welt, und die Mutter, die vom Vater verlassen worden war, gab die Tochter zur Adoption frei. Wie damals in Down Under so vorgesehen.

Ihre australischen Adoptiveltern tauften sie Cate. Sie wusste, dass sie adoptiert war. Aber erst mit 21 entdeckte sie, dass sie als Schweizerin geboren wurde.

Weil sie nicht auf dem Schweizer Bürgerrecht beharrte, verlor sie es automatisch nach 25 Jahren.

Jetzt flog sie 17’000 Kilometer in ihre «Heimat», wo sie mit Hilfe eines Anwalts versucht, ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft zurückzuerhalten – ein dornenvoller Weg mit ungewissem Ausgang.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Pauline Turuban

Was unternimmt die Regierung Ihres Wohnsitzlandes im Kampf gegen Armut?

Welche Mittel sind am effektivsten und gibt es Vorbilder? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

54 Kommentare
Diskussion anzeigen
Kriegsszene: Soldaten mit Helmen vor explodierenden Granataten im Hintergrund
Adrien Vautier

Gerechtigkeit und Rechenschaftspflicht für Russland als Aggressor: Dies sind laut zwei ukrainischen Forscher:innen die Grundlage für einen Frieden.

Im überfallenen Land wollen 84% der Ukrainer:innen kämpfen, bis ihr souveräner Staat vom Okkupator Russland befreit ist.

Dies, so Yuliia Mieriemova, Postdoktorandin am Lehrstuhl «Gender, Krieg und Sicherheit» an der Universität Basel, könne nur mit der militärischen Unterstützung seitens Europas und der USA gelingen.

Maksym Yakovlyev, Leiter des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen an der Kiewer Mohyla-Akademie, versteht die Ängste der Europäer:innen, in einen langwierigen Krieg hineingezogen zu werden. Doch auch für ihn besteht der einzige Weg zum Frieden in der militärischen Hilfe aus dem Westen, damit die Ukraine den Aggressor zurückdrängen kann.

Türk:innen bedanken sich bei den Schweizer Retter:innen, die von ihrem Einsatz in der Türkei heimgekehrt sind.
© Keystone / Ennio Leanza

Die Schweizer Rettungskräfte sind gestern Abend aus dem türkischen Erdbebengebiet in die Schweiz zurückgekehrt.

Das Team, bestehend aus knapp 90 Spezialist:innen und 14 Suchhunden, konnte 11 Menschen lebend aus den Trümmern bergen.

Inzwischen ist die Opferzahl auf über 35’000 Tote gestiegen. Aber das ist eine momentane Bilanz, sind doch die Räumungsarbeiten noch lange nicht abgeschlossen.

Auch nach über einer Woche sind Hilfstransporte in den syrischen Teil des Katastrophengebiets erst schleppend möglich.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Matthew Allen

Was könnte die Schweiz anders machen, um russische Vermögenswerte einzufrieren?

Braucht die weltgrösste Offshore-Vermögensverwalterin rechtliche Reformen, um internationale Sanktionen besser durchzusetzen?

184 Kommentare
Diskussion anzeigen
Abfahrtsweltmeister Marco Odermatt zeigt seine Goldmedaille
Keystone / Expa / Johann Groder

Die Schweizer Ski-Asse können ihre Erfolge an den Ski-Weltmeisterschaften in Frankreich in klingende Münzen umwandeln. Aber alles ist relativ.

52’800 Franken: So viel Preisgeld erhält Marco Odermatt für seine extraterrestrische Fahrt in Courchevel zu WM-Gold in der Abfahrt.

Genau gleich viel kann Jasmin Flury mit nachhause nehmen, die Überraschungs-Weltmeisterin in der Frauen-Abfahrt.

Mit Verlaub: Während «Odi» und Flury für diese Preissumme Kopf und Kragen riskieren, hätte Tennis-Legende Roger Federer, der erfolgreichste Schweizer Sportler aller Zeiten, dafür wohl nicht einmal sein frisch gespanntes Racket aus der Plastikhülle ausgepackt.

Aber das wäre natürlich Äpfel mit Birnen verglichen. Und natürlich kommt beim Gold-Duo von Seiten der Sponsoren schon auch noch etwas zusammen – als Lohn für die Mühen und Risiken, die sie auf sich nehmen. Bei «Odi» dürfte das richtig einschenken, figuriert er doch auch auf der Lohnliste des Weltmarktleaders im Sektor Energy Drinks.

Demgegenüber dürften viele Skirennfahrer:innen, die es bestenfalls mal in die Top 20 schaffen, statistisch gesehen knapp an der Armutsgrenze herumfahren.

Meistgelesen
Archiv - Fünfte Schweiz

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft