Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
Das Thermometer steigt, das körperliche Arbeiten im Freien und auf Baustellen ist nicht mehr ganz ungefährlich, und der Schwumm im nahen Fluss oder See bringt nicht die gewohnte Abkühlung: Die Schweiz durchlebt eine Hitzewelle.
Sommerliche Grüsse aus Bern
Larissa Tschudi
Meteorologen warnen: In Teilen der Schweiz herrscht grosse Hitzegefahr.
Nachdem am Sonntag mit 35,2 Grad am Flughafen Zürich der bisher heisseste Tag des Jahres gemessen wurde, herrschte auch am Montag in grossen Teilen des Landes erhebliche Hitzegefahr. Und bereits am Dienstag könnte der Jahreshöchstwert gebrochen werden.
Die Suva warnte wegen der Hitze vor erhöhter Unfallgefahr. Bei mehr als 30 Grad kommt es erwiesenermassen zu mehr Unfällen bei der Arbeit. Die Unfallversicherung rät, anstrengende Tätigkeiten jeweils am Morgen zu erledigen, genug Wasser zu trinken und regelmässig im Schatten Pause zu machen.
Genügend Wasser braucht auch die Landwirtschaft und pumpt es aus Schweizer Flüssen und Seen ab – so auch im Kanton Aargau. Diese Wasserentnahme hat zur Folge, dass in kleinen Flüssen der Wasserstand sinkt, wie ein Bericht von SRF zeigt.
- «Hitze wird in weiten Teilen zur Gefahr»: So lautet das Meteo-Update des BlickExterner Link.
- Eine Hitzewelle – was ist das überhaupt? Hier geht es zum Erklärstück von SRFExterner Link.
- Im Aargau wird das Wasser knapperExterner Link, wie SRF berichtet – in diesen Situationen kann der Kanton den Landwirt:innen kurzfristig verbieten, Wasser aus Flüssen und Bächen zu pumpen.
- Die Suva warnt vor der Hitze, die Gewerkschaft Unia fordert einen Baustopp – hier geht es zum Watson-ArtikelExterner Link.
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Brennpunkt Ernährungssicherheit: Warum weltweit 800 Millionen Menschen Hunger leiden.
Während in gewissen Teilen der Erde tonnenweise Essen auf dem Abfall landet, leiden an anderen Orten der Welt die Menschen Hunger. Dieser Missstand ist nicht neu, aber er besteht fort.
Zunehmende Dürreperioden oder bewaffnete Konflikte wie der Angriffskrieg auf die Ukraine verschärfen die weltweite Ernährungskrise. Dabei mangelt es, global betrachtet, nicht an Nahrungsmitteln; aber viele Menschen haben nicht das Geld, sie zu kaufen.
Im Interview erklärt Bernard Lehmann, der erste Schweizer Vorsitzende des UNO-Expertengremiums für Ernährungssicherheit, was getan werden muss, um die Ernährung in Zukunft für alle sichern zu können.
- «Wenn wir jetzt nicht handeln, bezahlen wir einen hohen Preis» – hier geht es zum Interview von Swissinfo mit Bernard Lehmann.
- In unserem Beitrag vom November 2022 können Sie zudem nachlesen, wie sich am Horn von Afrika die Dürre auf die Ernährungssituation auswirkt.
- Warum die Ernährungskrise häufiger Frauen als Männer betrifft, können Sie hier nachlesen.
Wegen Sparmassnahmen: Schweizer Botschaft in Bolivien soll geschlossen werden.
Dass das Aussendepartement (EDA) sparen muss und den Rotstift unter anderem beim Aussennetz ansetzen will, ist bereits bekannt geworden. Noch offen war, wo und nach welchen Kriterien gespart werden soll.
Nun seien die Einsparungen konkreter, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Das Aussendepartement plane, die Schweizer Botschaft in Bolivien auf den Sommer 2024 zu schliessen. Dies hat das EDA der Zeitung auf Anfrage bestätigt.
Die NZZ erinnert daran, wie der damalige Aussenminister Didier Burkhalter vor rund zehn Jahren die Schweizer Botschaft in Guatemala schliessen wollte, sich dann aber Hilfswerke und Auslandschweizer:innen erfolgreich wehrten – mit Unterstützung des Parlaments.
- Den vollständigen Artikel der NZZ finden Sie hierExterner Link. (Paywall)
- Hier geht es zu unserem Beitrag von vergangener Woche mit dem Titel «Die Schweiz spart im Aussennetz – aber wo?». Darin ist unser Kollege Balz Rigendinger der Frage nachgegangen, nach welchen Kriterien und wo das EDA Einsparungen vornehmen will.
Züri Fäscht: Grösstes Schweizer Volksfest zieht über zwei Millionen Besucher:innen an.
Der grössten Schweizer Stadt fliegen nicht immer nur die Herzen zu: Die Stadt sei teuer, die Einwohner:innen arrogant, der Alltag gehetzt. Wenn aber alle paar Jahre wieder das Züri Fäscht stattfindet, strömen die Menschen zu Hunderttausenden ans Zürcher Seebecken.
So auch dieses Jahr: Mehr als zwei Millionen Besucher:innen lockten die Feuerwerke, die Drohnen-Shows und die unzähligen Getränke- und Essensstände in die Limmatstadt.
Die gute Nachricht: Trotz sehr grossem Gedränge gab es im Verhältnis zur Anzahl Besucher:innen nur wenige Zwischenfälle – und auch weniger Abfall als in früheren Jahren.
- Videoaufnahmen vom grossen Volksfest hat unter anderem die SRF-Tagesschau gemachtExterner Link.
- Für Diskussion sorgt die Frage, ob die beliebten Feuerwerke auch künftig noch stattfinden sollen oder dürfen – nachzulesen in der NZZExterner Link. (Paywall)
- «Weniger Abfall» heisst nicht «kein Abfall» – hier geht es zum Bericht von Watson zur Kehrseite der grossen PartyExterner Link.
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