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Taucher untersuchen Pfahlbauersiedlungen im Sempachersee

Keystone-SDA

Der Kanton Luzern untersucht bis 2028 die Reste von über 30 Pfahlbauersiedlungen an den Ufern seiner Seen. Ziel ist es, mehr über das Leben in der Vorgeschichte zu erfahren und die Funde langfristig zu sichern.

(Keystone-SDA) Drei der Luzerner Fundstellen gehören zum Unesco-Weltkulturerbe, so diejenige beim Gammainseli im Sermpachersee bei Sursee, die derzeit untersucht wird. Im tiefen Wasser sind die Pfähle oft in einem guten Zustand. Im seichten Wasser dagegen seien sie abgebrochen, herausgerissen oder verschwunden, erklärten Vertreter der Kantonsarchäologie am Mittwoch in Sursee den Medien.

Untersucht wird die Fundstelle beim Gammainseli von spezialisierten Taucherinnen und Tauchern der Stadt Zürich. Mit den Untersuchungen will die Kantonsarchäologie vor allem Wissenslücken zum Leben vor 3000 bis 6000 Jahren schliessen, aber auch das Erbe sichern, welches ein eigentliches archäologisches Archiv sei.

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