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Bei der Wahl in den Nationalrat wird das Proporzwahl-System angewandt. Es heisst auch Verhältniswahl, das heisst, die Sitze werden im Verhältnis zu den erzielten Parteienstimmen auf die Parteien verteilt. Die Idee dieses Wahlsystems: Grundsätzlich stimmen die Wählenden für eine Partei und erst in zweiter Linie für eine Person. Zuerst werden die Parteistimmen ausgezählt, also die…
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Die politischen Rechte sind die grundlegenden Rechte des Volkes in der direkten Demokratie (Volksrechte); sie ermöglichen den mündigen Bürgerinnen und Bürgern, an der Gestaltung von Recht und Politik im Staat mitzuwirken. Dazu gehören das Stimm- und das Wahlrecht sowie das Recht, Volksinitiativen einzureichen oder das Referendum zu ergreifen und solche Eingaben zu unterschreiben. (Quelle: Glossar…
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Das Recht der mündigen Bürgerinnen und Bürger, sich bei den Wahlen für den Nationalrat, den Bundesrat und das Bundesgericht zur Wahl zu stellen. Das passive Wahlrecht für die Ständeratswahl ist kantonal geregelt. (Quelle: Glossar Bundesbehörden)
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Jede Kandidatenstimme und jede Zusatzstimme auf einem Wahlzettel wird als Parteistimme derjenigen Liste (Partei, Wählergruppe) gutgeschrieben, deren Bezeichnung oder Ordnungsnummer auf dem Wahlzettel angegeben ist. Die Zahl der erzielten Parteistimmen ist massgebend für die Verteilung der Mandate (Sitze) an die verschiedenen Listen. (Quelle: Glossar Bundesbehörden)
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Panaschieren bedeutet mischen. Auf einer Liste werden Namen gestrichen und an deren Stelle handschriftlich Kandidierende anderer Listen desselben Wahlkreises gesetzt. Beim Panaschieren verliert die Partei, deren Liste benutzt wurde, Stimmen an die anderen Parteien, deren Vertreterinnen und Vertreter auf die Liste gesetzt wurden. Die Panaschiermöglichkeit schwächt allgemein die Stellung der Parteien bei der Listengestaltung und…
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Wahl der 200 Mitglieder der grossen Kammer der Bundesversammlung. Sie wird alle vier Jahre unter der Leitung der Bundeskanzlei von den Kantonen durchgeführt. Wahlberechtigt ist, wer das Stimmrecht hat; wahlfähig sind die auf den Listen aufgeführten Kandidatinnen und Kandidaten. In den Wahlkreisen, wo nur ein Sitz zu vergeben ist und deshalb eine Majorzwahl abgehalten wird,…
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Bei der Wahl in den Ständerat wird das Majorz- oder Mehrheits-Wahlverfahren angewandt. Es hat eine klare Mehrheitsbildung zum Ziel. Jene Kandidierenden, die am meisten Stimmen erzielt haben, erhalten die Mandate zugesprochen. Starke Parteien werden bei diesem System bevorzugt, Minderheiten gehen leer aus. Im Ständerat sind aus diesem Grund bisher nur die vier grossen Regierungsparteien vertreten.
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Die Liberale Partei der Schweiz (LPS) existiert seit 1830 und positioniert sich rechts der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP), mit einer typisch wirtschaftlichen Prägung. Ende des 19. Jahrhunderts haben sich Liberale und Freisinnige in den meisten Kantonen zusammengeschlossen, ausser in der Westschweiz und im Kanton Basel-Stadt. Heute ist die LPS – die sechstgrösste Partei – noch in…
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Vereinigung von Listen, die bei der Verteilung der Mandate (Sitze) wie eine einzige Liste behandelt wird. Manche kleinere Parteien können durch den Zusammenschluss ihre Aussichten auf einen Sitz verbessern (siehe Restmandate). (Quelle: Glossar Bundesbehörden)
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Für die Wahl in den Nationalrat erhalten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vorgedruckte Kandidaten- und Kandidatinnenlisten einzelner Parteien und Parteiverbindungen sowie eine leere Liste. Den Wählenden ist überlassen, ob sie eine vorgedruckte Liste unverändert einschicken oder sie handschriftlich bearbeiten (Kumulieren, Panaschieren und Streichen), oder ob sie die leere Liste selber ausfüllen. Es darf aber nur eine…