Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Gründer des Schweizerischen Bundesstaates von 1848 waren die Vorfahren der Freisinnig-Demokratischen Partei Schweiz (FDP). Sie wurde offiziell erst 1894 gegründet. Bis 1891 waren ausschliesslich Freisinnige im Bundesrat und bis 1943 vertraten sie dort die Mehrheit, während vieler Legislaturen auch im Parlament. Seit 1983 hat die Wirtschaftspartei, wie sie sich bezeichnet, stetig an Wähleranteil verloren,…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die heutige Christlichdemokratische Volkspartei Schweiz (CVP) wurde im 19. Jahrhundert KK, katholisch-konservativ, genannt. 1891 stellten die lange in der Opposition politisierenden Katholisch-Konservativen den ersten nicht freisinnigen Bundesrat, 1919 den zweiten. Seit 1970 führt sie ihren heutigen Namen und hat sich gleichzeitig als Zentrumspartei mit Familienthemen und dem Bekenntnis zu einer sozialen Marktwirtschaft positioniert. Seit Ende…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Schweizerische Volkspartei (SVP) entstand 1971 aus der Fusion der Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) mit den Demokratischen Parteien der Kantone Glarus und Graubünden. In den 1990er-Jahren legte die SVP stark zu und wurde 1999 zur wählerstärksten Partei im Parlament. Sie politisiert klar auf der rechten Seite des politischen Spektrums: Weniger Staat, eingeschränkte Zusammenarbeit mit…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Lega dei Ticinesi, eine Partei, die ausschliesslich im Tessin tätig ist, wurde 1991 vom Unternehmer Giuliano Bignasca gegründet. Bei einigen sozialen Themen positioniert sich die Lega links, doch bei internationalen Themen und in der Ausländerpolitik politisiert sie weit rechts. Ihren Erfolg hat die Bewegung hauptsächlich ihrer Kritik am Parteiensystem und an dessen Günstlingswirtschaft zu…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Schweizer Demokraten (SD) hiessen 1971 bei der Gründung der Partei Nationale Aktion (NA). In den 1970er-Jahren wurde diese vor allem durch die Volksinitiative ihres Abgeordneten James Schwarzenbach gegen die Überfremdung und Übervölkerung der Schweiz bekannt, die vom Stimmvolk 1974 wuchtig abgelehnt wurde. Seit Beginn der 1990er-Jahre haben die SD stetig an Wählerstimmen verloren, hauptsächlich…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Partei der Arbeit (PdA) wurde 1944 in Basel gegründet, vier Jahre nach dem Verbot der Kommunistischen Partei der Schweiz. Bis 1982 war sie marxistisch-leninistisch geprägt. Heute kämpft die PdA hauptsächlich für soziale Gerechtigkeit. Im Eidgenössischen Parlament ist sie seit 1974 vertreten, doch konnte sie nie viele Wählerstimmen auf sich ziehen. Daher hatte sie in…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Organisation Präsenz Schweiz ist die Drehscheibe für den Auftritt der Schweiz im Ausland. Ihr Auftrag: Vermitteln von Kenntnissen über die Schweiz, Verständnis und Sympathie für das Land schaffen und dessen Vielfalt und Attraktivität zur Geltung bringen. Präsenz Schweiz erfüllt und koordiniert diese Aufgabe innerhalb eines breiten Netzwerkes. Dazu gehören u.a. die Schweizer Botschaften und…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (Gesundheitsdirektorenkonferenz, GDK), die frühere Sanitätsdirektorenkonferenz, dient den 26 kantonalen Verantwortlichen als politisches Koordinationsorgan. Ihr Zweck ist es, die Zusammenarbeit unter den Kantonen sowie zwischen diesen und dem Bund zu fördern und für die Zusammenarbeit mit wichtigen Organisationen des Gesundheitswesens zu sorgen.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) wurde im Oktober 1993 gegründet. Die KdK fördert die Zusammenarbeit im kantonalen Zuständigkeitsbereich sowie in kantonsrelevanten Angelegenheiten des Bundes. Sie stellt die erforderliche Koordination und Information für die Kantone sicher und bildet die Schnittstelle zwischen Bund und Kantonen in wichtigen staatspolitischen und aussenpolitischen Dossiers.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Bei Abstimmungen über Verfassungsänderungen ist neben dem Volksmehr auch das Ständemehr der 26 Kantone ausschlaggebend (Doppeltes Mehr). Das Ergebnis der Volksabstimmung in jedem Kanton gilt als dessen Standesstimme (Ja/Nein). Die Kantone Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden haben je eine halbe Standesstimme. Es gibt keine Abstimmung, bei der nur das Ständemehr allein…