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WDH/NYSE Euronext rechnet 2011 mit Kostensenkung – Konzentration auf Derivate

NEW YORK (awp international) – Die transatlantische Börse NYSE Euronext rechnet im kommenden Jahr aufgrund ins Unternehmen integrierter Zukäufen mit sinkenden Fixkosten. «Die Fixkosten dürften 2011 unter 1,65 Milliarden US-Dollar sinken, nach geschätzten 1,72 bis 1,77 Milliarden Dollar im laufenden Jahr», sagte Finanzchef Michael Geltzeiler am Mittwoch während eines Investorentages in New York und überraschte damit einige Analysten positiv. 2009 waren Kosten in Höhe von 1,68 Milliarden Dollar angefallen. Zudem soll die Jahresdividende von 1,20 Dollar je Aktie beibehalten werden. Vorstandschef Duncan Niederauer sagte ausserdem: «Wir gehen deutlich zuversichtlicher in das Jahr 2010 als wir in die Jahre 2008 oder 2009 gegangen sind.»
In Zukunft will sich die NYSE Euronext stärker als bisher auf das Derivategeschäft konzentrieren, da es der Haupttreiber für neues Wachstum in den nächsten Jahren werden dürfte, hiess es. 2009 hatte NYSE Liffe, die Terminbörsentochter des Konzerns, zu fast 30 Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen und sich damit zur umsatzstärksten Sparte des Unternehmens entwickelt.
Mit Blick auf den US-Optionsmarkt hiess es seitens des Managements, dass hier mit weiterem Preisdruck gerechnet werde. Zudem möchte der Konzern 49 Prozent seiner im Jahr 2008 erworbenen Börse Amercian Stock Exchange (Amex) an Partner verkaufen. Die Amex ist vor allem auf Optionen und börsengehandelte Fonds (ETF) spezialisiert./RX/ck/he

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