Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Das Wort "Inflation" assoziiere ich mit Menschen, die Dollarnoten im Grill oder unter dem Bett verstecken, weil die eigene Währung dauernd an Wert verliert. Doch was geschieht, wenn die Inflation tatsächlich kommt – und zwar aus den USA? Mein Kollege Fabio Canetg hat nachgefragt.
Herzliche Grüsse
«Irrwitzig expansiv»: So kommentiert der renommierte Schweizer Ökonomieprofessor Aymo Brunetti die derzeitige Fiskalpolitik in den Vereinigten Staaten. Und warnt vor Inflation.
Im «Geldcast» von swissinfo.ch hält Brunetti nach der Krise steigende Preise für «sehr denkbar». Auch andere bekannte Ökonomen warnen vor einer Überhitzung der amerikanischen Wirtschaft.
Doch was geschieht, wenn die Inflation tatsächlich kommt? Für Brunetti ist die Sache klar: Dann werden die Zentralbanker die Zinsen anheben.
Schnell steigende Zinsen sind ein Problem: Höhere Zinsen führen dazu, dass die Anlegerinnen ihre Aktien verkaufen, weil das Banksparen wieder attraktiv wird.
- Den ganzen Artikel mit Podcast finden Sie auf swissinfo.ch.
- Ob wir die Inflation fürchten müssen, erfahren Sie in einem englischsprachigen Artikel auf swissinfo.ch.
- Das sagen die Anlageexpert:innen am NZZ-RoundtableExterner Link (Paywall).
Die Unabhängigkeit Algeriens führte 1962 zur Rückwanderung vieler Schweizerinnen und Schweizer. Der Historiker und Journalist Christoph Wehrli wirft in der NZZ einen Blick auf dieses Kapitel der Fünften Schweiz.
Nach der Besetzung Algeriens durch Frankreich im Jahr 1830 wanderten einige Schweizerinnen und Schweizer in diese Kolonie aus. In den 1880er-Jahren lebten rund 3500 Schweizerinnen und Schweizer in Algerien.
Als 1954 der Befreiungskrieg begann, hofften die Algerienschweizer auf die Bewahrung der bisherigen Verhältnisse. Doch die Schweiz hielt die algerische Unabhängigkeit für unumgänglich und wollte ihre Guten Dienste für den Frieden einsetzen.
Als die Gewalt nach dem Friedensabkommen zunahm, wurden die Schweizerinnen und Schweizer aus Algerien evakuiert. In der Schweiz mussten sie oft mit wenig Mitteln neu beginnen. Von der staatlichen Hilfe waren etliche enttäuscht.
- Den ganzen Artikel finden Sie in der NZZExterner Link (Paywall).
- Die Schweiz und der Kolonialismus: Unser Fokus.
- Über die Rolle der Schweiz bei der Beendigung des algerischen Unabhängigkeitskriegs lesen Sie hier.
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Der Bundesrat sagt Ja zur «Ehe für alle». Heute eröffnete er den Abstimmungskampf.
Diesen September wird die Schweiz über die «Ehe für alle» abstimmen. Bundesrat und Parlament befürworten die Gesetzesanpassung.
Zwar gibt es in der Schweiz schon seit einiger Zeit die eingetragene Partnerschaft, aber mit der «Ehe für alle» sollen Paare gleichen Geschlechts in allen Belangen gleiche Rechte bekommen wie Paare verschiedenen Geschlechts.
Konkret heisst das: Bei Adoption, Fortpflanzungsmedizin und der erleichterten Einbürgerung gibt es keine Ungleichbehandlung von homosexuellen Ehepaaren mehr.
- BlickExterner Link, WatsonExterner Link und 20 MinutenExterner Link berichten.
- Ein Artikel im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Unser Dossier zur LGBTIQ-Community.
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Lukaschenkos Gegner nehmen Tabakfirmen in der Schweiz ins Visier. Mit westlichem Rohtabak werden in Belarus angeblich Billigzigaretten hergestellt und ins Ausland geschmuggelt.
Der weissrussische Autokrat Alexander Lukaschenko finanziert seinen Repressions-Apparat über den Zigarrettenschmuggel – so der Vorwurf der Opposition.
Um das zu stoppen, sammeln Aktivist:innen Beweise und konfrontieren Tabakkonzerne mit den Rechercheergebnissen – auch in der Schweiz.
Tabakmultis mit Sitz in der Schweiz haben nämlich Lizenzpartner in Belarus. Die Tabakfirmen bestreiten jedoch, dass ihre Partner in illegalen Handel verwickelt seien.
- Den Beitrag von SRFExterner Link können Sie auch auf swissinfo.ch lesen.
- Aus unserem Archiv: Belarus verurteilt Schweizerin zu 30 Monaten; «Wenn in einem Regime Frauen auf die Strasse gehen, erfahren sie weniger Gewalt»; «Der Kreml merkt, wie unpopulär Lukaschenko ist».
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